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Die Stadt Fürth (Bayern) ist eine kreisfreie Stadt in Mittelfranken etwa 7 km westlich von Nürnberg . Gegenwärtig hat Fürth ca. 112.000 Einwohner Juli 2003) und ist damit nach Nürnberg zweitgrößte Stadt Mittelfrankens sowie die siebtgrößte Stadt
Fürth bildet mit den Städten Nürnberg Erlangen ein Städtedreieck welches das Kernland des "Großraums" ( Ballungsgebiet ) bildet und eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern darstellt.
Da Fürth schon immer sehr liberal und auch (vor allem den aus Nürnberg Juden Zuflucht gab galt Fürth lange Zeit "Fränkisches Jerusalem".
Ansicht von NW mit Martinskapellendenkmal in den und der Stadtsilhouette mit Kirche St. Michael Rathausturm (2004-01-17)
Der historische Kern der Stadt befindet östlich und südlich der Flüsse Rednitz und Pegnitz die gleich nordwestlich von Fürth zur Regnitz zusammenfließen. Westlich der Stadt jenseits von und Main-Donau-Kanal steigt der Fürther Stadtwald an. Östlich Stadt liegt in etwa gleicher Höhe die Nürnberg. Nördlich dehnt sich das fruchtbare teilweise Stadtgebiet gehörige Knoblauchsland aus. Südlich der Stadt man ein Mischgebiet aus breiten Autostraßen Kanal Flussaue.
Beschreibung : In Silber ein dreiblättriges grünes Kleeblatt. Stadtfarben sind weiß-grün.
Bedeutung : Das Kleeblatt taucht erstmals 1562 in Siegeln der Stadt auf als es von Hand gehalten wird welche von zwei Halbmonden ist. Die Herkunft ist nicht geklärt. Ab erscheinen sogar drei Kleeblätter auf einem Dreiberg. erhielt die Stadt ein neues Wappen das grünes Kleeblatt umgeben von einem grünen Eichenzweig Dieses Wappen wurde über 100 Jahre geführt. wurde jedoch der Eichenzweig beseitigt. Gleichzeitig wurde Flagge eingeführt die in Weiß zwei grüne und im grünen Oberteil das Wappen zeigte. wurde die Flagge jedoch auf die Farben und Grün vereinfacht.
Gesichert wurde Fürth zuerst in einer Kaiser Heinrichs II. vom 1. November 1007 genannt; eine frühere Erwähnung (907) ist Fürth ist somit etwas älter als Nürnberg jedoch bald größere Bedeutung erlangte.
In der Urkunde von 1007 schenkte sein Eigentum "locum Furti dictum" dem Domkapitel dabei wurde ein ausgebildetes Gemeinwesen mit Kirchen Brücken zugehörigen Dörfer und Weilern beschrieben. Indizien zum Beispiel die Widmung der ersten Kirche Kapelle im Wiesengrund der Rednitz - deuten hin dass Fürth etwa Mitte des 8. entstanden ist.
1062 verlieh König Heinrich IV. Fürth erneut das Marktrecht das Heinrich III. zwischen 1039 und an das um diese Zeit entstandene Nürnberg hatte.
1314 gab Burggraf Konrad II. von die Vogtei über Fürth an das Bistum zurück. Da die Burggrafen von Nürnberg ihre Ansprüche auf Fürth aufrechterhielten standen sich als somit zunächst der Bischof von Bamberg und Burggrafen von Nürnberg (ab 1415 Markgrafen von gegenüber. Hinzu kam dann noch die freie Nürnberg. Diese so genannte "Dreiherrschaft" führte vom bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu um die territorialen Rechtsgrundlagen insbesondere natürlich um hohe Gerichtsbarkeit und die Landeshoheit.
Jüdischer Friedhof von SW (8. Nov. 2003)
Ab 1440 siedelten sich Juden in an; sie errichteten um 1607 einen eigenen und 1617/18 eine Synagoge (auch eine Talmudschule hier vom Ende des 17. Jahrhundert bis
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Fürth 1634 bis auf wenige Häuser niedergebrannt. Um entstanden durch Emigranten aus Frankreich und den neue Gewerbezweige wie Tabakfabrikation Strumpfwirkerei Seiden- und Seidenfärberei und Kleinuhrmacherei. Als vorherrschend bildeten sich Gold-/ Metallschläger- Spiegelmacher- Glas- Brillenmacher- sowie das und Drechslerhandwerk heraus.
