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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. April 2014 

Exhibitionismus


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Exhibitionismus im Park (Szene nachgestellt)

Exhibitionismus ist nach ICD-10 eine Störung der Sexualpräferenz (Schlüssel F65.2) als wiederkehrende bzw. anhaltende Neigung beschrieben wird eigenen Genitalien vor gegengeschlechtlichen Fremden bzw. in Öffentlichkeit zu entblößen ohne dass ein näherer eingefordert würde. Das Exhibieren führt beim Exhibitionisten einer sexuellen Erregung der im allgemeinen eine nachfolgt.

Allgemein gebraucht bedeutet der Begriff eine intime Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit etwa im von Talkshows oder vor der häuslichen Computer webcam .

Rechtswissenschaften

Tatbestand

Der Straf tatbestand der exhibitionistischen Handlungen (§ 183 StGB ) trifft im Kern nur den männlichen nur für die Vorschriften der Erregung öffentlichen Ärgernisses § 183a StGB bzw. exhibitionistische Handlungen Kindern (als Unterfall des sexuellen Kindesmissbrauchs § Abs. 3 Nr. 1 StGB) ist die auch durch weibliche Täter (nach § 183 4 StGB).
Elementar für den Straftatbestand ist die einer anderen Person durch die exhibitionistische Handlung. Belästigung ist nicht gegeben wenn die Reaktion oder der Betroffenen Interesse Verwunderung oder Mitleid Die Straftat wird mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft sofern sich um exhibitionistische Handlungen vor Kindern handelt die Tat mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis fünf Jahren bestraft werden. Die Schuldfähigkeit des muss insbesondere geprüft werden da der Exhibitionismus er dem Muster des F65.2 ICD-10 entspricht) "andere schwere seelische Abartigkeit" im Sinne der 20 21 StGB eingestuft werden kann.

Reformbewegungen

Kriminalpolitisch wird von mehreren Seiten die des "Exhibitionismus" mit der Begründung verlangt durch fortschreitend sich wandelnde Einstellung der Gesellschaft gegenüber Sexualpräferenz (Toleranz gegenüber Homosexualität usw.) sei für Pönalisierung des Exhibitionismus grundsätzlich kein Raum mehr. wird eingewendet dass insbesondere der Schutz des vor ungewollter Konfrontation mit sexuellen Handlungen nicht dieses Argument fortgewischt werden kann. Teilweise wird eine Herabstufung zu einer Ordnungswidrigkeit vorgeschlagen.



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