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Fürst


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Fürst (lat. princeps - der Erste davon engl. u. Prince ) ist in der hierarchischen Ordnung des im Alten Reich der höchste Titel unter dem auch Herzöge und Landgrafen inbegriffen waren. Ethymologisch ist das deutsche Fürst mit dem engl. the first der Erste verwandt.

In den fränkischen Königreichen und später im Heiligen Römischen Reich (HRR) waren Fürsten die Landesherren nach dem bzw. Kaiser das heißt königliche Amtsträger mit erblicher Hoheit über einen weltlichen und ggf. kirchlichen Herrschaftsbereich.
Zum Fürstenstand zählten im Spätmittelalter Herzöge Land- Mark- und Pfalzgrafen . Als geistliche Fürsten wurden Erzbischöfe Bischöfe und manche Äbte bezeichnet. Im Hochmittelalter wählten die Fürsten König später war dieses Recht den sieben Kurfürsten vorbehalten.

Mit dem Ende des Alten Reiches viele deutsche Fürsten souveräne Herrscher ihres Landes. anderen deren Territorium unter die Herrschaft eines Staates kam behielten den Fürstentitel als Ehrenprädikat.

Heute werden in Europa noch die Kleinstaaten Monaco und Liechtenstein von Fürsten regiert.

Literatur
Machiavelli Niccolo: Il principe = Der (Italienisch/Deutsch) Übersetzt u. hrsg. von Philipp Rippel. 1995.

  
siehe auch: Monarchie Liste der Referenztabellen#Personen Regierungsform Großfürst Woiwode Bojaren



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