Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Weil ist ein Stadtteil von Esslingen am Neckar . Weil liegt im Südwesten der Stadt.
1230 gründeten einige Frauen aus Esslingen eine Gemeinschaft und übernahmen die Regel des 1221 in Esslingen sesshaft gewordenen Dominikanerordens . Der Bischof Konrad von Konstanz erteilte Erlaubnis ein Kloster mit einer Kirche zu 1236 wurde diese Erlaubnis von Papst Gregor IX. bestätigt. Papst Innozenz IV. unterstellte 1245 den Konvent dem Prior des Dominikanerklosters Esslingen. Anfang des 14. Jahrhundert hatte das Kloster etwa 70 Nonnen.
Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das vom Kaiser an Württemberg verpfändet. 1377 verwüsteten Soldaten aus Esslingen und Ulm das Kloster als Folge davon. Ein Mal fielen die Esslinger 1519 im letzten Krieg zwischen Esslingen und über den Konvent her.
Mit der Reformationsordnung des Herzog Christoph 24. Juli 1556 kam das Verbot katholische Messen zu Die Nonnen sollten gezwungen werden eine evangelische einzuhalten. Da diese jedoch nicht nachgaben ließ das Kloster aussterben. Der Herzog ließ keinen mehr durch. 1560 waren es noch 18 Klosterfrauen 1571 noch vier. Die letzte Priorin war Morlockin. Sie starb am 19. Juni 1592 . Danach wurde das Kloster zum herzoglichen
1643 brannte ein Großteil der Gebäude nieder. Kirche wurde aber wieder aufgebaut und erst 1972 abgerissen.
Am 30. September 1817 wurde die Domäne Weil von König Wilhelm I. zusammen mit Klein-Hohenheim und Scharnhausen zum Privatgestüt erklärt. Das Gebiet ging 1920 an die Fürstin zu Wied und von ihr zusammen mit dem Gestüt 1932 dem württembergischen Staat übereignet.
Weil wurde 1935 Stadtteil von Esslingen am Neckar.