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Eurobanknoten


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Der Euro ( EUR oder ) ist die gemeinsame Währung der meisten Länder der Europäischen Union . Eurobanknoten und -münzen (siehe Euromünzen ) wurden am 1. Januar 2002 in Umlauf gebracht wobei die Währung am 1. Januar 1999 eingeführt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Gestaltung

Es gibt sieben Nennwerte jeweils mit einer anderen Farbe. Das Design der Scheine zeigt ein gemeinsames Motiv europäischen Architektur jeweils aus verschiedenen kunstgeschichtlichen Epochen. Vorderseite (oder recto ) zeigt Fenster oder Tore während die (oder verso ) eine Brücke zeigt. Allen Noten gemeinsam die europäische Flagge die Initialen der Europäischen in fünf Versionen (BCE ECB EZB EKT eine Europakarte auf der Rückseite der Name sowohl in lateinischer als auch in griechischer und die Unterschrift des derzeitigen Präsidenten der Die zwölf Sterne der EU sind ebenfalls die Scheine eingearbeitet. Das Design stammt von österreichischen Künstler Robert Kalina.

Ein-Euro-Schein

Schon vor Einführung des Euro gab Diskussionen um kleinere Stückelungen. Insbesondere Italien hatte für einen Ein-Euro-Schein stark gemacht. Im Oktober kam es zu einem neuerlichen Vorstoß des Finanzministers der auch durch seinen österreichischen Amtskollegen wird. Die Europäische Zentralbank wird bis spätestens 2004 prüfen ob die Ausgabe einer zusätzlichen erforderlich ist um die Menge der umlaufenden zu verringern und so die Hoffnung einiger die Inflation zu senken da viele Menschen Wert von Gütern als zu gering einschätzen solange sie mit Münzen bezahlen. Eine zusätzliche wird aber frühestens mit der zweiten Serie Euroscheinen ausgegeben werden die erst zwischen 2005 2010 zu erwarten ist.

Beschreibung der Banknoten

Beschreibung der Eurobanknoten
Nennwert Maße Hauptfarbe Architektur Periode Druckercodeposition
5 euro 5 €
120 x 62 mm
Grau
Klassik
Vor 5. Jahrhundert
linker Bildrand
10 euro 10 €
127 x 67 mm
Rot
Romanik
11. 12. Jahrhundert
8 Uhr-Stern
20 euro 20 €
133 x 72 mm
Blau
Gotik
13. 14. Jahrhundert
9 Uhr-Stern
50 euro 50 €
140 x 77 mm
Orange
Renaissance
15. 16. Jahrhundert
rechter Bildrand
100 euro 100 €
147 x 82 mm
Grün
Barock und Rokoko
17. 18. Jahrhundert
rechts vom 9 Uhr-Stern
200 euro 200 €
153 x 82 mm
Gelb-Braun
Stahl- und Glasarchitektur
19. 20. Jahrhundert
rechts vom 8 Uhr-Stern
500 euro 500 €
160 x 82 mm
Purpur
Moderne Architektur
20. 21. Jahrhundert
9 Uhr-Stern

Darstellung der Banknoten
Vorderseite ( recto ) Wert Rückseite ( verso )
5 €
10 €
20 €
50 €
100 €
200 €
500 €

Seriennummer

Anders als die Euromünzen haben die Euroscheine keine nationale Seite also nicht woher sie kommen. Diese Information stattdessen in der Seriennummer auf der Rückseite enthalten. Der erste der 12-stelligen Seriennummer kennzeichnet eindeutig die Nationale (NZB) die den Geldschein ausgegeben hat. Es eine 10-stellige laufende Kontrollnummer und eine 1-stellige Wenn diese elf Ziffern zusammengezählt werden und Ziffern des Ergebnisses wieder zusammengezählt werden solange eine einzelne Ziffer übrigbleibt ergibt sich eine die der folgenden Tabelle zu entnehmen ist. Buchstaben W K und J wurden für EU-Staaten reserviert die zur Zeit nicht am teilnehmen.

NZB-Kennung

NZB-Kennungen der Länder
Code Land Prüfsumme
Z
Belgien
9
Y
Griechenland
1
X
Deutschland
2
(W)
( Dänemark )
(3)
V
Spanien
4
U
Frankreich
5
T
Irland
6
S
Italien
7
R
Luxemburg
8
(Q)
Nicht verwendet
(9)
P
Niederlande
1
(O)
Nicht verwendet
(2)
N
Österreich
3
M
Portugal
4
L
Finnland
5
(K)
( Schweden )
(6)
(J)
( Vereinigtes Königreich )
(7)

Plattencode

Etwas versteckt auf der Vorderseite befindet eine weitere kurze Zeichenfolge der Plattencode wobei der erste Buchstabe die Druckereikennung die Druckerei kennzeichnet welche die Banknote hat. Die Druckereikennung stimmt nicht mit der NZB-Kennung überein h. Banknoten die von einem bestimmten Land wurden können in einem anderen Land gedruckt sein (z.B. stammen einige finnische Banknoten tatsächlich einer britischen Druckerei). Die Codes A C S wurden für Druckereien reserviert die zur keine Eurobanknoten herstellen.

Die letzten beiden Stellen dieser kurzen geben die Position des Scheines auf dem Druckbogen an also von (oben links) bis J6 (unten rechts) je Größe des Druckbogens.
Druckereikennung
Code Druckerei Ort Staat
(A)
(Bank of England Printing Works) (Loughton) (Großbritannien)
(B)
nicht verwendet --- ---
(C)
(AB Tumba Bruk) (Tumba) (Schweden)
D
Setec Oy Vantaa Finnland
E
F. C. Oberthur Chantepie Frankreich

F
Österreichische Banknoten und Sicherheitsdruck Wien Österreich
G
Johan Enschedé & Zn. Haarlem Niederlande
H
Thomas de la Rue Gateshead Großbritannien
(I)
nicht verwendet --- ---
J
Banca d'Italia Rom Italien
K
Central Bank of Ireland Dublin Irland
L
Banque de France Chamalières Frankreich
M
Fábrica Nacional de Moneda y Timbre Madrid Spanien
N
Bank of Greece Athen Griechenland
(O)
nicht verwendet --- ---
P
Giesecke & Devrient München & Leipzig Deutschland
(Q)
nicht verwendet --- ---
R
Bundesdruckerei Berlin Deutschland
(S)
(Danmarks Nationalbank) ( Kopenhagen ) (Dänemark)
T
Banque Nationale de Belgique Brüssel Belgien
U
Valora Carregado Portugal

Dabei haben die beiden deutschen Druckereien größten Anteil am Druckvolumen bewältigt. Von den 8899 Milliarden zum 1. Januar 2002 hergestellten stammen 4 7829 Milliarden von der deutschen der Deutschen Bundesbank. Auch von den 51 Milliarden Euromünzen der Erstproduktion stammt rund ein nämlich 17 Milliarden aus Deutschland.

Im Jahr 2003 steigt die Fälschungsrate Eurobanknoten deutlich an so dass an einer der Sicherheitsmerkmale gearbeitet wird unter Umständen die von elektronischen Chips zur Identifikation der Banknote.

Siehe auch: Falschgeld Sicherheitsmerkmale von Banknoten

Weblinks



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