Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Erzählperspektive gibt wieder aus welchem eine Handlung in einem epischen Text beschrieben wird. Die folgende allgemeine lässt sich insbesondere auf Prosatexte anwenden.
neutrale Erzählperspektive
Der Erzähler befindet sich außerhalb der und erzählt nur das was er selbst oder von dritten erzählt bekommt.
auktoriale Erzählperspektive
Auch hier berichtet der Erzähler von er bleibt aber nicht neutral sondern mischt ins Geschehen ein und tritt als allwissender auf. Auch Gedankengänge der Charaktere und der der Handlung bleiben ihm nicht verschlossen.
personale Erzählperspektive
Es wird nur aus dem Blickwinkel einzigen Person erzählt (meist „Er..“ „Sie..“ etc.). Leser werden alle Gedankengänge Gefühle und Ereignisse der Sicht dieser Person mitgeteilt. Eine wichtige spielen daher die erlebte Rede und der innere Monolog .
Ich-Erzählperspektive
Als Sonderform der personalen Erzählweise: Der Erzähler identisch mit einer am Geschehen beteiligten Person beschränkt sich auf deren Denkweise und Eindrücke.
Als Sonderform der auktorialen Erzählweise: Der Ich-Erzähler das Geschehen von außen und kommentiert spricht den Leser direkt an.
Er-/Sie-Erzählperspektive
Beides kann als auktoriale neutrale oder Erzählweise auftreten. In der personalen Form erkennt diese Perspektive z.B. an der erlebten Rede.
Ein Wechsel der Erzählperspektive ist jeder Zeit möglich daher treten der Prosa auch viele Mischformen auf.