Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Euklidische Geometrie ist die uns vertraute Geometrie der Ebene oder des Raums oder Verallgemeinerung auf Räume beliebiger Dimension .
Die Euklidische Geometrie in d Dimensionen kann auf zwei Arten eingeführt
über ein System von Axiomen die Zusammenhänge Punkten Geraden Ebenen und so weiter (bis Hyperebenen der Dimension d -1) beschreiben oder
algebraisch als der Raum R d .
Beide Zugänge sind äquivalent. Der algebraische ist bequemer; der axiomatische Zugang ist von geschichtlichen Interesse und erschließt Querverbindungen zu verschiedenen Geometrien.
Zur algebraischen Formulierung der Euklidischen Geometrie siehe Artikel Euklidischer Raum und Analytische Geometrie . In diesem Artikel konzentrieren wir uns den axiomatischen Zugang zur Geometrie.
Über zweitausend Jahre lang wurde Geometrie axiomatischen Aufbau des Euklid gelehrt. Näheres dazu im Artikel über sein Buch Die Elemente .
Grundelemente der euklidischen Geometrie der Ebene Punkte und Geraden welche Punkte verbinden. Geraden wiederum schneiden in Punkten. Aus diesen Grundelementen entsteht eine Geometrie in der u.a. Dreiecke Vierecke n-Ecke Winkel und Kreise enthalten sind.
Die fünf Euklidischen Axiome der Geometrie
Man kann eine gerade Strecke von Punkt zu einem anderen Punkt ziehen.
Man kann eine Strecke kontinuierlich zu Strahl verlängern.
Um jeden Punkt kann man einen beliebigen Radiuses schlagen.
Alle rechten Winkel sind einander gleich.
( Parallelenaxiom ): Wenn eine Strecke zwei andere Strecken schneidet so dass die beiden inneren Schnittwinkel der einen Seite zusammen kleiner als zwei Winkel sind dann schneiden sich die beiden wenn sie weit genug verlängert werden auf Seite auf der die Schnittwinkel zusammen kleiner zwei rechte Winkel sind.
Eine minimale Geometrie entsteht wenn man das 1. und 2. Axiom verwendet. Die entstehende Geordnete Geometrie ist von Interesse da ihre Sätze allen oben genannten Geometrien wahr sind.
Gegen Ende des 19ten Jahrhunderts wurde Axiomensystem des Euklid zum Vorbild für den Aufbau der gesamten Mathematik. Dabei wurde erkannt das Euklidische System lückenhaft ist: um die "Euklidische" Geometrie zu erhalten muss man zusätzliche einführen (z.B. das Axiom von Pasch ).
Unter den modernen Axiomensystemen ist das David Hilbert am bekanntesten geworden (Grundlagen der Geometrie 1900 [?] zahlreiche Neuauflagen). Die Axiomgruppen nach sind: