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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 3. September 2014 

Essen


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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Großstadt Für weitere Bedeutungen des Wortes und eine Stadt mit diesem Namen siehe Essen (Begriffsklärung)
Essen ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf mit etwa 590.000 Einwohnern und steht auf der Liste der größten deutschen Städte nach Zähldatum und Quelle) auf dem 6. 8. Platz. Früher eines der wichtigsten Zentren Montanindustrie in Deutschland hat Essen heute - noch immer industriell geprägt - einen starken entwickelt.

Essen ist Mitglied im Kommunalverband Ruhrgebiet . Die Stadt ist seit 1958 römisch-katholischer Bischofssitz und seit 1972 Universitätsstadt Anfang 2003 wurde die Hochschule mit der Universität Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusioniert.

Wappen Karte
Wahlspruch: Essen die Einkaufsstadt
Basisdaten
Bundesland : Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Düsseldorf
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 210 km²
Einwohner : 586.750 (31.12.03)
Bevölkerungsdichte : 2798 Einwohner/km²
durchschnittliche Höhenlage: 116 m NN
Postleitzahlen : 45001-45359 ( alt: 4300)
Vorwahlen : 0201
Geografische Lage : 51° 27' nördlicher Breite
7° 1' östlicher Länge
KFZ-Kennzeichen : E
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 05 1 13 000
Gliederung des Stadtgebiets: 50 Stadtteile
Webseite: www.essen.de
E-Mail-Adresse: info@essen.de
Politik
Oberbürgermeister : Wolfgang Reiniger ( CDU )
Regierende Parteien : CDU
Schuldenstand: 1 07 Mrd. € (Stand: 31.12.02)
Bevölkerung (Stand: 31.12.02)
Arbeitslosenquote : 10 0 % (30.04.04)
Ausländeranteil : 11 5 %
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 16 8 %
18-65 Jahre: 62 5 %
ab 65 Jahre: 20 7 %

Inhaltsverzeichnis

Stadtwappen

Das Wappen der Stadt Essen stellt heraldische Besonderheit dar: Es besteht aus zwei und ist somit ein so genanntes Allianzwappen . Diese müssten normalerweise in einem gespaltenen zusammengefasst werden nicht so jedoch beim Essener

Das Essener Wappen zeigt unter der also zwei einzelne Schilde. Im linken Schild sich auf goldenem Grund der deutsche Doppeladler jedoch ohne Zepter und Reichsapfel. Im Schild auf blauem Grund ein goldenes Richtschwert. Krone ist wie der gesamte Aufbau recht sie bezieht sich auf das Fürstentum Essen (eigentlich müsste Essen als Stadt Mauer verwenden). Der Doppeladler symbolisiert die Reichsunmittelbarkeit der Stadt das Schwert steht für Stadtheiligen Cosmas und Damian die mit diesem hingerichtet worden sein sollen.

Das Wappen in der gegenwärtigen Form 1887 vom Berliner Maler Emil Doepler gestaltet von der Stadt gegen einigen Widerstand von durchgesetzt. Eine Version mit korrekterem Aufbau begrüßt die Besucher die den Bahnhof in Richtung verlassen: Das auf dem Dach des gegenüberliegenden Handelshof aufgebaute Wappen verwendet einen korrekten gespaltenen und die Mauer anstelle der Krone.

Dem Wappen wurden die gegenwärtigen Stadtfarben und Gelb entnommen.

Stadtteile

Die Stadt Essen besteht aus insgesamt Stadtteilen. Die meisten der Stadtteile waren früher selbstständige Gemeinden und verloren ihre Selbständigkeit durch

Stadtteile: Essen-Stadtkern Essen-Ostviertel Essen-Nordviertel Essen-Westviertel Essen-Südviertel Essen-Altendorf Essen-Altenessen-Nord Essen-Altenessen-Süd Essen-Bedingrade Essen-Bergeborbeck Essen-Bergerhausen Essen-Bochold Essen-Borbeck Essen-Bredeney Essen-Byfang Essen-Burgaltendorf Essen-Dellwig Essen-Fischlaken Essen-Freisenbruch Essen-Frintrop Essen-Frohnhausen Essen-Fulerum Essen-Gerschede Essen-Haarzopf Essen-Heidhausen Essen-Heisingen Essen-Holsterhausen Essen-Huttrop Essen-Karnap Essen-Katernberg Essen-Kettwig Essen-Kray Essen-Kupferdreh Essen-Leithe Essen-Margarethenhöhe (mit der Gartenstadt Margarethenhöhe Schöngelegen ) Essen-Rellinghausen Essen-Rüttenscheid Essen-Schonnebeck Essen-Schönebeck Essen-Schuir Essen-Stadtwald Essen-Stoppenberg Essen-Überruhr-Hinsel Essen-Überruhr-Holthausen Essen-Vogelheim Essen-Werden

