D'Albert war der Sohn des Ballettkomponisten Charles d'Albert (1809-1886) der zwar in geboren aber französischer Herkunft war und einer Unter seinen Vorfahren befinden sich die italienischen Giuseppe Matteo Alberti (1685-1751) und Domenico Alberti 1710-1740). Eugen d'Albert fühlte sich jedoch Deutschland und bevorzugte die deutsche Form seines Vornamens. erhielt Musikunterricht von seinem Vater kam mit Jahren an die New Music School in London und war dort Klavierschüler von Ernst der von den pianistischen Fähigkeiten seines Schülers war.
1881 lernte d'Albert Franz Liszt kennen bei dem er in Weimar sein Klavierspiel vervollkommnete. Zahlreiche Konzertreisen schlossen an diese Ausbildung an und d'Albert wurde als Interpret der Werke Bachs und Beethovens berühmt. Sein teilweise recht willkürliches Spiel jedoch noch ganz in der Virtuosentradition des 19. Jahrhunderts und seine Bach-Bearbeitungen wirken heutzutage antiquiert. die ersten eigenen Kompositionen erschienen nun darunter Klaviersuite d-moll op.1 (1883) sein erstes Klavierkonzert die Sinfonie F-Dur (1886) und das erste (1887).
1893 wandte sich d'Albert mit dem Der Mensch und das Leben nach Otto Ludwig erstmals der Vokalmusik zu und im gleichen Jahr wurde erste Oper Der Rubin nach Friedrich Hebbel uraufgeführt. Sie stand noch ganz unter Einfluss Wagners genauso wie ihre Nachfolger Ghismonda (1895) und Gernot (1897). Der heitere Einakter Die Abreise (1898) zeigte bereits eine eigene musikalische doch der Durchbruch als Opernkomponist gelang erst Tiefland (1903) seiner meistgespielten Oper. Mit diesem schuf d'Albert eine überzeugende deutsche Variante des Verismus die auch sein weiteres Opernschaffen bestimmte.
Insgesamt 21 Opern schrieb d'Albert und für diese Arbeit mehr und mehr sein doch konnte er den Tiefland -Erfolg nicht wiederholen. Unter den späteren Werken Die toten Augen (1916) und Der Golem (1926) heraus; jedoch leiden die meisten Musiktheaterwerke unter den Schwächen der Libretti . Wiederentdeckungen mancher Stücke wären jedoch wegen musikalischen Qualitäten wünschenswert. D'Albert war sechsmal verheiratet anderem mit der Sängerin Hermine Fink und Pianistin und Komponistin Teresa Carreño mit der 1891-95 in der "Villa Teresa" in Coswig Dresden lebte. Für die Scheidung von seiner Frau reiste d'Albert aus rechtlichen Gründen nach wo er 1932 starb.