Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die F-16 Fighting Falcon ist ein moderner Mehrzweck- Kampfjet aus US-Produktion. Sie wird weltweit von Ländern geflogen.
Von Anfang an war die F-16 als technischer Durchbruch noch als mächtige Waffenplattform sondern als hochverfügbares kostengünstiges "Arbeitstier" für viele Dies unterscheidet die F-16 von ihren Vorgängern entweder nicht allwettertauglich ( F-104 ) oder sehr teuer waren ( F-15 ).
F-16C Fighting Falcon
Vom Design her ist die F-16 ein Jäger als ein Bodenangriffsflugzeug. Sie ist und agil und das Cockpit ist auf Rundum-Sicht für den Piloten ausgelegt was im Luftkampf lebenswichtig ist. Für diesen Zweck trägt F-16 eine M61 Vulcan -Kanone und kann mit Luft-Luft-Raketen der Typen Sidewinder und AMRAAM ausgerüstet werden. Wenn es notwendig ist sie sich aber auch bei Bodenunterstützungs- und gut. Hierfür kann sie mit verschiedenen Raketen (Präzisions-)Bomben bestückt werden.
Die F-16 hat ihren Ursprung im Lightweight Fighter -Programm einem vom amerikanischen Verteidigungsministerium 1974 ausgeschriebenen Konstruktionswettbewerb mit dem Ziel ein Flugzeug mit einem Schub-Gewicht-Verhältnis größer 1:1 als für einige ältere Typen in den Beständen United States Air Force zu finden. Zwei Firmen wurden schließlich um Prototypen zu bauen: General Dynamics (gehört zum Lockheed-Martin-Konzern) mit der einmotorigen YF-16 und mit der zweimotorigen YF-17 Cobra. Die Air wählte die YF-16 für den Serienbau; die Cobra wurde nicht eingemottet sondern wurde später Mutter für den sehr erfolgreichen Marine-Jet F/A-18 Hornet .
Die F-16 wurde zunächst in zwei produziert: A (Kampfversion) und B (zweisitzig für Der erste Start einer F-16A fand im 1976 statt; im Januar 1979 wurde das erste Flugzeug an die Force übergeben. Zunächst war man bei der Force gar nicht glücklich über dieses zum Teil aus politischen Gründen angeschaffte neue Flugzeug sie den Stolz der Air Force die F-15 Eagle bezüglich Preis-Leistung überlegen war. Man löste Image-Problem indem man die F-16 auch Luft-Boden-Einsätze ließ während der F-15 weiter die edle des Luftüberlegenheitsjägers vorbehalten blieb. Als man später entspannteres Verhältnis zur F-16 hatte baute man Basis der Eagle ebenfalls eine Luft-Boden-Variante Strike Eagle .
Die Produktion der F-16 wurde in 1980er Jahren auf die Modelle F-16C/D (ebenfalls mit verbesserter Avionik und Triebwerk umgestellt. Mit Ausmusterung der F-4G Wild Weasel hat die F-16 die Wild Weasel -Einsätze übernommen. Hierfür wurde eine spezielle Serie angeschafft die besonderes Equipment zur effektiven Anwendung AGM-88 HARM -Rakete und Störsender zur Niederhaltung der feindlichen trägt. Zwar können auch "normale" F-16C die tragen allerdings kann die F-16CJ die Waffe einem besonders zielsicheren Modus einsetzen.
[[Bild:F-16.bs2.aviano.jpg|thumb|left|250px|Eine F-16 startet im Rahmen der Allied Force ( 1999 über dem Kosovo) von der Aviano Base in Italien]]
Da sie in viele Länder exportiert dort in Lizenz gebaut wurde hat die auch an vielen Konflikten teilgenommen die meisten im Mittleren Osten . 1981 nahmen vier israelische F-16 am Angriff den irakischen Atomreaktor Osirak in der Nähe Bagdad teil. Im folgenden Jahr als Israel den Libanon einmarschierte griffen die israelischen Falcons unzählige syrische MiGs an und gingen bis auf einziges Mal immer als Sieger aus dem hervor. Im 2. Golfkrieg 1991 flogen die F-16 der Air Force auf irakische Bodentruppen und feste Ziele und den Luftraum frei. In der sich anschließenden Southern Watch der Überwachung der Flugverbotszone im kam es am 12. Dezember 1992 zum ersten BVR-Abschuss (Beyond Visual Range "Außer Sichtweite") eines feindlichen Flugzeugs (eine MiG-29 Fulcrum ) mit der noch recht neuen AIM-120-Rakete. in allen folgenden Konflikten der 1990er Jahre z.B. auf dem Balkan und Folge der Terroranschläge vom 11. September über und dem Irak setzte die US Air F-16 als Jäger und zum Angriff auf Art von Bodenzielen ein.
