Esslingen hat eine Gemarkungsfläche von 4643 Hektar . Davon bestehen 1193 Hektar aus Wald und 112 Hektar aus Gewässern. Auf Hektar werden Weinreben angebaut. 1662 Hektar sind bebaute Grundstücke denen die etwa 90.000 Einwohner leben mit Plätzen Wegen und Eisenbahn . Von den Einwohnern sind etwa 21 (18.900) Ausländer.
Blick auf den Neckar von der Pliensaubrücke Esslingen
Esslingen am Neckar liegt an den Stelle des Neckartals in Baden-Württemberg. Die Stadt durch den Neckar (und die B10) in zwei Teile Der Neckar fließt aus der Gemeinde Altbach im Westen am Stadtteil Zell vorbei und verlässt das Esslinger Stadtgebiet den Stadtteilen Mettingen und Weil in Richtung Stuttgart . Esslingen am Neckar reicht im Osten die Höhe des Schurwaldes im Süden reichen die Ausläufer bis Filderebene.
Das Wappentier der Stadt Esslingen am Neckar ist reichsstädtische Adler mit den Buchstaben CE (Civitas Esslingensis) der Brust. Über das Dienstsiegel hinaus wird insbesondere auf Amtlichen Bekanntmachungen Stellenausschreibungen städtischen Fahnen Urkunden oder als Abzeichen auf Uniformen (z.B. Freiwillige Feuerwehr Esslingen Gemeindlicher Vollzugsdienst)
Darüber hinaus werden der Adler und Logo der Stadt bei städtischen Druckerzeugnissen und gemeinsam verwendet.
Auf städtischem Geschäftspapier ist der Adler einer Helligkeit von 10 Prozent großformatig hinterlegt.
Als Esslingen im Jahr 777 zum ersten Mal erwähnt wurde gehörte Stadt dem Abt Fulrad von Saint-Denis der Cella nomine Ezelinga für den Fall seines Todes zusammen den Gebeinen des Märtyrers Vitalis dem merowingischen Reichskloster Saint Denis bei Paris vermachte. 784 nach dem Tod des Abtes ließ Kloster die sterblichen Überreste von Vitalis aus Italien überführen. Danach entwickelte sich Esslingen zu stark besuchten Pilgerort . Um 800 erhält Esslingen das Marktrecht wohl um die Einnahmen des Klosters die Versorgung der Pilger zu sichern.
1213 schenkte Kaiser Friedrich II. die Esslinger dem Domkapitel Speyer.
Im 13. Jahrhundert wurde in Esslingen mit dem Bau großer Gebäude begonnen. Klöster wurden gebaut die über den Neckar stammt aus dieser Zeit die Kirche St. Vitalis wurde ausgebaut. 1229 wurde in einer Schenkung an das Salem erstmals das Esslinger Stadtrecht und das Amt des Schuldheiß genannt.
Mit dem Reichtum kam auch die der Bettelorden in die Stadt. Unter anderen predigten Dominikaner Franziskaner und Karmeliter Armut Buße und Sorge um das Sie erhielten große Schenkungen und Nachlässe in Ausmaß mit denen sie Klöster und Kirchen
Der erste evangelische Pfarrer wurde in Esslingen 1526 angestellt. Ab 1531 wurde die freie Predigt zugelassen und Reformator Ambrosius Blarer eingestellt. 1532 wurde in einem Bildersturm die Innenausstattung Kirchen zerstört. 1531 trat Esslingen dem Schmalkaldischen Bund der Protestanten bei. Als der darauf Krieg gegen Karl V. verloren war musste in der Stadt 1548 wieder die Lesung der Messe geduldet werden. 1551 wurden in Esslingen jedoch schon wieder Gottestdienste abgehalten.
Zu Beginn der 2000er Jahre beantragte der Verein Diyanet den einer Moschee in Esslingen die in der Damm- entstehen soll. Der Antrag löste kontroverse Diskussionen Christentum und Islam aus. In der Diskussion spielten nach 11. September 2001 auch die Angst vor Terrorakten islamischer Fundamentalisten eine große Rolle. Der Verein distanzierte jedoch bereits mehrmals vor dem Missbrauch des Korans für machtpolitische und gewalttätige .
Für die Moschee sind neben zwei ein Foyer Lagerraum Technikraum Toiletten Treppenhaus Waschräume ein Veranstaltungsraum für Vorträge Theater und Filmvorträge Daneben soll es einen Aufenthalts- und Spielraum Jugendraum ein EDV-Zimmer ein Büro und Besprechungszimmer eine kleine Bibliothek geben. Ausserdem sollen drei Quadratmeter große Räume für Seminare wie Sprach- Lesekurse Musikunterricht und Hausaufgabenbetreuung gebaut werden.
