Aufgrund seiner Sinne kann jedes Individuum in der Realität Gegenstände wahrnehmen und auf die Existenz des entsprechenden Gegenstandes schließen. Beispiel kann sich ein Mensch durch das Ergreifen eines Buches vergewissern dieses Buch vorhanden ist (vgl. Tastsinn ).
Das Erkennen der Existenz von Zuständen neben der Wahrnehmung ein Bewusstsein des Individuums. Dieses Bewusstsein ist notwendig um diesen Zustand zu zu benennen und sich damit auseinander setzen können. Beispielsweise bei Glaubensfragen bei Ansichten und zu dem Gesellschaftssystem.
Jedes Lebewesen verdankt sein Leben endlichen Voraussetzungen die ihm das Leben ermöglichen. Für Menschen sind die wichtigsten primären Voraussetzungen Luft Wasser und Nahrung . Neben diesen drei grundlegenden Voraussetzungen gibt eine unendliche Vielzahl weiterer Voraussetzungen die Menschen lebensnotwendig und somit als existenziell für sich Neben Liebe Geborgenheit und Freude werden Dinge wie Geld materieller Besitz oder bestimmte Lebensmittel als notwendig für die Existenz betrachtet.
Der Existenzbegriff in der Mathematik ist eine Abstraktion vom Vorhandensein in Realität. Da es keine allgemeine mathematische Realität hängt die Existenz eines mathematischen Objektes von Art der Mathematik ab (klassisch intuitionistisch konstruktivistisch ).
In der klassischen Mathematik hat man den Beweis der Existenz eines mathematischen Objekts Existenzbeweis ) mehrere Möglichkeiten:
die explizite Angabe dieses Objekts
eine Anleitung zur Konstruktion aus schon existierenden Objekten
der Beweis dass die Annahme der Nichtexistenz Objekts zu einem Widerspruch führt (ein indirekter Existenzbeweis ).
In neueren Konzeptionen der Mathematik ( Intuitionismus konstruktive Mathematik ) wird der indirekte Existenzbeweis durch Herbeiführung Widersprüchen aus der Annahme der Nichtexistenz abgelehnt. existiert ein Objekt nur dann wenn es angegeben wird oder wenn ein Algorithmus angegeben kann mit dem es sich (beim Intuitionismus endlich vielen) Schritten konstruieren lässt.