Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eubulides aus Milet (ca. 400 v. Chr. ) war ein griechischer Philosoph und Logiker . Er gilt als einer der ältesten des Sokrates und lehrte in Athen. Er ist Vertreter der megarischen Schule.
Schriftliches ist von Eubulides nicht erhalten. Kenntnisse über seine Person und seine Lehren wir im wesentlichen Berichten von Diogenes Laertios (II 108) Sextus Empiricus ( Adversus mathematicos VII 13 ) und Athenaios (VIII 354 C). Danach er sich hauptsächlich mit Problemen des logischen Syllogismus beschäftigt und eine Schmähschrift gegen Aristoteles haben.
Eubulides formulierte eine ganze Reihe (insgesamt von Paradoxien wie den Sophismus vom Verhüllten das Paradoxon vom Haufen und den Sophismus vom Gehörnten mit deren Hilfe er zu beweisen dass Erkenntnis unmöglich sei weil sie widersprüchlich Manche dieser Paradoxien waren in ähnlicher Formulierung vor ihm bekannt.
Im Sophismus vom Gehörnten und vom Verhüllten unterstellte er einen Fehler der in Folgezeit von der Logik analysiert und quaternio genannt wurde.
Paradoxie vom Lügner:
Wenn ein Lügner sagt dass er lügt bedeutet das dass er sowohl lügt als die Wahrheit spricht denn wenn er die sagt so lügt er und wenn er so lügt er nicht sondern sagt die
Sophismus vom Verhüllten (lat.: velatus):
Erkennst Du diesen Verhüllten? Nein! Es ist Vater! Daraus folgt: Du erkennst Deinen Vater
Dieser Sophismus ist ein quaternio terminorum. Er auf einer unklaren Verwendung des Wortes erkennen.
Sophismus vom Gehörnten (lat.: cornutus):
Was du nicht verloren hast das hast noch. Hörner hast du nicht verloren. Daraus Du hast Hörner.
Ein quaternio terminorum liegt auch hier vor. basiert auf der Unbestimmtheit des Mittelbegriffes Verlust. Obersatz wird als Verlust das Verschwinden von bezeichnet das wir haben im Untersatz wird Verlust der Nichtbesitz einer Sache verstanden.