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Eucharistie


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Die Eucharistie auch ( Heiliges ) Abendmahl oder Herrenmahl gehört zusammen mit der Taufe zu den Sakramenten die in allen christlichen Kirchen im sind. Wörtlich bedeutet das griechische Wort Danksagung .

Es gibt im Christentum keine von allen Konfessionen gleichermaßen anerkanntes der Eucharistie. Sowohl beim Abendmahlsverständnis wie auch der Zulassungspraxis zum Abendmahl gibt es unter christlichen Konfessionen sehr unterschiedliche Auffassungen.

Allerdings lassen sich zwei Hauptgruppen des unterscheiden:

  • Die Vertreter der einen Gruppe lehren dass den Elementen von Brot und Wein Christus seinem Leib und seinem Blut real gegenwärtig ist (Realpräsenz) und die Teilnehmenden am durch das Essen und Trinken leiblich an Anteil bekommen. Dies ist die Auffassung der der katholischen der anglikanischen und der lutherischen
  • Die Vertreter der anderen Gruppe lehren dass Elemente von Brot und Wein nur Zeichen die Christi Leib und Blut "bedeuten" aber "sind". Das Abendmahl ist eine Gedächtnisfeier. Diese vertreten die reformierten Kirchen und die meisten Kirchen und Pfingstgemeinden.

Das Abendmahl wird mit Brot und Wein gefeiert. In der katholischen Kirche verwendet Hostien aus ungesäuertem Teig. In vielen protestantischen wird aus Rücksicht auf Kinder und Alkoholiker kein Wein sondern Traubensaft zum Abendmahl

Inhaltsverzeichnis
1 Abendmahlsverständnis
2 Zulassung zum Abendmahl
3 Abendmahlsgemeinschaft zwischen Kirchen
4 Weblinks

Bibelstellen

Das Passamahl wird beschrieben in

Das Abendmahl wird beschrieben in

In der Liturgie sind der Text Lukas und vom Korintherbrief am gebräuchlichsten.

Durch die enge Verknüpfung mit Sterben Tod Jesu (Jesus setzt das Abendmahl kurz seinem Tod ein) wird das Abendmahl mit Vergebung von Sünde und Schuld verbunden. Zugleich ist es das Mahl Auferstandenen mit den Seinen (Lk. 24 30f) das Zeichen der anbrechenden Neuen Welt (Mt. 29).

Kirchengeschichte

  • Jesus hat das Abendmahl als ein neue Elemente ergänztes jüdisches Passamahl gefeiert.
  • In der Urkirche wurde das Abendmahl Zusammenhang mit einer gemeinsamen Mahlzeit der Gemeindeglieder Ungetaufte waren nicht zugelassen auch nicht als
  • Ignatius von Antiochien (frühes 2. Jahrhundert ) nannte das Abendmahl eine "Arznei der
  • Justin der Märtyrer (ca. 110 - ca. 165 ) verstand Brot und Wein im Abendmahl Leib und Blut Jesu und führte den Gedanken des ein das durch einen Priester dargebracht werden muss (d.h. nicht von Laien ).

Abendmahlsverständnis

Hier wird an einigen Beispielen das Abendmahlsverständnis verschiedener Konfessionen gezeigt:

Römisch-katholische Kirche

Wesen der Eucharistiefeier

Nach katholischem Glauben stellt die Eucharistiefeier Sühneopfer dar so lehrt das Konzil von
Dieses Opfer ist ein wirkliches Sühnopfer ... Lehre vom Heiligsten Messopfer 2. Kapitel

Daneben erfährt die Gemeinde in der im Rahmen der Messe die ewig gewährte Gemeinschaft mit dem und verklärten Christus und sagt dafür Dank. Gedanke wird jedoch als zweitrangig angesehen die Lehre des Konzils von Trient sagt dazu:

Wer sagt in der Messe werde Gott ein wirkliches und eigentliches Opfer dargebracht oder Opferhandlung bestehe in nichts anderem als dass Christus zur Speise gereicht werde: der sei der Kirche) ausgeschlossen.

Indem das in der Kirche vereinte Gottes beim Mahl des Herrn den Leib Christi empfängt wird es selbst zum "Leib

Realpräsenz

Nach katholischer Lehre sind bei der "Leib und Blut Christi wahrhaft wesentlich und gegenwärtig" (Realpräsenz). Durch das vom Priester gesprochene eucharistische Hochgebet speziell durch die Epiklese (Anrufung des Geistes) und die Konsekrationsworte vollzieht sich die geheimnisvolle Wesensverwandlung von und Wein zum Leib und Blut Christi.