Geschichte

Stiftsgründung

Essens Geschichte reicht weiter zurück als die von München Stuttgart oder Düsseldorf nämlich in etwa bis ins Jahr 850 . Zu dieser Zeit gründet der spätere von Hildesheim Altfried ein Damen stift (coenobium Astnide) auf dem Grund seines Asnidhi (Eschengegend). Fünfzig Jahre vorher hatte Karl der Große gerade die im Raum ansässigen Sachsen seit ca. 800 gibt es etwas weiter im heutigen Stadtteil Werden das Kloster Werden ein Benediktiner -Kloster das die Missionsarbeit bei den Sachsen soll. Das Damenstift soll vornehmlich die Töchter sächsischen Adeligen versorgen. Beide Damenstift und Kloster am Beginn der Christianisierung Nordwest-Deutschlands. Um ca. 852 wird mit dem Bau der Stiftskirche die 870 fertiggestellt wird. Um das Damenstift gibt es zunächst einige Gehöfte das Leben sich recht beschaulich gestaltet haben. Die Kirche nach einem Niederbrand der Stiftskirche 946 sofort aufgebaut; auf ihren Mauern findet sich heute Essener Münster im Zentrum der Stadt. Das belegbare Datum für Essen ist 898 zu Zeit werden dem Stift vom lothringischen König linksrheinische Besitzung vermacht. Eine Urkunde welche scheinbar dem Jahr 870 stammt und die Stiftsgründung wird heute im allgemeinen als Fälschung aus 11. Jahrhundert betrachtet; auch scheinen zum Zeitpunkt Fälschung keine älteren Dokumente vorgelegen zu haben bis vor einiger Zeit noch angenommen wurde.

Dieses Damen- oder Kanonissenstift war kein sondern eine Art Wohnheim für unverheiratete Töchter Witwen des Hochadels; geleitet wurde es von Äbtissin diese war als einzige zum Ablegen Keuschheitsgelübdes verpflichtet.

Eine der bemerkenswertesten dieser Damen ist Äbtissin Mathilde. Sie ist Enkelin des Kaisers Otto I. (HRR) und übernimmt die Stiftsleitung ab 971. Jahre lenkt sie die Geschicke des Stifts der zugehörigen Ländereien) und sie schafft es Kirchenschatz um wertvollste Stücke (unter anderem die Madonna" die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt) bereichern. Nach Mathilde übernimmt Sophia die Stiftsleitung Kaiser Ottos II .

1041 unter der Stiftleitung durch die Dame königlichen Geblütes in Folge Theophanu einer Ottos II. erhält das schon 1003 als Stadt erwähnte Essen das Marktrecht . Zehn Jahre später 1051 wird das wesentlich erweitert dieser Anbau ist der heute Teil.

Das Damenstift das bis dato "nur" Landbesitzer war bekommt 1216 seine Position als offiziell bestätigt: Kaiser Friedrich II. nennt die damalige Äbtissin in einem "Reichsfürstin" - was sie dem Abt des gelegenen Klosters Werden gleichstellt.

Damit ist das Stift eines der Fürstentümer des Mittelalters in dem Frauen das haben was aber nicht allen in den passt: 1244 marschiert der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden in Essen ein und damit ihm so schnell niemand anderes nachmachen kann baut erstmal eine Stadtmauer. Essen wird jetzt zur Stadt erhält ein eigenes Siegel und das Stadtrecht . Die Stiftsdamen sind damit zumindest zeitweise und die Essener Bürger nutzen die Zeit so etwas wie ein "Bürgerbewusstsein" zu entwickeln.

König Rudolf bestätigt zwar 1290 wieder Fürstäbtissin ihre Landeshoheit über die Stadt kann aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft liegt Konflikt mit dem Stift die wachsende Stadt die Selbstverwaltung: 1336 gibt es den ersten die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten es dauert aber noch vierzig Jahre bis 1377 dann gewährt Kaiser Karl IV. der Stadt den begehrten Titel der freien Reichsstadt - fünf Jahre nachdem er der amtierenden Äbtissin Elisabeth von Nassau das genaue bestätigt hatte.

