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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Mai 2013 

Exostose


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Unter Exostose versteht man eine umschriebene Vermehrung der Knochsubstanz (Compacta) mit Wachstum nach aussen einerseits hyperplastische Reaktion (auf einen Reiz hin wie Druck auf diese Stelle) andererseits auch als Tumor (Entstehung ohne erkennbare Ursache) wobei üblicherweise langsame Wachstumstendenz besteht.

Exostosen können an den verschiedensten Knochen typisch sind beispielweise subunquale Exostosen (unter den Nägeln) (Pseudo-)Exostosen des Großzehengrundgelenks (am Köpfchen des I.Mittelfußknochens - oft einem Halux valgus verbunden) sowie Gehörgangsexostosen .

Je nach Lokalisation kommt es zu Entzündungszeichen und evtl. funktionellen Störungen (Verminderung des bei Gehörgangsexostosen).

Treten in Folge der Exostosen solche auf besteht die Therapie in einer Abmeisselung überschüssigen Knochens d. h. in örtlicher Betäubung auch Vollnarkose wird das Gewebe über der gelöst anschließend wird der Knochen mit dem oder Meißel entfernt und das Gewebe darüber verschlossen. Die äussere Wunde sollte in ca. Tagen verheilt sein bis zur völligen Beschwerdefreiheit es länger dauern.

Die erwähnten Gehörgangsexostosen z.B. liegen breitbasig der Gehörgangswand an. kommen meist beidseitig vor und treten gehäuft Wassersportlern auf. Aus diesem Grund macht man Reiz des Kaltwassers für die Entstehung dieser verantwortlich. Gehörgangsexostosen sind nicht selten verursachen jedoch keine Beschwerden sodaß meist als Zufallsbefund bei HNO-ärztlichen Untersuchung festgestellt werden. Sie können jedoch Größe erreichen die zu einer fast vollständigen des Gehörgangs führt. Dann kann es rezidivierenden kommen zu Hörverschlechterungen oder zu einem Barotrauma Außenohrs. Werden solche Gehörgangsexostosen symptomatisch sollten sie andere Exostosen chirurgisch entfernt werden.




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