In Deutschland sind derzeit mehrere F-16C/D/CJ-Staffeln der Spangdahlem AFB (zwischen Wittlich und Bitburg ) stationiert. Eine dieser Einheiten ist vor wieder aus der Golfregion wo sie die genannte "Operation Irakische Freiheit" unterstützt haben zurückgekehrt.
Obwohl sie relativ günstig in der war und nie als technisch überragendes Flugzeug war war die F-16 ihrer Zeit doch mehreren Gebieten voraus. Erstmals in einem amerikanischen wurde ein Fly-by-Wire -System eingebaut. Hierbei werden die Steuerbefehle des nicht direkt an die Servomotoren an den weitergegeben sondern zunächst an einen Fluglagesteuerungs-Rechner (FLCS) der sie z.B. auf Plausibilität prüfen kann. Verwendung eines FLCS-Rechners ermöglicht es auch ein aerodynamisch instabiles Flugzeug zu bauen. Ohne Rechner wäre die für den Piloten nicht steuerbar denn auf der Lage ihres Schwerpunkts ist ihre natürliche so paradox dies klingt auf dem Rücken mit hohem Anstellwinkel. Das aerodynamisch instabile Design dem Jet aber auch eine vorher nicht Wendigkeit. Hauptaufgabe des FLCS ist folglich gegen Gesetze der Physik anzuwirken und das instabile zu jedem Zeitpunkt in einer stabilen Fluglage halten. Die Steuerbefehle des Rechners und des werden dabei entsprechend gemixt.
Eine weitere Maßnahme um bessere Wendigkeit erreichen war die Steigerung der Neigung des von 13 auf 30°. In diesem "Liegesitz" es dem Piloten weit besser möglich den der Erdbeschleunigung bei scharfen Wendungen zu widerstehen. der F-16 kann der Pilot gefahrlos dem der üblichen Gravitation ausgesetzt werden ohne dass bewusstlos wird. In älteren Flugzeugen waren maximal möglich. Der Steuerknüppel befindet sich nicht mehr althergebracht zwischen den Beinen sondern ergonomisch günstig der rechten Konsole. Er ist nicht beweglich reagiert auf den Händedruck des Piloten. Hierdurch die Falcon auch bei hohen G-Lasten erträglich Geradezu revolutionär war auch das blasenförmige Cockpit erstmals völlig ohne sichtstörende Stahlstreben auskam und exzellente Rundum-Sicht gewährte - bei Bedarf sogar hinten.
Für die YF-16 war angedacht worden Flugzeug komplett ohne Radar auszuliefern da einflussreiche und "Experten" reklamierten dass die primäre Waffe F-16 ohnehin die wärmesuchende Sidewinder-Rakete sei die Radar brauchte und radargelenkte Raketen - mit auf die desaströse Trefferquote der AIM-7 Sparrow in Vietnam - zu unzuverlässig seien. spiele sich Luftkampf immer im Nahbereich ab Radar und entsprechende Raketen nutzlos seien (BVR-Kampf zur damaligen Zeit kaum möglich da die noch kein Profiling beherrschten und keine Freund/Feind-Unterscheidung konnten. Der Pilot musste selbst optisch feststellen es sich um einen Freund oder Feind Als Kompromiss wurde in die F-16 ein aber sehr fortschrittliches Radar eingebaut das mit Head-Up-Display (HUD ein halbdurchlässiger Spiegel den der bei Blick nach vorne immer im Blick auf den Flug- Ziel- und Waffeninformationen projiziert Der Pilot hat so immer alle relevanten vor sich und braucht nicht regelmäßig auf analogen Cockpitanzeigen zu schauen) gekoppelt war und über einen kleinen Pfeil die Richtung in sich das Ziel befand anzeigen konnte. Dies inzwischen Standard bei allen folgenden Kampfjets geworden.
Aufgrund Ihrer radikalen Auslegung führten Defekte Fly-by-Wire System zu Abstürzen. Mehrmals erhielt die Startverbot. Gerade bei Tiefflügen wirken sich solche fatal aus weil die Zeit für den zum Aussteigen aus der Maschine nicht reicht. Grund ist die einstrahlige Auslegung. Ein Triebwerksversagen Verbindung mit geringer Flughöhe führt hier immer Absturz.