Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Erwin Geschonneck (* 27. Dezember 1906 in Bartenstein/ Ostpreußen ) war einer der erfolgreichsten Schaupieler der DDR .
Geschonneck wurde als Sohn eines Flickschusters Nachtwächters geboren. 1909 übersiedelte die Familie nach Geschoneck verdiente nach dem Schulabschluss seinen Lebensunterhalt Gelegenheitsarbeiter Bürobote und Hausdiener. 1929 trat er KPD bei und spielte in kommunistischen Laienspiel- und Kabarettgruppen.
1933 emigrierte er über Polen in Sowjetunion. 1938 wurde er vom NKWD zum Verlassen der Sowjetunion gezwungen und verhaftet und an die Gestapo ausgeliefert. Er war Gefangener in den KZ Sachsenhausen Dachau und Neuengamme . Am 3. Mai 1945 überlebte er Untergang des in der Kieler Bucht versenkten "Cap Arcona" .
1946-48 arbeitete Geschonneck an den Hamburger und spielte in verschiedenen Filmproduktionen. 1949 holten Bertolt Brecht und Helene Weigel an das Berliner Ensemble . Dort spielte er große Rollen u.a. Matti in "Herr Puntila und sein Knecht Matti" von Brecht den Dorfrichter Adam in Kleists "Der zerbrochene Krug" und den Don Juan in Molières gleichnamigem Stück. Zugleich begann eine überaus Karriere bei der DEFA und dem DFF in deren Verlauf mit vielen wichtigen Regisseuren der DDR arbeitete Filmografie). Geschonneck seit 1949 Mitglied der SED wurde von der DDR-Führung mit höchsten geehrt. In einer Kritikerumfrage wurde er 1992 besten DDR-Schauspieler gewählt.