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Ethnologie (grch.: ethnos [nichtgriechisches also kulturfremdes "barbarisches"] Volk) ist die "Völkerkunde". Sie erforscht als vergleichende Wissenschaft verschiedenen Ethnien bzw. Völker der Welt und ihre Kulturen . Sie wurde vor allem im deutschen als eine Teildisziplin der Anthropologie angesehen.
Die klassische Völkerkunde wandte ihr Augenmerk der Kultur außereuropäischer schriftloser Völker zu den genannten "Primitiven".
Im internationalen (und damit auch im Bereich wird Ethnologie zunehmend als ein System miteinander verflochtener Disziplinen verstanden. Anthropologie und Geschichte gehören ebenso hinzu wie Sozialpsychologie und Kultursemiotik. Das Feld der ethnologischen wird vor allem im angelsächsischen Bereich unter Begriffen "cultural anthopology" (USA) und "social anthropology" beschrieben. [ Achtung: nicht mit "Kulturanthropologie" bzw. "Sozialanthropologie" gleichzusetzten.]
Die Ethnologie untersucht die Struktur und von Gesellschaftssystemen und versucht sie in Modellen Dabei wendet sie sich der gesamten Breite Lebens zu wie ethnischen Gruppen in städtischen Geschlechterdifferenzen sozialer Schichtung internationalen Beziehungen wie auch Spezialgebieten wie Medizin- Wissenschafts- Musikethnologie . Ihr Gebiet reicht von der Archäologie Studium der Religionen mit ihrem Brauchtum (Volkskunst) bis hin Sozial- und Individualpsychologie . Biologische Faktoren ( Genetik ) finden ebenso Berücksichtigung ( Soziobiologie ) wie maßgebliche philosophische Entwürfe ( Strukturalismus ).