Ab dem 9. Jahrhundert wurde die Wandlung von Brot und Wein in Christi und Blut immer gegenständlicher aufgefasst. Diese Transsubstantiation wurde im 4. Laterankonzil 1215 zum Dogma erhoben. Seitdem haben sich innerhalb der Kirche zahlreiche Andachtsformen entwickelt die der Verehrung Hostie und des Blutes Christi dienen (Zurschaustellung Hostien in Monstranzen Fronleichnamsprozession etc.). Berichte von Hostienwundern etwa Hostien oder gar der Verwandlung einer Hostie den Schmerzensmann während der Messe unterstreichen das

Kommunion

Eine Besonderheit der katholischen Eucharistiepraxis seit Hochmittelalter war dass der Kelch von den mehr und mehr gemieden und ihnen schließlich wurde; nur der Priester trank den Wein nichts vom Blut Jesu verschüttet wurde. Heute der Empfang der Kommunion unter beiderlei Gestalt wieder möglich (besonders für den Gründonnerstag) wird aber nicht immer überall praktiziert.

Das Sakrament wirkt durch seinen korrekten Einsetzung gemäßen Vollzug ex opere operato. Da Auftrag Brot und Wein zu seinem Gedächtnis teilen an die Apostel erging kann die Konsekration nach katholischer nur von geweihten Priestern gültig vollzogen werden.

Für die katholische Kirche ist also der konsekrierten Hostie Jesus real gegenwärtig und es auch nach der eigentlichen Mahlfeier weshalb Hostien im Tabernakel verschlossen und auch als Repräsentation Jesu werden (vgl. auch Fronleichnam ).

Für die katholische Theologie besteht kein zwischen der Tatsache dass es sich beim und Wein der Eucharistie der Gestalt nach um Brot und Wein handelt und dem dass die letzte eigentliche Wirklichkeit des eucharistischen und Weins der wirklich gegenwärtige Christus ist. der traditionellen Sprache der katholischen Theologie: Die Akzidentien (Eigenschaften) sind Brot und Wein die Substanz das Wesen ist der Leib und das Blut Christi. ist unter den Gestalten von Brot und Wein wahrhaft gegenwärtig. dieser Glaube unter veränderten weltanschaulichen und philosophischen heute zu verstehen ist bleibt Gegenstand des Reflexionsprozesses.

Orthodoxe Kirchen

Auch die Orthodoxen Kirchen sind der dass Brot und Wein wirklich Leib und Christi sind (Realpräsenz). Die Liturgie hat Parallelen jüdischen Tempelgottesdienst. Im Gegensatz zur römisch-katholischen Eucharistielehre es für sie jedoch keine konkrete Formel die der Priester die Wandlung vollzieht - Mysterium des Abendmahls geschieht durch die Liturgie Ganzes. Auf eine philosophoische Klärung des "wie" Wandlung wird verzichtet. Die Eucharistie gilt als genauer als Vergegenwärtigung des einen Opfers Christi. Teilnahme von nicht-orthodoxen Christen gilt als unmöglich nach orthodoxem Glauben der Teilnehmerkreis der Eucharistie nichts anderes) die Kirche ist und nicht-orthodoxe somit quasi automatisch zur Kirche überträten wenn sie teilnähmen.

Die Gegenwart der Gläubigen ist für Feier der Eucharistie ebenso wichtig wie der - eine eucharistische Liturgie ohne die Gläubigen so wenig möglich wie ohne Priester. Alle orthodoxen Christen dürfen die Eucharistie empfangen auch Allerdings verlangen einige Kirchen von Erwachsenen Teilnehmern vollständige Beichte am Vorabend was dazu geführt dass in manchen orthodoxen Kirchen die Erwachsenen nur einige Male im Jahr an der teilnehmen. Es gibt z.Z. Bestrebungen die wöchentliche wieder zur Norm zu machen.

In den Orthodoxen Kirchen werden das eines gesäuerten Brotlaibs und mit 1/3 kochendem erwärmter Wein verwendet. (Sauerteig gilt als Gleichnis Reiches Gottes.) Diese werden vor der Ausgabe die Gläubigen vermischt und die Mischung wird auf Löffeln ausgegeben. Bleibt ein Rest wird vom Priester verzehrt; die Aufbewahrung ist nicht

Der restliche Teil des Brotlaibs welcher geweiht wurde wird nach der Liturgie an Gläubigen verteilt. Hiervon können auch nicht-Orthodoxe etwas

Lutherische Kirche

Martin Luther hat am römischen Verständnis des Sakramentes entscheidenden Stellen Kritik geübt und es vom her neu zur Geltung gebracht. Seine Kritik das römisch-katholische Verständnis der Messe und die

