Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Föderalismus Begriff aus der Politikwissenschaft. Er bezeichnet geographisch orientierte Organisationsform von Staaten und Organisationen Parteien und Verbände) mit klar geregelten Kompetenzen dem Bund und den Gliedern der Organisation. Begriff leitet sich vom lat.: foedus (Bund Bündnis Vertrag) ab.
Meist wird der Begriff Föderalismus auf Staaten bezogen die mehreren geografisch eingegrenzten Teilgebieten Staates eine gewisse politische Autonomie einräumen. Diese dürfen nicht ohne weiteres entzogen werden und sind meist in einer Verfassung festgelegt. Die sogenannten Gliedstaaten besitzen eigene politische Organe und eigene zur Regelung iherer Angebote. Im Gegensatz zum Staatenbund besitzt der Gesamtstaat im Föderalismus auch Kompetenzen die er ohne der Zustimmung der regeln kann.
Beispiel für institutionellen Föderalismus sind manche die sich z.B. in Deutschland in den bilden und Aufgaben und Kompetenzen der Organisation eine Dachorganisation übertragen die in Teilgebieten eigenständig kann in anderen Teilen jedoch auf die angewiesen sind.
Föderalismus grenzt sich zum einen vom Zentralismus zum anderen vom Staatenbund ab. Betrachtet hierbei im Sinne des Völkerrechts souveräne Staaten die ihre innerstaatlichen Angelegenheiten Einmischung anderer Staaten regeln. Ausnahme kann die Übertragung von Kompetenzen an überstaatliche Organisationen (z.B. EU) sein. Ein zentralistischer Staat hat nur politische Entscheidungsebene die zentral alle Angelegenheiten des bestimmt oder diese lokalen politischen Behörden kommissarisch Diese lokalen Behörden haben jedoch keine eigenen die den Zentralstaat hindern diese Kompetenzen wieder entziehen oder die Behörde aufzulösen. Beispiel hierfür Frankreich . Ein Staatenbund hingegen entsteht durch Zusammenschluss souveräner Staaten auf Basis von Verträgen. Hier zwar gemeinsamme Institutionen gebildet werden. Ein Staat jedoch die Kooperation wieder aus alleiniger Entscheidung Beispiel ist z.B. die UNO.
Föderale Staaten besitzen meist eine Verfassung nur durch die Mehrheit der Gliedstaaten und Mehrheit der gesamtstaatlichen Legislative geändert werden kann. legt Kompetenzen für Gliedstaaten und Gesamtstaat fest. jedem Gliedstaat gibt es legisative exekutive und Organe. Die Bürger können sowohl ein gesamtstaatliches ein gliedstaatliches Parlament wählen. Meist besitzt die Ebene zwei Parlamentskammern. Die eine vertritt dabei gliedstaatliche Interessen.
Lange Zeit konnte man bei der EWG und EG von einem Staatenbund sprechen. Verträge wie Montanunion hatten sogar ein Ablaufdatum. Heute besitzt EU neben einer riesigen Verwaltung auch feste die auf Basis der EU-Vertäge von dem Gerichtshof überprüft werden. Solange die EU noch eigene Verfassung besitzt kann man zwar noch von einem föderalen Staat sprechen aber die ist auf dem Wege zu einem Staat Staaten zu werden der mehr ist als Staatenbund. Manche bezeichnen die EU deshalb heute Staatenverbund .