Der Oberbürgermeister der Stadt wird von Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Esslingen am direkt gewählt. Seit dem 1. März 1998 hat der Architekt Stadtplaner Wirtschafts- und Dr. Jürgen Zieger (SPD) das Amt als inne und leitet somit die Allgemeine Verwaltung I). Die Wahlen zum Oberbürgermeister finden alle Jahre und somit das nächste Mal 2006 statt.
Vom Gemeinderat werden drei Beisitzer (Bürgermeister) Das sind im Augenblick als Erster Bürgermeister Wilfried Wallbrecht der den Technischen Bereich II) leitet Bürgermeister Bertram Schiebel in der Finanzverwaltung (Dezernat und Bürgermeister Dr. Markus Raab für das Ordnungs- Kultur- und Schulwesen (Dezernat IV).
Der Gemeinderat hat 40 Sitze. Die SPD ist mit 13 Sitzen die stärkste Die CDU hat 11 Sitze FUW 8 Sitze Grüne 5 Sitze Die Republikaner 2 Sitze und die FDP 1 Sitz.
Die Unternehmen der Stadt sind hauptsächlich den Branchen Dienstleistungen Elektroindustrie Fahrzeugbau Maschinenbau Medien Verlage und Pneumatik tätig und stellen in etwa 56.000 Arbeitsplätze zur Verfügung.
Die Industrie- und Handelskammern Esslingen und Nürtingen werden am 1. Januar 2005 fusionieren. Danach wird sie mit 25.000 Platz zwei innerhalb der IHK Region Stuttgart und ein größeres Mitspracherecht in der Vollversammlung Ein weitererer Grund für die Fusion sind
Hengstenberg ist im Nahrungsmittelbereich ein bekannter Hersteller allem von eingelegten Produkten wie Saure Gurken Sauerkraut Gemüse und Rotkohl (Weblink) .
Müller Weingarten entwickelt und baut vor allem Großanlagen zur Blechumformung (Weblink) .
Panasonic stellt in Esslingen hochwertige Bildröhren her bekommt durch die immer günstiger Konkurrenz der Plasma- und LCD-Displays seit Mitte 2003 immer größere Probleme.
Tonne für Verpackungsmaterial (links) Biotonne (rechts) Hausmülltonne
In Esslingen gibt es in jedem den so genannten Müll-Kalender in dem viele wie zum Beispiel Termine Tipps Adressen und zu finden sind.
In Esslingen gibt es für den Abfall getrennte Mülltonnen für Biomüll Hausmüll und Papier . Die Biomülltonnen werden alle zwei Wochen Für Hausmüll kann man zwischen 2- oder Abfuhr wählen. Verpackungen werden im Rahmen des Grünen Punktes in so genannten Gelben Säcken gesammelt und wie das Papier alle Woche abgeholt.
Sperrmüll wird gegen Abgabe eines von Gutscheinen jährlich kostenlos abgeholt. Oder man kann auch selbst direkt zu einer Entsorgungsstation oder Deponie bringen. Bei den Ensorgungsstationen kann man Recycling auch seinen Elektronikschrott Metallschrott und andere Stoffe abgeben.
Für Sondermüll wie zum Beispiel Leuchtstoffröhren Lacke und gibt es besondere Problemstoffsammlungen.
Daneben gibt es noch Altglas- und Einige Vereine führen auch Altpapier- und Altkleidersammlungen Und manches gute Stück kann man auch den so genannten Warentauschtagen loswerden.
Abfälle aus Betrieben in ähnlicher Menge Art wie Hausmüll werden hausmüllähnliche gewerbliche Siedlungsabfälle zur Beseitigung genannt. Für diese sind so genannte Pflichtmülltonnen vorgeschrieben.
Für Verkaufsverpackungen und Sondermüll haben Betriebe Auswahl zwischen verschiedenen Anbietern.
Die Städtischen Verkehrsbetriebe Esslingen befördern mit Fahrzeugen jährlich etwa 8 5 Millionen Fahrgäste. Weblink ). In Esslingen verkehren auf einer der O-Bus -Linien Deutschlands neun elektrische O-Busse und zehn
Für die nächsten Jahre ist ein Umbau im Bereich des Bahnhofes mit Kosten Höhe von insgesamt etwa 7 4 Millionen geplant. Zwischen der Pliensaustraße und der Bahnhofstraße die so genannte Südtangente gebaut. Vom baden-württembergischen und Verkehrsministerium bekommt die Stadt dafür Fördergelder einer Höhe von 4 9 Millionen Euro.
Eisenbahnbrücke am Pliensauturm
Der erste Bauabschnitt soll 4 9 Euro kosten. Er ist die Voraussetzung für Umbau des Bahnhofsvorplatzes und beginnt noch 2004 der Verlegung von Oberleitungen. Im Frühjahr oder Herbst 2005 soll die alte Bahnbrücke abgerissen Über die Bahngleise und die neue Neckarstraße bis zum Pliensauturm ein neuer Steg für und Fußgänger gebaut.