Die Markgrafen von Ansbach die Dompropstei Bamberg und die Reichsstadt Nürnberg übten bis die Herrschaft aus wobei es oft Streitigkeiten Durch die Abdankung des letzten Markgrafen von wurde Fürth 1792 preußisch ; damit endete die "Dreiherrschaft" und die des bisherigen Marktfleckens wurde stark gefördert. 1808 Fürth an Bayern und wurde Stadt ab 1818 Stadt I. Klasse mit eigener Verwaltung und Polizeigewalt.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Fürth einer Industriestadt. 1835 fuhr die erste Eisenbahn Deutschlands auf der Ludwigsbahn zwischen Nürnberg und Fürth. 1862 wurde Sitz eines Bezirksamtes aus dem später der Fürth hervorging der auch die Kreisreform 1972 nahezu unverändert überstand. Die Stadt blieb stets eine kreisfreie Stadt.
Im zweiten Weltkrieg wurde Fürth von alliierten Bombenangriffen weitgehend
Seit dem 7. Dezember 1985 ist die U-Bahn nach Nürnberg in Betrieb; am 5. Dezember 1998 wurde die Verlängerung vom Bahnhof über Rathaus bis zur Stadthalle freigegeben. Am 4. 2004 wird der Haltepunkt Klinikum eröffnet. Die bis zum Stadtteil Hardhöhe im Fürther Westen in Planung.
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Kasernen aufgegeben: "Monti-Barracks" in Atzenhof (US-Militärstützpunkt 1945-1992); an der Schwabacher Straße; "O'Darby-Areal" in der Die O'Darby-Kasserne zwischen Flößau- Steuben- und Fromüllerstraße z.T. denkmalgeschützten Gebäuden wird nach Vorarbeiten nun 2003 zielstrebig in ein vielfältig genutztes Gelände Wohnquartieren Parkbereich ("Südstadtpark") und Mittelstandsgewerbe mit Markthalle Halle") umgewandelt (Stand März 2004).
Die Einwohnerzahl Fürths überschritt 1950 erstmals die Grenze von 100.000 Einwohnern machte Fürth zur Großstadt . Fürth war bis Februar 2003 Sitz gleichnamigen Landkreises dessen Sitz sich nun in der Zirndorf befindet.
Die Bevölkerung Fürths gehörte anfangs zum Bistum Würzburg ab 1007 zum Bistum Bamberg . 1524 wurde zusammen mit der Stadt Nürnberg Reformation eingeführt so dass Fürth über viele eine protestantische Stadt blieb. Die lutherischen Geistlichen Stadt wurden von St. Lorenz in Nürnberg Da neben der Reichsstadt Nürnberg u.a. auch Dompropstei Bamberg die Stadtherrschaft ausübte gab es stets auch Katholiken - wenn auch zahlenmäßig sehr wenige - in der Stadt. So z.B. der dompropsteiliche Amtmann und seine Bediensteten Deutschordenshaus Nürnberg her betreut.
Nach 1792 wurden die protestantischen Gemeinden Fürths dem Konsistorium in Ansbach unterstellt und nach dem der Stadt an Bayern wurden sie Teil Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden Die Kirchengemeinden gehörten dann zum Dekanat Zirndorf. 1885 wurde Fürth Sitz eines eigenen Dekanats heute zum Kirchenkreis Nürnberg gehört.
Spätestens seit dem 18. Jahrhundert nahm Zahl der Katholiken in der Stadt wieder zu. Im 1829 konnte die erste katholische Kirche der seit der Reformation geweiht werden die Kirche Unserer Lieben Frau". Später entstanden weitere Pfarrgemeinden zunächst zum Dekanat Nürnberg des Erzbistums Bamberg gehörten. 1961 wurde Fürth Sitz eines eigenen katholischen innerhalb des Erzbistums.
