Die Herausbildung der weltlichen Herrschaft des von Köln hängt eng mit der Entstehung ottonisch-salischen Reichskirchensystems zusammen. Nach Aufständen mehrerer Herzöge darunter zwei seiner eigenen Brüder übertrug Otto der Große 953 seinem Bruder Brun die Stadt und Erzbistum Köln zusammen mit dem Herzogtum Lothringen . Ein Teil dieses Herzogtums ein etwa Kilometer tiefer Streifen am linken Rheinufer der von Rolandseck im Süden bis Rheinberg im Norden reichte blieb auch den Bruns als weltlicher Besitz in dem sie Landeshoheit ausübten.
1368 erwarb Kurköln die die Grafschaft Arnsberg mit Brilon im Sauerland 1314 die Köln benachbarte Grafschaft Hülchrath mit in den rheinischen Gebieten die territoriale Lücke dem Ober- und dem Niederstift geschlossen wurde gleichfalls im 14. Jahrhundert das Land Linn bei Krefeld . In der Soester Fehde 1444 - 1449 verlor der Kurstaat dagegen die Herrschaft Soest und Xanten an die Grafschaft Kleve.
In der Mitte des 16. Jahrhunderts schlug der Versuch des Erzbischofs Hermann Wied fehl sich der Reformation anzuschließen und den Kurstaat in ein Herzogtum umzuwandeln. Von 1583 bis 1761 wurde das Kurfürstentum durchgehend von Erzbischöfen dem bayerischen Haus Wittelsbach regiert. Als Sekundogenitur der Wittelsbacher unterstützte Kurköln die meist französische und anti- habsburgische Politik der Herzöge und Kurfürsten von