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Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel


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Das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel war ein Teilfürstentum des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg dessen Geschichte sich durchzahlreiche Teilungen und Zusammenführungen auszeichnete. Verschiedene Teildynastien der Welfen regierten Braunschweig-Wolfenbüttel bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation im Jahre 1806 . Durch den Wiener Kongress entstand im Jahre 1814 der Nachfolgestaat Herzogtum Braunschweig .

Geschichte

Nachdem Otto das Kind Sohn Heinrichs des Löwen den früheren Allodialbesitz seiner Familie (im des heutigen östlichen Niedersachsens und nördlichen Sachsen-Anhalts gelegen) vom Kaiser Friedrich II. am 21. August 1235 als Reichslehen unter der Bezeichnung Herzogtum Braunschweig-Lüneburg erhalten hatte wurde das Land in Jahren 1276 / 1279 von seinen Söhnen aufgeteilt.

Albrecht I. (auch Albrecht der Lange ( 1236 - 1279 ) erhielt die Gebiete um Braunschweig - Wolfenbüttel Einbeck -Grubenhagen und Göttingen -Oberwald. Er begründete damit das Alte Haus und legte die Grundlage für das später genannte Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Sein Bruder Johann ( 1242 - 1277 ) erbte die Lande um Lüneburg. Er das Alte Haus Lüneburg. Die Stadt Braunschweig blieb gemeinsames Herrschaftsgebiet.

Im Bereich Braunschweig(-Wolfenbüttel) kam es in folgenden Jahrzehnten zu weiteren Teilungen. So spalteten zeitweilig die Linien Grubenhagen und Göttingen ab. Jahre 1432 spalteten sich die vom (inzwischen) Mittleren Braunschweig hinzugewonnenen Ländereien zwischen Deister und Leine Fürstentum Calenberg ebenfalls ab. Es folgten weitere und erneute Teilungen.

Inzwischen waren die Herzöge die ständigen mit den Bürgern der Stadt Braunschweig leid verlegten im Jahre 1432 ihre Residenz in die Wasserburg Wolfenbüttel die in einer sumpfigen Niederung des Oker ungefähr zwölf Kilometer südlich von Braunschweig

Nach der nunmehr zwölften Teilung im 1495 bei der das Fürstentum Braunschweig-Calenberg-Göttingen wiederum seine Bestandteile zerlegt wurde erhielt Herzog Heinrich Ältere das Land Braunschweig für das nun neue Residenz Wolfenbüttel namengebend wurde. Die Bezeichnung Braunschweig-Wolfenbüttel setzte sich durch.

Es folgten die Regierungszeiten der Herzöge Heinrich der Jüngere Julius und Heinrich Julius unter deren Herrschaft die Residenz Wolfenbüttel und das Fürstentum deutschlandweit Bedeutung erlangen sollte.

Im Dreißigjährigen Krieg war Wolfenbüttel die stärkste Festung Norddeutschlands überstand aber die Kriegszeit nur beschädigt. Die Wolfenbütteler Linie starb auch während Krieges aus.

Im Jahre 1635 trat Herzog August der Jüngere aus der Nebenlinie Lüneburg-Dannenberg die Herrschaft Fürstentum an und begründete das Neue Haus Unter seiner Regierung erreichte Wolfenbüttel die höchste Blüte einer seiner größten Leistungen war der der Wolfenbütteler Bibliothek die zu der Zeit die größte war. Im Jahre 1671 wurde ein alter Wunschtraum der Welfen-Herzöge Die gemeinsame Streitmacht der Teildynastien konnte die Braunschweig zurückerobern und in seinen Herrschaftsbereich eingliedern.

Nach dem erneuten Aussterben der Teildynastie 1735 noch mal eine Nebenlinie einspringen diesmal 1666 begründete Linie Braunschweig-Bevern.

In den Jahren 1753 / 1754 wurde die Residenz der Herzöge von wieder nach Braunschweig zurückverlegt.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 erhielt das Fürstentum die Abteien Gandersheim Helmstedt wurde aber 1807 von Napoleon dem Königreich Westfalen zugeschlagen.

Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft das Land unter dem Namen Herzogtum Braunschweig wiedererrichtet.




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