Das Verhältnis der Protestanten zu den betrug im 20. Jahrhundert etwa 2/3 zu
Erste jüdische Einwohner gab es in Fürth ab 1440 . Im 17. Jahrhundert gab es eine Gemeinde- Talmudschule die ein hohes Ansehen genoss. 1617 wurde eine Synagoge errichtet und 1653 sogar ein eigenes Krankenhaus. Es war erste jüdische Krankenhaus Deutschlands. 1670 wurden viele Juden aus Wien aufgenommen dass es 1716 etwa 400 jüdische Familien in der gab. 1807 betrug der Anteil der Juden an Gesamtbevölkerung 19 %. 1830 wurde die Talmudschule geschlossen. 1862 erfolgte die Gründung einer jüdischen Volksschule 1882 einer Mittelschule. Die höchste Zahl jüdischer wurde 1880 mit ca. 3.300 erreicht. Im Jahre 1938 wurde die Synagoge in der sog. Reichskristallnacht zerstört und die jüdische Bevölkerung ab 1941 überwiegend deportiert.
Pegnitz (Fluss) eine 2003 neu angelegte Flussschleife NO (2004-01-16)
Der Stadtökologische Lehrpfad wurde 1999 eingerichtet (3km 10 Stationen) 2003 um eine Route B (7km 10 erweitert. Ausgangspunkt beider Touren ist die U-Bahnstation Im Verlauf des Lehrpfads werden einzelne Lebensräume ihrer Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Kirchhof St. Michael Städtischer Friedhof Scherbsgraben); wird auch auf die Ausweisung bestimmter Flächen Landschaftsschutzgebiet und auf die Problematik umweltverändernder Maßnahmen Flussbegradigungen hingewiesen.
Die Sonnenscheindauer beträgt im Durchschnitt 1766 pro Jahr.
Wehr in der Rednitz unterhalb der Stadthalle Okt. 2003)
Die Gustav-Adolph-Quelle liegt bei Weikershof gleich der Rednitz und wurde erst 2000 wiederbelebt und einem Pavillon ausgestattet. Bis in die 1980er die Quelle mit ihrem 19 Grad warmen für ein Schwimmbad genutzt nach dessen Abriss das Wassser immerhin 160 Liter pro Minute in den Fluss.
Weikershof bei Fürth Gustav-Adolph-Quelle an der Rednitz NO (2003-11-30)
Aufgrund des schwachen Schwefelgeruchs wird die auch Gaggerlasquelle genannt.
In dem regelmäßig durchforsteten Stadtwald kommen Baumarten Sträucher Farne und Moose sowie Blumen An Bäumen überwiegen Kiefern häufig sind auch Eschen und Fichten. Bei den Kleinsträuchern sind allen Dingen Heidelbeeren zu verzeichnen.
Innerhalb der Stadt leben Tauben Spatzen Amseln und einige Meisen ; Schwalben und Stare je nach Saison. Einige wenige Störche beziehen jährlich die Horste nahe der Man kann entlang der Rednitz bzw. nach Zusammenfluss mit der Pegnitz zur Regnitz auch Graureiher und gelegentlich Kormorane beobachten.
Enten Pleßhühner Gänse (z.B. Kanadagänse ) und Schwäne gibt es auf und den Gewässern um die Stadt. Möwen sind auf den Becken der Kläranlage anzutreffen.
Die Stadt wurde bis gegen Ende 18. Jahrhunderts von einem domprobsteilich-bambergischen Amtmann geleitet. Aus Stadt wurden zwei Bürgermeister gewählt bis 1697 vier ab 1718 acht. Ihnen standen "Vorsteher" zur Seite. dem Übergang an Bayern wurde Fürth 1808 eine Stadt II. Klasse und direkt Kreisverwaltung unterstellt. Später bezeichnete man solche Städte "kreisfrei". Ab 1818 wurde Fürth eine Stadt I. Klasse somit von einem 1. Bürgermeister geleitet dem 2. Bürgermeister zur Seite stand. Seit 1. 1908 trägt der 1. Bürgermeister den Titel
Seit 2002 ist Thomas Jung ( SPD ) Oberbürgermeister.
Die Arbeitslosigkeit betrug in Fürth Ende 12 2 Prozent.
Die Spielwarenindustrie ist in Fürth ein vom kleinen Handwerkbetrieb bis zum großen Industrieunternehmen auf diesem Sektor alles vertreten. Die Arbeitslosigkeit in Fürth Ende 2002 12 2 Prozent. große Bedeutung hatte in Fürth früher auch Brauwesen gehabt. Die fünf großen Brauereien waren Brauerei Geismann Brauerei Grüner Evora & Meyer und Berg Bräu. die vorige Jahrhundertwende agierte Fürth als Bierstadt noch vor München. " Quelle " das größte Versandhaus Europas hat in seinen Hauptsitz.