Der zweite Bauabschnitt beginnt frühestens 2007. wird die Neckarstraße hinter dem Bahnhof auf Gelände des heutigen Gleis 1 weitergeführt. Sie dann in den Bahnhofsvorplatz.
Erst der letzte Bauabschnitt bei dem Neckarstaße bis zu den Stadtwerken weitergeführt wird der Südtangente ihre volle Funktion.
1971 erhielt Esslingen die Ehrenfahne des Europarates.
Am 7. Januar 2004 erhielt Esslingen die Ehrenplakette des Europarates für herausragende Leistungen zur Förderung des europäischen im Zusammenhang mit den 10 Städtepartnerschaften. wurde auf dem Neujahrsempfang dem Oberbürgermeister Dr. Zieger stellvertretend für die gesamte Esslinger Bürgerschaft
Der Schwörtag mit dem anschließenden Bürgerfest jedes Jahr am ersten Wochenende im Juli
Der Schwörtag war von 1392 bis 1801 das wichtigste Ereignis von Esslingen. In feierlichen Rechtsakt wurden die Rechte zwischen Gemeinde und Magistrat beschworen. Aus dem Statutenbuch dem größten öffentlichen Heiligtum der Gemeinde wurde vorgelesen. Bürgermeister Rat und Bürgerschaft sich gegenseitig Treue und Gehorsam und bekräftigten mit einem Schwur.
Damit verbunden war immer ein großes Volksfest das Menschen aus ganz Schwaben anzog.
In zahlreichen mittelalterlichen Ständen werden jedes im Dezember auf dem Marktplatz von Händlern vor vielen hundert Jahren die Waren angepriesen. Fachwerkhäuser mit dem alten und dem neuen in der Umgebung verleihen dem Spektakel eine Atmosphäre. Fackelkörbe säumen die Wege und spenden Licht und Rauch. Gerüche von Glühwein und Gebratenem liegen in der Luft. werden alte Handwerkstechniken wie das Drehen von Hanfseilen und das Färben gezeigt. Axon der Schmied gebraucht Hammer und Amboss . Von mittelalterlichen Spielleuten werden auf der Lieder angestimmt die von keltischen Harfen Flöten Sackpfeifern begleitet werden. ( Weblink )
Färberei
Friseur
Am 5. Dezember 2003 entstand in Esslingen entsteht der größte Lebkuchen der jemals gebacken wurde. Er war Meter lang und 4 Meter breit und auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Die benötigten Zutaten 350 kg Mehl 180 kg Sirup und kg Gewürze. Mit Marzipan und Zuckerguss bringt Kunstwerk welches einen großen Nikolaus nachbildet 650 kg auf die Waage.
Conrad Feyner Gründer der ersten Esslinger Druckerei
Theodor Georgii Persönlichkeit der deutschen Turnerbewegung und 1850 Herausgeber des Turnblatts für und aus Schwaben das ab 1854 zur Eßlinger Turnzeitung umbenannt wurde
Daniel Hauff Esslinger Ratsadvokat in der Zeit Esslinger Hexenprozesse
August Hochberger Gründer des ersten Esslinger Arbeitervereins
Der Esslinger Weinbau hat eine lange Tradition. Bereits 778 gab es in der Gegend Weingärten. expoertierte den Wein bereits im Mittelalter bis ins Elsaß und nach Bayern. Bereits 1901 wurde die erste Genossenschaft der Stadt gegründet. 1970 schlossen sich die drei Genossenschaften Esslingen und Mettingen zusammen und hat heute 167
Auf einer Fläche von 80 Hektar über 20 Rebsorten angebaut. Davon befinden sich etwa 30 auf den südlichen Terrassen am Neckar. Die Württemberger Einzellage Esslinger-Burg bringt besonders gehegte Weine hervor.
Den Hauptanteil am Esslinger Sortiment bildet etwa 70% der Rotwein.Bis zum Jahrgang 2002 war 30 Jahre lang auf den der Reichsadler der Stadt Esslingen zu sehen.
Mit dem Jahrgang 2003 kamen 3 neue Weine. Der erste Weiße Burgunder ein fruchtiger Rotwein aus 3 Cabernet-Sorten ein Samtrot Auslese.
Die Weine aus Esslingen haben Namen Accolon Dorsa (Cabernet) Dorio (Cabernet) Cubin (Cabernet) Glockenspiel Postmichel Staffelsteiger und Zweigelt.
Der Sekt der ersten deutschen Sektkellerei Kessler die 1826 von Georg Christian Kessler in Esslingen Neckar gegründet wurde.