Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg ist eine konfessionelle Hochschule für Diakonie Religionspädagogik und Sozialwesen ( Sozialpädagogik und Sozialarbeit ) mit Sitz in Ludwigsburg .
Begonnen hatte die konfessionelle Ausbildung im in beiden Städten an staatlich genehmigten Schulen:
In Ludwigsburg an der Höheren Fachschule Wohlfahrtspflege ( 1951 u.a. aus der Diakonianstalt Karlshöhe entstanden) Höhere Fachschule für Sozialarbeit unter der Trägerschaft Landeskirche.
In Reutlingen an der evangelischen Schule Heimerziehung ( 1954 ) ab 1963 als evangelische Höhere Fachschule für Sozialpädagogik der Trägerschaft eines evangelisch geprägten Vereines.
Anfang der 1970er kam es bundesweit zu einer Bildungsreform deren Zuge die Fachhochschulen entstanden.
Ab 1971 konnten die Höheren Fachschulen als Fachhochschulen So auch in Ludwigsburg und Reutlingen wo Fachhochschulbetrieb am 1. Oktober aufgenommen wurde. Beide Träger einigten sich die kirchliche Ausbildung sichern zu wollen und 1972 die beiden Fachhochschulen zur evangelischen Fachhochschule Sozialwesen Reutlingen. So zog also die Ludwigsburger nach Reutlingen.
Der Reutlinger Träger beschloss eine Umbennenung den Evangelischen Verein für sozialberufliche Ausbildung e.V. Stuttgart und eine Erweiterung durch die Aufnahme Einrichtungen. Die Synode genehmigte finanzielle Mittel die seit 1972 einen Vertrag des Trägers mit der Kirche waren. 1973 kam mit der Verabschiedung des Fachhochshulgesetztes die staatliche Genehmigung des Landes. Finanziert wurde Fachhochschule zu ca. 50% vom Land und ca. 40% von der Kirche der Rest Eigenleistungen.
Zum Wintersemester 1994 / 95 erlangte die Karlshöhe die staatliche Genehmigung Fachhochschule für Diakonie/Sozialarbeit und Religions-/Sozialpädagogik. Dieses brachte auch finanzielle Probleme mit sich:
Auf Dauer konnte sich die Landeskirche zwei Fachhochschulen leisten zumal der Zuschuss zur FH 80% betrug da das Land aufgrund eingehaltener Kriterien nur 20% finanzierte. So wurden Fachhochschulen dazu aufgefordert sich über eine Zusammenarbeit zu machen die Einsparungen mit sich bringen Da dieses jedoch aufgrund der zu unterschiedlichen nicht in dem Maß gelang wie es Landeskirche genehm war wurde auf der Herbstsynode 1998 eine Zusammenlegung beider Fachhochschulen am Standort beschlossen.
Als Übergangslösung wurde der Standort Reutlingen zum Sommersemester 2003 beibehalten damit die Studierenden Studium dort zu Ende bringen konnten wo es begonnen hatten und vor allem unter Bedingungen wie sie es begonnen hatten. Denn Fachhochschulen hatten ihre eigene und unterschiedliche StuPo (Studien- und Prüfungsordnung). Seit dem Wintersemester existiert nun nur noch die Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg mit Sitz in Ludwigsburg .
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