Gegen die Messe führte er an:

  • Die Messe wurde als Opfer verstanden das Priester Gott darbringe (Opferpriestertum). Stattdessen stellte er den Gnadencharakter der Messe heraus indem den im Abendmahl die durch Christi Tod erwirkte durch den Priester ausgeteilt wird (Gnadenpriestertum). Vor aus diesem Grund war für ihn die römische Messe "das größste und schrecklichste Greuel" von "päpstlichen Abgöttereien".
  • Das Sakrament wurde nur in einer Gestalt una) den Gläubigen gereicht. Stattdessen forderte Luther stiftungsgemäße Austeilung des Kelchs auch an die
  • Luther wies die Wirkung des Sakraments ex operato zurück. Um vom Sakrament Nutzen zu ist nach Luther der Glaube notwendig. Glaube Sakrament gehören zusammen. Ansonsten wirkt es zwar nicht zum Heil sondern zum Gericht .
  • Die Wandlung zu sehen und dieser im Gottesdienst galt als segensvoll. Aus diesem Grund nahmen mittelalterlichen Gläubigen zwar an der Messe teil aber das Sakrament sehr selten. Oft ging weniger als alle drei Jahre zur Kommunion. dagegen betonte dass es auf das Empfangen Sakraments ankommt. Wer der Messe nur passiv hat keinen Nutzen vom Sakrament.
  • Das viele Zeremoniell das um das Sakrament wurde ging zu Lasten der Predigt für die kaum noch Zeit blieb.

Luthers Kritik an der römischen Transsubstantiationslehre nicht die Realpräsenz (wirkliche Gegenwart) Christi in Elementen von Brot und Wein. Darin war durchaus mit den römischen Theologen einig. Er sich jedoch gegen zwei Aspekte dieser Lehre:

  1. In der Transsubstantiationslehre versuchte menschliche Vernunft mit Begriffen der aristotelischen Philosophie das Geheimnis der von Element und Christus zu erfassen. Demgegenüber Luther der menschlichen Vernunft diesen unerlaubten Zugriff. Brot ist der Leib Christi" - es ihn nicht nur in einer wie auch beschreibbaren Weise. Es ist kennzeichnend für Luther er demgegenüber die Begrifflichkeit des christologischen Geheimnisses auf das Abendmahl anwendete: Ebenso wie Jesus Christus Gott und Mensch ununterscheidbar und eins geworden sind ist im Abendmahl Brot Wein eins geworden mit dem Leib und Blut Christi. Auf geheimnisvolle Weise ist Christus mit und unter Brot und Wein" gegenwärtig.
  2. Seine zweite Kritik betraf den Rang als Dogma den die Transsubstantiationslehre in der römischen hatte: Sie war für alle als einziggültige verpflichtend. Diesen allgemeingültigen Anspruch wies Luther zurück. die darausresultierende Überordnung des Sakramentes über das Seiner Ansicht nach ist das Sakrament gleichbedeutend dem Wort bzw sichtbares Wort.

Seine Meinung zur römisch-katholischen Lehre von bleibenden Präsenz Christi in den konsekrierten Elementen sehr differenziert: Luther lehnt es ab dass Sakrament entgegen seiner Stiftung verwendet wird also in der Fronleichnams prozession . Das Sakrament will ausgeteilt und von Gläubigen empfangen werden. Allerdings hält Luther an bleibenden Präsenz Christi in den konsekrierten Elementen Noch weit über Luthers Tod hinaus werden konsekrierten Hostien in der Monstranz und in einer Sakramentsnische oder einem Tabernakel auch in lutherischen Kirchen aufbewahrt und von den unkonsekrierten unterschieden. Luther selbst ließ Pfarrer die konsekrierte von nichtkonsekrierten Hostien nicht unterschieden ihres Amtes entheben und schwer bestrafen. zeigt seine persönliche Frömmigkeit seinen Glauben an bleibende Realpräsenz: Mehrmals tropfte bei Messfeiern etwas konsekrierten Wein auf den Boden. Luther warf unter Tränen und lautem Stöhnen zu Boden sog mit dem Mund den Wein vom auf damit das Blut Christi nicht entweiht Im Anschluss an den Gottesdienst wurden dann Kleidungsstücke auf die das Blut Christi getropft verbrannt. Auch die Kniebank die mit dem konsekrierten Wein benetzt worden war wurde abgehobelt. Hobelspäne wurden ebenfalls verbrannt.