Bei der Energieversorgung setzt Fürth zunehmend Solarenergie. Seit Ende 2003 werden durch Photovoltaikanlagen über 1 3 Megawatt Leistung produziert über "infra" als örtlichen Energieversorer in das eingespeist werden. Neben zahlreichen privaten Erzeugern produziert Anlage in Atzenhof mit fast 1 Megawatt den Hauptanteil.
An der Regnitz kurz nach dem von Pegnitz und Rednitz wurde 2003 (?) neues Pumpwerk errichtet das die künstliche Beregnung nordöstlich gelegenen Knoblauchslands sicherstellen soll.
Hauptbahnhof v.SO. (2. Nov. 2003) im Hintergrund unmaßstäbliche Gebäude der Sparkasse
Fürth besitzt einen IC-Bahnhof; Züge des Nürnberg-Würzburg und Nürnberg-Bamberg halten hier. Regelmäßige Regionalverbindungen es nach Nürnberg Neustadt a.d.Aisch-Würzburg-Frankfurt a.M Erlangen-Forchheim-Bamberg-Lichtenfels im halbstündigen Takt mit der Regionalbahn über Zirndorf nach Cadolzburg .
Alle Stadtteile auch die ländlichen Eingemeindungen mit Buslinien erschlossen. Die Linien verkehren alle des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg ( VGN ) zu einheitlichen Preisen. Die Straßenbahn nach ist seit dem 20. Juni 1981 eingestellt diesem Tag bis zur Fertigstellung der U-Bahn verbanden Busse die beiden Städte; die Gleisreste an der Billinganlage wurden Anfang 2004 Zuge der Neugestaltung der Anlage und dem der Flutbrücke entfernt.
Durch forcierten Radwegebau (z.B. Flößaustraße) seit ca. 2002 wird Verkehrsgeschehen für alle Teilnehmer komplizierter und für schwächeren unter diesen gefährlicher. Vielfach behindern sich alle Verkehrsteilnehmer gegenseitig und die Radfahrer müssen die Geschwindigkeit drosseln um Fußgänger nicht zu gefährden und um sich bei Straßenquerungen nicht in Gefahr zu bringen. Gegenzug wurde die Benutzungspflicht einiger Radwege (z.B. der Ludwigstraße) aufgehoben.
Für den ruhenden motorisierten Individualverkehr stehen und mehrere Parkhäuser zur Verfügung (2003 nicht jedoch ist Baubeginn für ein neues 6 Mio. teures Parkhaus an der Mathildenstraße für 2004 geplant.
Hallen- und Freibad am Scherbsgarten: Im Freien gibt es 50-Meter-Becken (mit 8 Bahnen) ein Sprungbecken mit ein großes zweigeteiltes Nichtschwimmerbecken mit Wasserspielen und kleinen Rutsche sowie ein achteckiges Becken das als Freibecken zur Sauna gehört.
Städtische Volksbücherei (Vobü) mit Zweigstellen deren seit Ende 2003 über das Internet abgefragt können.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Fürth hat ein sehr schönes Stadttheater welchem laufend Ensembles aus ganz Deutschland auftreten Fürth keine eigene fest angestellte Schauspieltruppe hat. haben dieses Bauwerk im Jahr 1902 die begehrten Theaterarchitekten Fellner und Helmer. Die Wiener orientierten sich dabei an der italienischen Renaissance-Baukunst des Barock.
In der Comödie Fürth treten nicht die fränkischen Kult-Komödianten Volker Heißmann und Martin auf sondern auch Stars renommierter deutscher Boulevardtheater. Aufführungen finden im alten Berolzheimerianum einem im 1906 erbauten Jugendstilbau statt. Die Comödie bietet verschiedener Shows und Veranstaltungen auch ein elegantes eine Bar mit der wohl längsten Theke Nordbayern ein lichtdurchflutetes Bistro und einen romantischen in dem man Sonntags brunchen kann.
Fürth besitzt eine Kneipenmeile die sich Altstadtviertel (Gustavstraße) befindet. Dort findet man viele Kneipen wie die allseits beliebte Kaffeebohne aber gute Restaurants mit fränkischer Küche.
Bis ins Jahr 1982 war der errichtete Geismannsaal (Zugang Alexanderstraße) der bedeutendste und Saalbau in Fürth. In ihm kam auch berühmte Poculator zur Ausschank.
