Der Buchstabe e für diese Zahl wurde zuerst von benutzt es ist jedoch anzunehmen daß dies aus praktischen Gründen geschah als in Anlehnung seinen Namen. Die Buchstaben a b c und d waren und sind in der Mathematik benutzt weshalb e eine gute Wahl für die Eulersche ist.
Um 1975 entdeckte der Schweizer Felix Keller folgende Formel die gegen e konvergiert Formel wurde zum ersten Mal 1998 auf Finch's Website http://www.mathsoft.com veröffentlicht und "Keller's Expression" genannt):
Die mathematische Reihe kann man sehr in ein Pseudocode -Programm umsetzen um Näherungswerte für e zu ermitteln:
E = 1 : F = For K = 1 to 10 F F*K E = E + 1/F Print Next K
Am Anfang hat man E und gleich 1 gesetzt. F ist die Fakultätsvariable nach dem gewünschten Ausdruck zu F = anwächst. Mit wachsendem Schleifendurchlauf nähert sich der von E immer mehr an den wahren von e an.
Den Grenzwert der ersten Formel kann folgendermaßen deuten: Jemand zahlt am 1. Januar Euro auf der Bank ein. Die Bank ihm eine momentane Verzinsung zu einem Zinssatz von 100%. Wie groß ist sein am 1. Januar des nächsten Jahres?
Nach der Zinseszinsformel ist das Kapital nach n Verzinsungen K n = K 0 * (1+ p ) n wobei K 0 das Startkapital p der Zinssatz und n die Anzahl der Verzinsungen sind.
In unseren Beispiel sind K 0 = 1 EUR p = 100% = 1 wenn der jährlich erfolgt oder p = 100% / n = 1/ n wenn der Zinszuschlag n mal im Jahr erfolgt.
Bei jährlichem Zuschlag wäre K 1 = 1*(1+1) 1 EUR = 2 00 EUR. Bei Zuschlag hat man p = 1/2 also K 2 = 1*(1+0 5) 2 EUR = 2 25 EUR also etwas mehr. Bei täglicher Verzinsung ( p =1/365) erhalten wir K 365 = 1*(1+1/365) 365 = 2 714567... EUR. Wenn man verzinst wird n unendlich groß und man bekommt die angegebene 1. Formel für e .
Unerwarteterweise ist e auch häufig in Wahrscheinlichkeitstheorie anzutreffen: Angenommen ein Bäcker gibt für Brötchen eine Rosine in den Teig und gut durch. Nachher enthält jedes e-te Brötchen Rosine vorausgesetzt es werden genügend viele Brötchen Aus der Wahrscheinlichkeit alle n Rosinen in Brötchen sind ergibt sich für unendlich viele: = \lim_{n\to\infty}\left(\frac {n-1}{n}\right)^n = \lim_{n\to\infty}\left(1-\frac {1}{n}\right)^n =