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Europäischer Wechselkursverbund


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Die wichtigsten währungspolitschen Ereignisse in Europa begannen 1972 mit der Gründung des Europäischen Wechselkursverbundes (Belgien Bundesrepublik Deutschland Frankreich Italien Luxemburg Niederlande ). Der Wunsch nach stabilen Wechselkursen innerhalb Europas hatte die EG-Staaten zu Schritt veranlasst. Starre Wechselkurse zwischen den Mitgliedern innerhalb einer Bandbreite schwanken durften und die Bindung an US-Dollar (Leitwährung) wurden in einem Abkommen zwischen Teilnehmerländern vereinbart. Die Bindung an den US-Dollar sich als nachteilig. Deshalb gingen die sechs Belgien Bundesrepublik Deutschland Dänemark Frankreich Luxemburg und die Niederlande 1973 zum Blockfloating gegenüber dem US-Dollar über. Dollarbindung wurde aufgehoben und flexible Wechselkurse nach wurden eingeführt. In der Zeit danach kam unter den Währungen zu häufigen Ab - und Aufwertungen . Wegen der zahlreichen Beitritte (auch Nicht-EG-Mitglieder) Austritte konnte eine Stabilität des Währungsverbundes nicht werden.

Die wachsenden Schwierigkeiten im Gefüge des Währungsverbundes veranlassten die EG-Regierungen und Zentralbanken ab 1977 zu Überlegungen für eine noch engere der währungspolitischen Zusammenarbeit. Die Idee von einem Europäischen Währungssystem an dem alle EG-Länder beteiligt sein wurde von Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing ausgearbeitet. Daraufhin wurde noch im Sommer 1978 im Europäischen Rat über deren Vorschläge beraten. Am 5. Dezember 1978 einigte sich der Europäische Rat über Errichtung des Europäischen Währungssystems das an die des Europäischen Wechselkursverbundes treten sollte. Am 13. März 1979 trat das Europäische Währungssystem rückwirkend zum 1. Januar 1979 in Kraft.

siehe auch: George Soros



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