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Eruptiv veränderlicher Stern


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Als eruptive Veränderliche werden veränderliche Sterne bezeichnet die ihre scheinbare Helligkeit ausbruchsartig ändern. Dies heisst nicht das Ausbruchszeitpunkte zufällig sein müssen aber sie folgen festen exakten Periode .

Neben den pulsationsveränderlichen Sternen wie den Mirasternen gibt es weitere Veränderliche mit großen Bei Eruptiven Sternen läuft insbesondere der Helligkeitsanstieg schnell ab und vervielfacht die Helligkeit innerhalb Stunden oder Tagen. Die Maximalhelligkeit wird häufig wenige Tage lang gehalten bevor der je Sterntyp unterschiedliche lange Helligkeitsabstieg einsetzt.

Novae

Das plötzlichen Erscheinen eines neuen Sterns der Begriff Nova ) wurde schon im Altertum besonders gewürdigt und mit wichtigen politischen kriegerischen Ereignissen verknüpft. Während des Mittelalters wurden Novae in Mittel europa schlichtweg ignoriert da sie nicht in statische Weltbild passten so daß Astronomiehistoriker häufig auf chinesische Chronisten zurückgreifen müssen. Der erste in wieder registrierte neue Stern war Tycho Brahes Supernova von 1572 und für die nächsten wurden viele variable Sterne als Novae gekennzeichnet nach heutigem Verständnis solche zu sein.

Nach heutiger Definition handelt es sich Novae um enge Doppelsternsysteme aus einem Weißen Zwerg und einem "normalen Stern". Von diesem Materie auf den Weißen Zwerg wo sie eine kritische Masse erreicht und unter enormer fusioniert . Diese Energie verursacht einen Helligkeitsanstieg von 8 bis Größenklassen innerhalb weniger Tage (das entspricht etwa 10.000fachen Helligkeit!).

Da sich Novae bisher nicht voraussehen gelang die Entdeckung bis vor wenigen Jahrzehnten zufällig und zumeist erst im oder nach Maximum. Erst mit der Entwicklung systematischer Himmelsüberwachungen dem Aufkommen einer Zahl von Amateuren die in Japan regelrecht nach Kometen und Novae suchen gelang es immer Novae bereits in ihrer Anstiegsphase zu entdecken. betrifft dies die Mehrzahl der neuen Sterne. von im Internet verbreiteten Alarmmeldungen können interessierte Beobachter Novae bereits vor dem Maximum beobachten.

Die Novae entscheiden sich stark in Geschwindigkeit ihres Helligkeitsabfalls. Insbesondere die langsamen Novae nach ihrem Maximum noch mehrere kleinere nur Tage dauernde Ausbrüche über bis zu 2 zeigen wie zum Beispiel die Nova 1995 Man vermutet dass Novae über Zeiträume von bis tausenden Jahren erneut ausbrechen können. Tatsächlich man Systeme die zwar als Nova eingestuft die aber auch schon mehrere Ausbrüche zeigten. gibt es Novae mit späteren kleineren Ausbrüchen wie bei Zwergnovae abliefen. Letztlich gibt es wie die "wiederkehrende" Nova WZ Sge die Jahr 1913 als solche klassifiziert wurde in Jahren 1946 1978 und 2001 weitere Ausbrüche und sich dabei physikalisch von normalen Novae unterschied.

Zwergnovae

Bei Sternen mit wiederkehrenden Ausbrüchen in Abständen also von einigen Jahrzehnten bis hinunter einigen Tagen spricht man von Zwergnovae. Genau bei ihren "großen Brüdern" handelt es sich um Doppelsternsysteme mit einem Weißen (oder mindestens heißen) Zwerg. Die Amplitude des Ausbruchs kann bis in Bereiche 1-2 Größenklassen sinken wobei man als grobe sagen kann dass kleinere Amplituden mit kürzeren zwischen zwei Ausbrüchen einhergehen und größere Amplituden längeren Zeiträumen.

Zu den am längsten bekannten und häufigsten beobachteten Zwergnovae gehören U Gem (Helligkeit bis 8.2mag ca. drei Ausbrüche pro Jahr) SS Cyg (12.4 bis 7.7mag bei einer Periode von 50 Tagen). Die Form aufeinanderfolgender kann sich deutlich voneinander unterschieden wie bei Lichtkurve von SS Cyg. Wegen des schnellen ist bei Eruptiven Sternen die Erstellung von üblich denn nur sehr selten gelingt es einzelnen Beobachter dichte Lichtkurven zu erstellen.

Weblinks

http://www.bav-astro.de/eruptive/ Aktuelle Ereignisse und weitere Informationen zu Sternen bei der Bundesdeutschen Arbeitsgemeinschaft für Veränderliche e.V.




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