Man findet in Fürth zwei Cocktail-Bars Sausalitos und das El Floriditas. Dann noch Andalusischen Hund wo man Tapas und Wein kann und Restaurants mit kulinarischen Spezialitäten wie Thailändisch oder Mexikanisch.
Das historische Stadtbild ist weitgehend erhalten an wenigen Stellen durch moderne Zubauten gestört die Hochhäuser am Bahnhof Stadtsanierung südlich der 1978/79). Mehrere Straßenzüge mit geschlossener Bebauung des Jahrhunderts prägen das Bild der Innenstadt. An Hornschuhprommenade stehen die vielfältig gestalteten Wohnmietshäuser der Gründerzeit und des Jugendstils .
Das im italienischen Stil zwischen 1840 1850 erbaute Fürther Rathaus erinnert stark an Palazzo Vecchio in Florenz und gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Das Jüdische Museum Franken in Fürth (Königstr. 89) einer der beiden Standorte Jüdischen Museums Franken ( http://www.juedisches-museum.org ) wurde 1999 eröffnet. Im Kernbestand geht das Haus ins 17. Jahrhundert zurück; es wurde bis späte 19. Jahrhundert von jüdischen Familien bewohnt. eine historische Laubhütte und ein Ritualbad im haben sich erhalten. Dem als Begegnungsstätte konzipierten sind auch eine Buchhandlung und eine Cafeteria
Die evangelische Kirche St. Michael stammt wesentlichen aus gotischer Zeit wurde jedoch später umgebaut; an den Langhaussaal mit einem unsymmetrisch mächtigen Westturm schließt sich im Osten ein polygonal gebrochenen Chor an. Der stimmungsvolle Innenraum auf das 19. Jahrhundert zurück; als Besonderheit ein Sakramentshaus (um 1500/10) anzuführen.
Die katholische Kirche ist ein Bauwerk Klassizismus; ebenso die evangelische Auferstehungskirche im heutigen die als ehemalige Friedhofskirche nord-südlich ausrichtet ist. der Südstadt befinden sich die neugotische Kirche Paul und die neubarocke Kirche St. Heinrich Kunigunde.
Der restaurierte Liershof wurde 1621 (dat.) errichtet. Es handelt um einen zweigeschossigen Quaderbau; die hohen Giebelwände das zweistöckige Zwerchhaus bestehen aus Fachwerk.
Das Alte Rathaus mit Turm (55 m) im italienischen wurde von Eduard Bürklein 1840-50 errichtet. Der ist eine angepasste Nachahmung des Palazzo Vecchio Florenz und gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Das ältere ehemalige Rathaus liegt ca. südwestlich der Michaelskirche unscheinbar unterhalb im Tal.
Das Empfangsgebäude des historischen Bahnhofs entwarf Eduard Rüber und es wurde 1863 / 1864 errichtet.
Den ehemaligen Schlachthof jetzt Kulturforum findet man unterhalb der direkt an der Rednitz. An der Schwabacher erstreckt sich eine Brauerei mit Gebäuden vom 20. Jh.
Entlang der Pegnitz erstreckt sich der in die Auen übergehende Stadtpark . Neben Spazierwegen und Bänken bietet der u.a. Ententeiche einen Kindenspielplatz einen Minigolfplatz einen eine ca. 2001 angelegte Streuobstwiese und einige Denkmäler sowie einen botanischen Schulgarten.
Bekannt geworden ist Fürth in der durch den Traditionsverein und dreifachen deutschen Fußballmeister SpVgg Fürth (nach dem Beitritt der des TSV Vestenbergsgreuth lautet der Vereinsname heute SpVgg Greuther Fürth ). Der Verein spielt derzeit in der 2. Bundesliga (2003/2004); das Stadion befindet sich im Ronhof.
Der größte innerstädtische Grillplatz liegt an der Rednitz unterhalb der Bahnlinie nach Würzburg und neben dem Freibad; die Stelle von schattenspendenden Bäumen bestanden und mit einer sowie einigen massiven Sitzgruppen ausgestattet.
Minigolfplätze gibt es im Stadtpark und der Pegnitz kurz vor dem Zusammenfluß mit Rednitz (unterhalb vom Stadtfriedhof) und beim Frei- Hallenbad.