Weil Luthers Realpräsenzglaube so konkret war es für ihn auch klar dass im sowohl die Gläubigen als auch die Ungläubigen Leib und Blut empfangen. Nicht der Glaube das Sakrament sondern Christi allmächtiges Wort: "Das mein Leib - Das ist mein Blut". wehrte die These vehement zurück dass nur den Gläubigen Christus in Brot und Wein wäre da sonst der Gläubige keine Gewissheit und keinen Frieden finden könnte. Das schafft den Glauben nicht umgekehrt.

Im Blick auf die Frage nach Realpräsenz kam es nach Luthers Tod zu im Luthertum. Schüler des Theologen Philipp Melanchthon setzten ihre Anschauungen mehr und mehr Der Glaube an die bleibende Präsenz Christi geschwächt oder ging verloren sicher ganz und nicht im Sinne Luthers.

Literatur zur lutherischen Abendmahlslehre:

Wissenschaftlich: Hardt Tom G.A. Venerabilis et Eucharistia. Eine Studie über die lutherische Abendmahlslehre 16. Jahrhundert Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte 42 Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 1988 (Deutsche von Hardts auf Schwedisch verfasster Dissertation).

Allgemeinverständlich: Diestelmann Jürgen Über die Lutherische Gemeindevorträge und Abhandlungen Groß Oesingen: Verlag der Buchhandlung Heinrich Harms 1998.

Anglikanische Kirche

Bei den Anglikanern ist die schwer Lehre von der Transsubstantiation schon früh ein des Anstoßes gewesen. Zunächst hielt man nachdem Heinrich VIII. mit der katholischen Kirche gebrochen hatte eine Weile an der katholischen Auffassung fest. zwinglianisch-calvinistische Einflüsse sorgten Mitte des 16. Jahrhunderts dass das Abendmahl nur noch als Erinnerungsmahl den Tod Christi verstanden wurde bei dem Brot zwar den Leib Christi repräsentiere es von den Gläubigen "only after an heavenly spiritual manner" genossen würde. Radikale anglikanische Theologen die Vorstellung des Verspeisens des Leibes Christi Abendmahl sogar mit Kannibalismus . Erzbischof John Tillotson ging in seinem Discourse against Transubstantiation (1684) so weit den Begriff hocus pocus vom lateinischen hoc est corpus abzuleiten und schrieb dass es lächerlich ein Skandal sei daran zu glauben dass beim Abendmahl das Fleisch des Menschensohns esse sein Blut trinke: "what can any man more unworthily towards a friend? How can possibly use him more barbarously than to upon his living flesh and blood?"

Die anglikanische Kirche erlebte im 19. allerdings hier eine entscheidende Wende durch die Oxford-Bewegung (John Henry Newman). Die Realpräsenz wurde entdeckt allerdings in einer eher der römisch-katholischen nahestehenden Weise. Heute stehen sich in der Kirche beide Auffassungen gegenüber.

Reformierte Kirchen

Kirchen die der Lehre von Zwingli und Calvin folgen vertreten die Auffassung Brot und seien nur Zeichen für Jesus. Wenn Jesus "Das ist mein Leib" dann sei dieses ist als bedeutet zu verstehen so Ulrich Zwingli (1484-1531). Das Abendmahl gilt als ein Gedächtnismahl zum Gedenken an den Opfertod Christi. Zwingli ist das Fleisch nach Joh. 6 "nichts nütze" es könne unseren Geist nicht Gott handle vielmehr als Geist im Geiste Menschen. Die Vorstellung von der Transsubstantiation ist ihn daher ein Wahn. Auch für Calvin Brot und Wein beim Abendmahl lediglich "Zeichen Zeugnisse" der Gegenwart Christi den wir leiblich nur in der "Höhe" im Himmel finden. allein ist er zuhause. Es hat daher Sinn ihn hier auf Erden im Brot Wein zu suchen. Erfahrbar wird der himmlische Christi allein durch den Glauben an ihn durch das Band des Heiligen Geistes .

Baptisten

Das reformierte Abendmahlsverständnis wird auch von Freikirchen insbesondere von den Baptisten geteilt. Sie betonen allerdings den Gemeinschaftscharakter Abendmahls stärker als die Reformierten: Die Ortsgemeinde sich um den Tisch des Herrn um der Hand des erhöhten Christus Brot und als Zeichen seiner Liebe zu empfangen. Dies auch in der formalen Gestaltung der baptistischen liturgie deutlich: Während die refomierten Abendmahlsteilnehmer aus Sitzreihen heraus treten um vorne am Abendmahlstisch und kelch zu empfangen bleiben die Baptisten ihren Plätzen; Brot und Kelch werden ihnen die Diakone gebracht. Sie selbst reichen dann - einem Segenswort - das Abendmahl an ihren weiter. Wer nicht teilnehmen möchte läßt Brot Kelch an sich vorüber gehen.