Aus dem 14. Jahrhundert stammen auch ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: erhält die Fürstäbtissin das Recht die Bodenschätze 1354 wird nachweislich Silber abgebaut. Kohle in wird zwar 1371 zum ersten Mal erwähnt das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450

Die Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Stift die Vorherrschaft in der Region halten an zur Auflösung des Stiftes 1803. Immer wieder es rechtliche Streitereien. Einer der Prozesse dauert 200 Jahre bis das Reichskammergericht 1670 entscheidet Stadt müsse zwar den Äbtissinen "gebührenden Gehorsamb Gebott und Verbott" leisten dürfe aber trotzdem alten Gewohnheitsrechte behalten. Somit bleibt die Situation Stadt und Stift bis zur Säkularisierung ungeklärt konkurrenzbeladen. 1563 schließt sich die Stadt der Reformation an (20 Jahre bevor sie die und damit das Recht dazu hatte) und evangelisch. Als Kirche dient die Marktkirche die Städter keine fünfhundert Meter vom Stift errichtet Dem katholischen Stift (das über keine Truppen mit denen irgendetwas durchuzusetzen gewesen wäre) bleibt dieser Situation nichts anderes als zuzuschauen.

Am Ende des 16./ Beginn des Jahrhunderts wird Essen nachweislich Waffenschmiede ein Titel dem es sich jahrhundertelang identifizieren wird; solange die riesigen Lettern "Essen - die Waffenschmiede Reiches" die dreihundert Jahre später gegenüber dem prangen sollten nach dem zweiten Weltkrieg durch - die Einkaufsstadt" ersetzt werden. Aber so sind wir noch lange nicht. Erstmal lebt gegen 1570) das Büchsenmacherhandwerk auf. 1620 produziert Essener Schmiede 14.000 Gewehre und Pistolen; die wird strategisch nicht uninteressant.

Der 30jährige Krieg

Im Dreißigjährigen Krieg stehen sich die evangelische Stadt und Stift gegenüber. Die damalige Äbtissin Maria Clara Spaur und Vallier holt 1623 die katholischen nach Essen um gegenreformatorisch gegen die evangelische vorzugehen. 1624 wird ein Rekatholisierungsgesetz erlassen der der Bürger kontrolliert. Die Stadt nicht das ist für Kost und Logis der Besatzungstruppen 1628 klagen die Essener dagegen vor dem

Den Ausgang der Sache brauchen sie nicht abzuwarten denn 1629 stürmen die Holländer Stadt. Maria Clara flieht am 4. November Jahres vorsichtshalber ins katholische Köln. Im Sommer kommt sie wieder zurück im Gefolge einer Garnison unter Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim die Holländer erstmal aus Essen verdrängt aber im September (mit Maria Clara im Schlepptau) abziehen muss. Maria Clara kommt übrigens nicht nach Essen zurück sie stirbt 1644 in

Insgesamt sind die Essener vom Krieg geschlagen es kommt immer wieder zu Verhaftungen Verschleppung von Menschen und zur Pressung in Kriegsdienst.

Auch nach dem Westfälischen Frieden bleiben die Truppen noch eine Zeit die letzten Truppen verlassen Essen am 9. September 1650 .

Politik

Partnerstädte

Geographie

Im Zentrum des Ruhrgebietes nördlich des Flusses Ruhr der zwischen den Stadtteilen Kupferdreh und Werden den Baldeneysee bildet.

Bekannte in Essen geborene Persönlichkeiten

  • Ingo Appelt Comedian
  • Alfred Baedeker Begründer der gleichnamigen Reiseführer
  • Vera Brühne mutmaßliche Doppelmörderin bzw. Justizopfer
  • Diether Krebs Schauspieler Comedian
  • Brigitte Kronauer Schriftstellerin
  • Alfred Krupp Unternehmer
  • Friedrich Alfred Krupp Unternehmer
  • Ruth Leuwerik Schauspielerin
  • Helmut Rahn Fußballer und Torschütze des Wunders von Bern
  • Uta Ranke-Heinemann Theologin
  • Ruth Leuwerik Schauspielerin
  • Heinz Rühmann Schauspieler
  • Atze Schröder Comedian
  • Juliane Werding Sängerin
  • Günter Semmler eigentlich nur Günni genannt Musiker und Essener Original . Günni zieht abends mit Zylinder und durch die Kneipen des Stadtteils Rüttenscheid und von den Wirten ein Bier spendiert; er unter anderm mit Stoppok in Live-Konzerten auf; ist auch der Produzent der einzigen CD ( Wer weint kriegt sein Geld zurück ).

