Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Evolution (Biologie)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Biologische Evolution ist ein Ansatz zur naturwissenchaftlichen Erklärung die Entstehung und Veränderung der Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte .

Grundlage des Erklärungsansatzes ist die Evolutionstheorie .

Inhaltsverzeichnis

Methoden der Evolutionsbiologie

Homologisierung

Grundannahme: Je ähnlicher verschiedene Organismen sind so größer ist ihre Verwandtschaft.

Da aber viele entfernt verwandte Organismen Grund einer ähnlichen Lebensweise auch sehr ähnlich (Konvergenz) sehr nah verwandte Arten aber in Lebensräume sehr unterschiedlich aussehen können (Divergenz) ist bei einem Vergleich von Organismen notwendig von Einflüssen zu abstrahieren: Ihre individuellen Baupläne werden Homologisieren auf abstrakten Bauplänen zurückgeführt. Je näher betrachteten Organismen verwandt sind um so detaillierter komplexer ist ihr gemeinsamer Bauplan. Weit entfernt Organismen können nur auf einen einfachen mit generellen Merkmalen zurück geführt werden.

Auf der Suche nach gemeinsamen Vorfahren links) können diese abstrakten Baupläne als Vorlage

Auf Grund der Komplexität der Bau- Leistungsmerkmale von Organismen konzentriert sich die Homologisierung der Regel auf einzelne Organsysteme.

Homolog sind Strukturen die sich auf einen Bauplan zurückführen lassen. Ihre unterschiedliche Ausprägung wird Divergenz erklärt. (Beispiel: Flügel der Vögel und Fledermäuse sind bezüglich des Armskelettes homolog.)

Analog sind Strukturen die sich nicht auf gemeinsamen bauplan zurückführen lassen. Ihre ähnliche Ausprägung durch Konvergenz erklärt. (Beispiel: Flügel der Vögel und sind bezüglich der Tragfläche - Federn bzw. - analog.)

Die Homologie-Kriterien sind:

  1. Kriterium der Lage (Beispiel: Vordergliedmaßen der Wirbeltiere)
  2. Kriterim der Kontinuität (Beispiel: Entwicklung der Gehörknöchelchen der Säuger Kieferknochen der Fische über Zwichenstufen der Reptilien). Zwischenglieder sind:
    1. rezente Zwischenformen
    2. embryonale Zwischenformen (Beispiel: Embryonalentwicklung der Vogelhand von Fingeranlagen auf einen Finger (funktional Bestandteil der
    3. fossile Zwischenformen (Beispiel: Archaeopteryx
    4. Rudimente und Atavismen
  3. Kriterium der speziellen Qualität (Beispiel: Hautzähne der Haie sind im den Zähnen der Säuger Homolog).

Systematik

Eine wichtige Technik um sich einen der stammensgeschichtlichen Entwicklung zu verschaffen bieten phylogenetische Stammbäume als eine Systematik der Biologie für die Kladistik .

Teilbereiche der Evolutionsbiologie

Einerseits liefern genannte Bereiche experimentelle Hinweise Evolution andererseits liefert die Evolutionstheorie ein vereinheitlichendes innerhalb und zwischen den Bereichen.




Bücher zum Thema Evolution (Biologie)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Evolution_(Biologie).html">Evolution (Biologie) </a>