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Der Euro gilt seit dem Jahr 1999 als Buchgeld . Am 1. Januar 2002 wurde der Euro auch als Bargeld Münzen und Banknoten eingeführt und löste damit die früher den teilnehmenden Ländern verwendeten Währungen als Zahlungsmittel Ein Euro ist in 100 Cent unterteilt.
Am 1. Januar 2002 wurde der Euro für den allgemeinen in Form von neuen Münzen und Geldscheinen In der Übergangszeit (unterschiedlich nach Land meist bis Februar 2002) existierten in jedem teilnehmenden Zahlungsmittel in Euro und der alten Landeswährung Mittlerweile sind die ehemaligen Landeswährungen keine gültigen mehr. Sie können jedoch – auch das ist den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt – noch bei jeweiligen nationalen Zentralbanken gegen Euro eingetauscht werden.
Interessanterweise nahmen weit bis in die Hälfte des Jahres 2002 z.B. manche deutschen in Sonderaktionen die alte Währung (in diesem DM ) als Zahlungsmittel an obwohl sie kein Zahlungsmittel mehr war.
Einige Staaten waren bereits eine Währungsunion mit anderen Teilnehmern der EWU eingegangen demzufolge ebenfalls den Euro als gesetzliche Währung Diese sind:
Neben den offiziellen Teilnehmern haben sich einige Territorien dazu entschlossen inoffiziell den Euro ihre Standardwährung zu wählen (ohne dass die dazu einen Beschluss gefasst hätte):
Andorra Beabsichtigt eigene Euro-Münzen zu prägen bisher Erlaubnis der EU
haben sich nicht für die neue Währung entschieden und bis auf weiteres ihre alten Währungen. Am 14. September 2003 lehnte Schweden zum zweiten Mal in Volksabstimmung den Beitritt Schwedens zur EWU ab.
können erst nach Erfüllen der Beitrittskriterien zwei Jahre Mitgliedschaft im EWS ) und nach zwei Jahren festem Wechselkurs Nationalwährung zum Euro der EWU beitreten. Mit Beitritt wird im Allgemeinen nicht vor 2007
Von der Einführung des Euro erwartete verstärkten Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den der Eurozone . Es wurde vermutet dass dies von für die Bevölkerung der Eurozone sein würde Handel in der Vergangenheit eine der Hauptquellen Wachstums war.
Weiterhin ging man davon aus dass für Produkte und Dienstleistungen in den Ländern Eurozone abnehmen würden: Durch Arbitrage -Handel (Handel gleicher Produkte und Dienstleistungen zwischen Euro-Ländern) sollten bestehende Unterschiede schnell ausgeglichen werden. führe zu verstärktem Wettbewerb zwischen Anbietern und zu niedriger Inflation und mehr Wohlstand der Verbraucher.
Einige Wirtschaftswissenschaftler äußerten Bedenken zu den einer Einheitswährung für eine große und heterogene wie Euroland . Insbesondere wenn nicht alle beteiligten Länder einen wirtschaftlichen Aufschwung oder eine Abkühlung durchlaufen bereite eine angemessene Geldpolitik Schwierigkeiten.
Politisch war und ist fraglich ob und Europäische Kommission die Mitgliedsländer zu hinlänglicher werden anhalten können: Entziehen sich einzelne Länder Ländergruppen ihrer haushaltspolitischen Verantwortung werden Inflationsrate und für diese Länder solange relativ niedrig bleiben sich der Großteil der restlichen Euro-Länder nicht stark verschuldet. Dies könnte verspätete oder nicht Korrekturen der Haushaltspolitiken fördern und zu Wohlstandseinbußen ( Süddeutsche Zeitung 25.11.2003 ).
Mit der Einführung des Euro stellten Verbraucher eine Verteuerung von Waren und Dienstleistungen der Inflationsrate fest. Diese Verteuerung ist darauf rückzuführen einige Anbieter Preise für Waren und Dienstleistungen Teil bis zu 1:1 in die Euro-Währung Teilweise wurde auch vor der Euro-Einführung der moderat angehoben um nach der Währungsunion Preise auf "runde" Euro-Beträge aufrunden zu Deshalb bekam der Euro in der Bevölkerung weitläufig den Namen " Teuro ". Den offiziellen Statistiken gemäß ist es zu keiner bedeutenden Teurerung gekommen.