Stadtbild und Sehenswürdigkeiten

Architektonisch gesehen hat Essen wenig zu Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt fast zerstört und was die Bomben stehen ließen in den Fünfzigern einer Welle der "Modernisierung" Opfer.

Das Stadtbild wird daher geprägt von oft anspruchslosen Bauten der fünfziger und sechziger und langweiliger Investorenarchitektur der Neunziger. Die wenigen architektonischen Schätze sind zu weit über die verstreut um wirken zu können. Hinzu kommt gemäß dem Stadtmotto "Essen - die Einkaufsstadt" Bestrebungen der Stadt festgestellt werden können weder wenigen noch vorhandenen Jugendstilfassaden noch die architektonisch Fassaden neueren Datums vor der optischen Zerstörung überdimensionierte Werbetafeln und Schaufensterfronten der Handelstreibenden zu

RWE-Turm

Aus dem baulichen Einerlei herausragende Gebäude sind Opernhaus erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns zylindrisches Hochhaus mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade Architekten Ingenhoven Overdiek und Partner (Düsseldorf) die eine weithin sichtbare Landmarke für die Stadt

Im Norden der Stadt befindet sich Areal der zum Weltkulturerbe gehörenden ehemaligen Kokerei und Zeche Zollverein letztere gilt als Meilenstein der Industriearchitektur . Für das Zollverein-Areal gibt es konkrete das Weltkulturerbeareal zu einem regionalen Kulturzentrum auszubauen wegen der nötigen Eingriffe in die historische kontrovers diskutiert werden. Bereits dort angesiedelt sind red dot design muesum (auch Design-Museum / NRW) des im Aufbau befindliche sehenswerte Museum sowie verschiedene kleinere Ausstellungen und Projekte; das Essen soll in einiger Zeit hier als Ruhrmuseum seine neue Heimat finden.

Im Zentrum der Stadt finden sich um den Burgplatz herum gruppiert das Münster in Teilen bis ins 11. Jahrhundert zurückgeht.) 1928 fertiggestellte massige Baedeker-Haus und die 1928 errichtete und 2003 renovierte Lichtburg mit 1250 Sitzen das größte Kino Im Domschatz des Münsters befindet sich die Madonna die älteste erhaltene vollplastische Madonnenfigur der Welt. Gegenüber dem Bahnhof steht sog. Haus der Technik erbaut in den frühen 1920er Jahren Entwurf des Architekten Edmund Körner als Büro- Geschäftshaus das auch die damalige Essener Börse

Alte Synagoge

Ebenfalls sehenswert ist die Alte Synagoge (die ihrer Eröffnung 1913 noch "Neue Synagoge" hieß): der Reichspogromnacht zerstört wurde sie danach nicht mehr der jüdischen Gemeinde genutzt (die sich nach Zweiten Weltkrieg eine neue kleinere Synagoge baute). wechselnden Nutzungen unter anderem als Design-Museum dient heute als Begegnungsstätte zwischen den Religionen und

Zum Süden der Stadt hin liegt Folkwang-Museum das eine bedeutende Sammlung romantischer und moderner Kunst präsentiert sowie der Grugapark benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung die hier 1929 stattfand. Mit 70 ha ist er der größeren innerstädtischen Parkanlagen Europas und beliebtes der Essenerinnen und Essener.

Noch weiter südlich liegt oberhalb des im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme künstlich angelegten Baldeneysees die Villa Hügel der monumentale Wohnsitz des Industriellen Alfred Krupp in dem eine ständige Ausstellung der und diverse Wechselausstellungen zu finden sind.

Markt Margarethenhöhe Schöngelegen

Direkt benachbart des Grugaparks findet sich Stadtteil Margarethenhöhe benannt nach der 1929 von Metzendorf im Auftrag von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Siedlung Margarethenhöhe Schöngelegen einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung .

Einen starken Kontrast zum restlichen Stadtbild die beiden an der Ruhr gelegenen südliche Kettwig und Werden auf. Sie besitzen beide Altstadtkern der vom Zweiten Weltkrieg und folgenden fast vollkommen verschont geblieben ist. In Stadtteil befindet sich auch die Staustufe des gleichnamigen wo die Schiffe aus Mühlheim und Essen

Siehe Liste der Sehenswürdigkeiten in Essen

Kunst- und Kulturleben

Essen verfügt über eines der vier Orchester Nordrhein-Westfalens eine Oper ein Stadttheater mit angeschlossenen kleineren Bühnen sowie ein Boulevardtheater ein Musical-Theater ein Variete und mit der 1928 errichteten und 2003 aufwendig restaurierten Lichtburg sowohl über den größten Kinosaal Deutschlands über ein zunehmend wieder auflebendes Premierenkino. Das Folkwang-Museum besitzt eine bedeutende Kunstsammlung mit den Romantik Impressionismus und Expressionismus und die Folkwang-Hochschule im Stadtteil Werden eine der ersten Adressen für die Ausbildungen den Bereichen Musik Tanz und Schauspiel in Deutschland.

