Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Ostkantone Belgiens auch Ostbelgien oder Eupen-Malmedy genannt sind nach dem Wiener Kongress entstanden. Diese Territorien wurden 1815 preußisches Staatsgebiet unter König Friedrich Wilhelm III .
Sämtliche Gemeinden fielen durch den Vertrag von Versailles nach 1920 provisorisch an Belgien. Nach einer fünfjährigen Übergangszeit (Regierung des Baltia) wurde das Gebiet um Eupen Malmedy Sankt Vith und Neutral Moresnet ( Kelmis ) 1925 endgültig und ohne die vom Vertrag Volksabstimmung in den belgischen Staatsverband aufgenommen.
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Ostkantone wieder dem Deutschen Reich angeschlossen. Im Dezember 1944 wurden zuerst Malmédy danach Sankt Vith Bombenangriffe der Westallierten fast völlig zerstört. Ebenso während der Ardennen-Offensive im Winter 1944/ 45 viele Ortschaften in den Ostkantonen verwüstet. 1956 erkannte der westliche Nachfolgestaat des Deutschen die neue Bundesrepublik Deutschland die Zugehörigkeit des an Belgien durch ein Abkommen über die endgültig an.
Die neun deutschsprachigen Gemeinden Ostbelgiens bilden Deutschsprachige Gemeinschaft . Malmedy und Waismes wo seit jeher französisch (wallonisch) gesprochen wurde gehören der französischsprachigen an.