Ein weiterer und vielleicht entscheidender Effekt den Erdölpreis . Die Eurozone vebraucht eine größere Menge Öls als die Vereinigten Staaten . Das bedeutet dass der Eurofluss in OPEC -Länder den des Dollars übertrifft - allerdings wird nach wie Öl in Dollarpreisen angegeben (mit der Ausnahme Iraks unter Saddam Hussein bis zur Invasion 2003 ). Innerhalb der OPEC wird heftig diskutiert Preise auf Euro umzustellen was auch viele dazu zwingen würde Teile ihrer Devisenreserven vom in Euroguthaben umzuwandeln um so Öl kaufen können. Ein solcher Wechsel würde eine deutliche der weltwirtschaftlichen Bedeutung von den USA weg die Eurozone bedeuten. Venezuela unter Hugo Chavez ist ein besonders lautstarker Vertreter dieses obwohl sie selber einen Großteil ihres Öls die Vereinigten Staaten verkaufen.
Der Wechselkurs der Währungen der an Währungsunion teilnehmenden Staaten wurde am 31. Dezember 1998 zum 1. Januar 1999 festgelegt. Basis ist dabei der Umrechnungswert zuvor bestehenden Ecu ( European Currency Unit ) gewesen. Ab diesem Zeitpunkt wird der als Währung international gehandelt mit steigender Tendenz. teilnehmenden Länder haben dabei einen festgelegten konstanten gegenüber dem Euro. Der Kurs des Euro sich in Relation zum US-Dollar zunächst eher Dieser Trend änderte sich jedoch und zum 2003/04 verteuerte sich der Euro stark und am 12. Januar 2004 sogar kurz die Marke von 1 Dollar. Von Vorteil ist der gemeinsame Währungsmarkt insofern als er eine größere Geldmenge schafft und daher den Geldmarkt fördert. bestehende innergemeinschaftliche Wechselkursrisiken fallen weg.
Das Euro-Währungssymbol € wurde von Arthur Eisenmenger entworfen. Es ein großes aber rundes E welches in Mitte zwei waagerechte Striche besitzt (oder auch ein C mit einem Gleichheitszeichen (=) kombiniert). erinnert an den griechischen Buchstaben Epsilon (ε) und damit an den antiken Europas. Die zwei geraden Striche stehen für Stabilität des Euro und des europäischen Wirtschaftsraums [1] [2] ).
Das Euro-Währungssymbol wird unter Microsoft Windows mit dem ASCII-Code 80 (hexadezimal) bzw. (dezimal) dargestellt und kann allgemein über die Alt Gr + E eingegeben werden. Unter international genormten Zeichensätzen ist der Euro in ISO 8859-15/16 sowie Unicode vertreten. In HTML kann es durch € kodiert werden. Cent-Symbol ¢ ist in HTML mit ¢
Die Euromünzen sind mit ihrer Vorderseite in allen identisch. Sie haben allerdings auf der Rückseite Motiv-Prägungen. Dennoch kann in der gesamten Währungsregion bezahlt werden. Ein Euro wird in einhundert Cent unterteilt. Die Münzen zu 1 und Euro bestehen aus zwei unterschiedlichen Legierungen. Unter entsteht ein elektrochemisches Spannungsgefälle das Nickel - Ionen aus der Legierung herauslöst. Ob dies möglicherweise allergische Reaktionen kann wird noch diskutiert.
Als Sondermünzen werden in verschiedenen Ländern unterschiedliche Nennwerte die aber nur im jeweiligen Prägungsland gültig In Deutschland etwa prägt man (nach dem der Deutschen Mark ) Sondermünzen mit 10 Euro Nennwert.