Liberale Theologie

Ein zeitgenössisches Verständnis des Abendmahles ist das des evangelischen Theologen Ernst Lange (1927-1974). Er definiert Abendmahl des Satzes "Geber und Gabe des Abendmahls Jesus Christus selbst" folgendermaßen:
Im Abendmahl geschieht nichts und wird nichts was nicht auch in den anderen Akten christlichen Gottesdienstes geschieht. Nicht Sachen heilige Dinge heilige Substanzen sind Gabe des sondern eine Person. Die Art und Weise eine Person sich der anderen mitteilt ist Weise der Liebe. "Das Abendmahl ist eine eine Gleichnishandlung gefasste Liebeserklärung Christi". Das Abendmahl ist der besondere Moment in dem Jesus zur Gemeinde tritt sondern in dem die Gemeinde der Einzelne zu Jesus treten. Das bedeutet Abendmahl unterscheidet sich von den Akten christlichen wie Wort (Bibellesung Predigt) und Taufe nicht Inhalt sondern nur der Funktion nach.

Umstrittene Neue Liturgie

Während des evangelischen Kirchentages am 14.-17. Juni 2001 gab es Versuch eine neue Abendmahlsliturgie einzuführen. Der Grund gewesen daß Christen Anstoß an der Vorstellung Fleisch zu essen und Blut zu trinken hatten. In dem Liturgievorschlag des Kirchentags zum hieß es: "Wir lassen die Vorstellung Fleisch essen und Blut zu trinken endgültig hinter Statt der traditionellen Einsetzungsworte "Das ist mein und "Das ist mein Blut" sollte es neuer Liturgie heißen: "Mein Leben für Euch".

Sowohl von Seiten der Römisch-Katholischen Kirche als auch von vielen protestantischen Gläubigen dies massiv kritisiert so daß sich die am Ende von diesem Vorschlag distanzierte und den meisten der 120 Gemeinden zum Kirchentag korrekte Liturgie verwendet wurde.

Eine Variation auf die Liturgie ist zum Brechen des Brotes die Worte "Mein für Euch" und zum Kreisen des Weines Worte "Der Kelch des Heils" zu verwenden. Liturgie ist für die Evangelischen wie die Katholischen Kirchen mittlerweile praktisch bedeutungslos wird aber zeitweise Laien erbeten.

Zulassung zum Abendmahl

Die Zulassung zum Abendmahl wird je Konfession unterschiedlich gehandhabt - bezüglich Kirchenmitgliedschaft und bezüglich Teilnahme von Kindern.
  • In der Orthodoxen Kirche sind nur getaufte Christen zum Abendmahl zugelassen (s.o.)
  • In der Römisch-Katholischen Kirche sind nur Katholiken nach der Erstkommunion zum Abendmahl zugelassen
  • In anderen katholischen Kirchen gilt die Einladung zur Eucharistie für Christen nach Erstkommunion oder Konfirmation
  • In den Lutherischen und Reformierten Kirchen sind alle getauften Christen zugelassen in Regel jedoch erst nach Katechese und Konfirmation .
  • In manchen Freikirchen sind alle wiedergeborenen zugelassen in anderen nur die die aufgrund persönlichen Bekenntnisses ihres Glaubens an Jesus Christus getauft worden sind (Glaubenstaufe)
  • Die Evangelisch-methodistische Kirche kennt keine Einschränkungen in der Zulassung Abendmahl jeder der es wünscht kann teilnehmen Gastgeber ist Jesus Christus selbst also steht keinem Menschen zu Einschränkungen zu machen)

Abendmahlsgemeinschaft zwischen Kirchen

Manche Kirchen haben Abendmahlsgemeinschaft untereinander d.h. Mitglieder können in allen beteiligten Kirchen am teilnehmen. Abendmahlsgemeinschaft besteht z.B.
  • zwischen Altkatholiken und Anglikanern sowie protestantischen
  • zwischen römischen Katholiken und katholisch-orthodoxen Kirchen
  • zwischen Anglikanern und der indisch-orthodoxen Mar-Thoma
  • zwischen der Church of England und Britischen Methodistenkirche
  • zwischen allen reformierten und lutheranischen Kirchen der Leuenberger Konkordie angeschlossen sind

Dagegen ist eine gemeinsame Feier von und römischen Katholiken derzeit nicht möglich; siehe Interzelebration .

Weblinks



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