Bürger- und Verkehrsvereine

In vielen Essener Stadtteilen gibt es Bürger- und Verkehrsvereine. Achtzehn solcher Vereine haben zusammengeschlossen im "Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine e.V.".

Sport

Die wichtigsten Fussballvereine Essens sind Rot-Weiß - das Helmut Rahn hervorgebracht hat und Schwarz-Weiß Essen . Beide sind seit langem nicht mehr Profifußball vertreten und stehen seit Jahren im anderer Vereine von denen insbes. der siebenfache deutsche Meister der Gelsenkirchener FC Schalke 04 herausragt; er hat insbes. im Norden der zum Einzugsbereich der Arena AufSchalke gehört eine solide Anhängerschaft.

Der zweitgrößte Essener Sportverein TUSEM Essen ist mehrfacher Deutscher Meister Pokalsieger und im Handball .

Größtes Laufereignis ist der jährlich im stattfindende Marathon " Rund um den Baldeneysee ".

Wirtschaft

Essen ist der Sitz einiger großer Konzerne: Neben Aldi-Nord hat auch Karstadt -Quelle hier seine Hauptverwaltung ebenso die RWE . Auch die RAG (Ruhrkohle) wird von aus geleitet. Einer der größten Pressekonzerne Deutschlands WAZ -Gruppe hat in Essen ihren Sitz. Coca-Cola Deutschland war bis 2003 in Essen als der Firmensitz nach Berlin verlegt wurde. Schuhhändler Deichmann ist in Essen-Borbeck beheimatet.

Essen war lange Zeit Krupp -Stadt; einst war das Werksgelände der Firma größer als das restliche Stadtgebiet. Diese Zeiten seit dem Zweiten Weltkrieg vorbei und seit Fusion mit Thyssen ist die Firma Krupp nur noch einigen wenigen Tochterfirmen in Essen beheimatet. Im der wirtschaftspolitischen Profilierungsbestrebungen die sich gegenwärtig viele auf die Fahne geschrieben haben setzt Essen Fokus statt auf Schwerindustrie auf die Bereiche und Versorgung; die hier ansässige RWE mit diversen Töchtern und in ihrem Umfeld operierenden legt dies auch nahe.

Die Messe Essen ist ebenfalls ein Faktor des Wirtschaftslebens neben einigen kleineren Messen sich hier vor allem eine auf die ausgerichtete Messe ( E-WORLD - ENERGY & WATER ) sowie die Jugendmesse YOU etabliert die als Europas größte Jugendmesse der Regel etwa 300.000 meist noch nicht erwachsene Besucher anzieht. Ebenso zieht die Weltmesse Pferdesports die Equitana seit Jahren zahlreiche Besucher an.

Verkehr

In Essen gibt es 3.227 Straßen einer Gesamtlänge von 1.595 km

Öffentliche Verkehrsmittel

Essen gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an und verfügt mit dem Hauptbahnhof einen ICE - Fernbahnhof die Regionalbahnhöfe Altenessen Borbeck Steele Kupferdreh und Kray-Süd 22 S-Bahn-Stationen.

Desweiteren betreibt die EVAG ( Essener Verkehrs AG ) derzeit (2003): 48 Omnibuslinen (Gesamtlänge 459 km) 7 Straßenbahnlinien (Gesamtlänge 83 km) und 3 Stadtbahnlinien (Gesamtlänge 29 km).

Literatur

  • Ulrich Borsdorf (Hrsg.): Essen - Geschichte einer Stadt . Pomp Verlag Bottrop / Essen 2002 ISBN 3-89355-236-7 .
  • Sigrid Schneider: Ansichtssachen. Bilder von Essen . Pomp Verlag Bottrop / Essen 2002 ISBN 3-89355-237-3 .
  • Helga Mohaupt: Kleine Geschichte Essens - Von den Anfängen zur Gegenwart . Klartext Verlag Essen 2002 ISBN 3-89861-118-3 .
  • Ute Küppers-Braun: Macht in Frauenhand - 1000 Jahre Herrschaft Frauen in Essen . Klartext Verlag Essen 2002 ISBN 3-89861-106X .

Weblinks




Bücher zum Thema Essen

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