Folgende Euromünzen gibt es:
Cent-Münzen:
1 Cent - Durchmesser: 16 25 mm 1 67 mm Gewicht: 2 3 g glatt
2 Cent - Durchmesser: 18 75 mm 1 67 mm Gewicht: 3 06 g glatt mit Einkerbung
5 Cent - Durchmesser: 21 25 mm 1 67 mm Gewicht: 3 92 g glatt
10 Cent - Durchmesser: 19 75 mm 1 93 mm Gewicht: 4 1 g grob geriffelt
20 Cent - Durchmesser: 22 25 mm 2 14 mm Gewicht: 5 74 g ohne Randprägung
50 Cent - Durchmesser: 24 25 mm 2 38 mm Gewicht: 7 8 g grob geriffelt
Euro-Münzen:
1 Euro - Durchmesser: 23 25 mm 2 38 mm Gewicht: 7 5 g gebrochen geriffelt
2 Euro - Durchmesser: 25 75 mm 2 2 mm Gewicht: 8 5 g fein geriffelt mit Schriftprägung
Die Eurobanknoten hingegen sind in allen Ländern identisch. gibt 5 Euro 10 Euro 20 Euro Euro 100 Euro 200 Euro und 500
Anhand des Anfangsbuchstabens der Seriennummer lässt jedoch das Herkunftsland feststellen. Dabei steht
Z für Belgien
Y für Griechenland
X für Deutschland
V für Spanien
U für Frankreich
T für Irland
S für Italien
P für die Niederlande
N für Österreich
M für Portugal und
L für Finnland.
Die Scheine zeigen verschiedene Motive zu Themen Zeitalter und Baustile in Europa . Die Vorderseiten zeigen als Motiv ein oder eine Fensterfront die Rückseiten jeweils eine Dabei sind keine realen Bauwerke abgebildet sondern wurden die Stilmerkmale der einzelnen Epochen in archetypische Abbildung eingebracht.
Zwei Länder der Währungsunion Frankreich und unterhalten Gebiete in Übersee. Die Währungen der Gebiete (Aruba-Florin und Antillen-Gulden) sind und waren den Dollar gebunden und waren von der Euro-Einführung betroffen.
Bei den französischen Gebieten ist rechtlich trennen zwischen den zum französischen Mutterland gehörenden Départements ( Départements d'Outre-Mer ) Französisch-Guayana Guadeloupe Martinique und Réunion sowie den Gebietskörperschaften ( Collectivités Territoriales ) Saint-Pierre und Miquelon sowie Mayotte . In allen Gebieten gilt seit 1.1.1999 Euro die Départements wurden jedoch "automatisch" vom mit Frankreich erfasst für die Gebietskörperschaften wurde gesonderte Ratsentscheidung notwendig. (Entscheidung des Rates vom 31. Dezember 1998 über die Währungsregelungen in den französischen Saint-Pierre und Miquelon sowie Mayotte (1999/95/EG))
Darüber hinaus erlangt der Euro in Ländern als Devise große Bedeutung als Alternative zum Dollar . Einige Währungen die früher an eine Vorgängerwährungen des Euro gekoppelt waren haben nun festen Wechselkurs zum Euro:
Bosnien-Herzegowina 1 EUR = 1 95583 BAM Konvertible Mark entspricht dem Kurs der Deutschen Mark)
Ab Mitte Dezember 2001 konnte bei und Sparkassen in Deutschland eine erste Euro-Münzmischung Starter Kit ) zum Preis und Wert von 20 erstanden werden. Die enthaltenen Münzen konnten dann dem 1. Januar 2002 verwendet werden. Banknoten gab es dem 1. Januar 2002 an Geldausgabeautomaten und dem 2. Januar 2002 an den Schaltern der Banken Sparkassen. Insgesamt wurde die Umstellung praktisch in großen Rutsch innerhalb von ein bis zwei vollzogen. Trotzdem wurden bis Ende November 2003 Auskunft der Bundesbank (Frankfurt) noch 8 5 DM in Scheinen und 7 4 Milliarden in Münzen nicht umgetauscht.
Seit dem 28. Februar 2002 besteht in Deutschland gesetzlich ein auf gebührenfreien Geldumtausch von D-Mark in Euro den Landeszentralbanken.