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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 10. August 2020 

Es (Psychoanalyse)


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In der Psychoanalyse von Sigmund Freud determiniert das " Es " einer Person seine durch Triebe und Unbewusste gesteuerte Handlungen. Als Beispiel hierfür kann Mephistopheles in Goethes Faust nehmen. Man muss ihn nicht eigenständige Person sehen sondern kann ihn als Persönlichkeitsaspekt von Faust betrachten. Das "Es" ist Teil des Psychismus der den Entwicklungsstufen des Subjekts nicht sondern nach unmittelbarer Bedürfnisbefriedigung verlangt. Es bildet den Gegenpol zum Über-Ich .

In jüngeren psychoanalytischen Theorien wie etwa von Jacques Lacan wird das "Es" (hier unter anderer - Lacan spricht vom "Objekt klein a") anders konzipiert. Hier ist es das Unbewusste wie eine Sprache das das Subjekt beeinflusst. Das Unbewusste das Verdrängte ist vor allem das Begehren des Subjekts das sich gewissermaßen auf Weise insbesondere in Form von Symptomen zu "artikulieren" versucht. Ein wesentlicher Unterschied in den psychoanalytischen Auffassungen demnach darin dass bei Lacan nicht dem "Es" zugeschrieben werden das Begehren als ein prinzipiell sprachliches und idealerweise Begehren dargestellt wird.




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