Der FC St. Pauli bis ins 1924 mit dem " Hamburg - St. Pauli Turnverein 1862 " verbunden ist ein deutscher Sportverein . Offiziell gegründet wurde der FC St.Pauli 15. Mai 1910 . Seine Vereinsfarben sind Braun-Weiß. Die Mitgliederzahl bei rund 6.000 davon sind etwas über Hälfte Mitglied in der größten Vereinsabteilung der Fördernde Mitglieder (AFM).
Viele verbinden den Vereinsnamen FC St.Pauli mit einem Fußballverein - die Männer-Fußballabteilung stellt dementsprechend auch mitgliedsstärkste (aktiv sporttreibende) Vereinsabteilung dar. Die Spielstätte ersten Fußballherren das Millerntor-Stadion befindet sich auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg - St. Pauli ganz in der Nähe der Reeperbahn .
Ab 1911 wurden die ersten Punktspiele und der Verein pendelte zunächst innerhalb der Ligen da es bis 1933 keine überregionalen gab. 1919 gelang der Aufstieg in die A-Klasse die höchste Hamburger Liga - somit der Verein damals zum erstenmal "erstklassig." 1934/35 1936-40 sowie 1942-45 spielte der St. Pauli in der neugegründeten erstklassigen Gauliga Nordmark bzw. ab 1941 in der Gauliga Hamburg .
Die Ligazugehörigkeit ab 1945 gibt folgende wieder:
1945-47 Stadtliga Hamburg (höchste Spielklasse) 1947-63 Oberliga Nord (höchste Spielklasse) 1963-74 Regionalliga Nord (zweithöchste Spielklasse) 1974-77 2. Liga Nord 1977/78 Bundesliga 1978/79 2. Liga Nord 1979-84 Oberliga Nord (dritthöchste Spielklasse) 1984/85 2. Bundesliga 1985/86 Oberliga Nord (dritthöchste Spielklasse) 1986-88 2. Bundesliga 1988-91 Bundesliga 1991/92 2. Bundesliga Nord 1992-95 2. Bundesliga 1995-97 Bundesliga 1997-2001 2. Bundesliga 2001/02 Bundesliga 2002/03 2. Bundesliga
Seit dem Abstieg im Früjahr 2003 der Verein in der drittklassigen Regionalliga Nord .
Weitere bekannte Spieler die entweder lange den FC St.Pauli spielten oder aber an man sich aus anderen Gründen immer wieder erinnert:
Deniz Baris "Bob Marley" machte den Aufstieg durch einen Kopfball gegen Nürnberg klar derzeit türkischer Nationalspieler.
Zlatan Bajramovic ist das vielleicht größte Talent jemals aus der Jugendarbeit des FC St. hervorgegangen ist.
Damian Bankowski mehrfacher deutscher U21-Nationalspieler.
Dirk Dammann - die Zuverlässigkeit in Person. aufgrund seiner Größe immer etwas staksig machte jedoch durch unbändige Einsatzkraft wett.
Martin Driller bei den Fans umstrittener Goalgetter Ex-Freund von Regina Halmich. Hatte seinen wohl Auftritt im St. Pauli-Dress beim 4:4 gegen 04.
Walter Dzur deutscher A-Nationalspieler und Angehöriger der des Dresdener SC 1943 und 1944.
Walter Frosch B-Nationalspieler.
Franz Gerber bester St. Pauli-Torschütze seit Gründung Bundesliga. Mit 115 Treffern an achter Position der Liste der Zweitliga-Rekordtorjäger.
Jürgen Gronau spielte nie für einen anderen als den FC und ist heute in Jugendarbeit tätig wo auch sein Sohn aktiv
Volker Ippig Torwart und Torwarttrainer Ikone der Fanbewegung die getragen von der Hamburger Hafenstraße heutige alternative Image des FC begründete. Wohnte derselbigen und später in der Wohnung von Paulick.
Jan Kocian Tschechischer WM-Teilnehmer 1990. Zuverlässiger Libero.
Ivan Klasnic (vielleicht zu) abgezockter Torjäger für Pauli vom Jugend- bis hoch in den Spielt zur Zeit beim SV Werder Bremen .
Ivo Knoflicek genannt "Knofi". Tschechischer WM-Teilnehmer 1990.
Leonardo Manzi. Rettete St.Pauli einmal durch ein - Kopfballtor in letzter Minute gegen Hannover 96 den Zweitligaklassenerhalt. Wirkte immer fröhlich wenn nicht immer glücklich in seinen Aktionen auf Platz - aber das machte ihn sympathisch. uneingeschränkter Publikumsliebling.
Klaus Ottens genannt "Otti" von den St. erkorener "Erfinder des Übersteigers".
Carsten Pröpper. Spielmacher mit Licht und Schatten schwärzeste davon umhüllte ihn wohl beim berühmten in der Hotellobby während eines Trainingslagers der unter den Fans den Spitznamen "Palme" eintrug.
Juri Sawitschew. Russicher Stürmer mit Minipli-Frisur der ins Tor traf und sich vielleicht noch Ermüdungsbrüche zuzog.
Holger Stanislawski bis Mitte März 2004 einziger aktiver St. Pauli-Stammspieler aus Bundesliga-Aufstiegszeiten. Beendete März seine aktive Karriere.
Klaus Thomforde das "Tier im Tor". Letzter am 6. Oktober 2001 (Abschiedsspiel "Klaus' letzte Parade" als Sportinvalide). wirkte er noch als Torwarttrainer sowie in Vermarktung des Vereins mit.
Andre Trulsen Abwehr spielte in den Jahren sowie zwischen 1994 und 2002 für den Dazwischen Stationen beim 1. FC Köln und dem SV Lurup.
Dirk Zander hielt lange Zeit den Rekord das schnellste Bundesligator und hält diesen in internen St. Pauli-Wertung weiterhin souverän.
Nach der Saison 2002/03 stieg St. aus der 2. Liga in die Fußball- Regionalliga Nord ab und wäre beinahe noch eine weitere Liga tiefer bis in die Hamburg/ Schleswig Holstein abgestiegen da sich zum eine Liquiditätslücke in Höhe von rund 1 Millionen Euro abzeichnete deren Deckung gleichzeitig die Lizensierungsauflage des DFB im Zulassungsverfahren zur Regionalliga Am 28. März 2004 wurde der Trainer Franz Gerber wegen Erfolgslosigkeit entlassen und durch den bisherigen Leiter Nachwuchsleistungszentrums und Trainer der Zweiten Fußballmannschaft ersetzt.
Durch mehrere bundesweit Aufsehen erregende Spendenaktionen es Anhängern und Verein innerhalb von nur Monaten gemeinsam weit mehr als die benötigten 95 Millionen Euro aufzutreiben und so den Abstieg innerhalb einer Saison in die Oberliga abzuwenden.
Einige Beispiele der durchgeführten Aktionen welche unter dem Motto "Rettet den FC St.Pauli"
Der Verkauf von über 100.000 RETTER T-Shirts (Erlös: rund 900.000 EUR) u.a. auf Hamburger Fischmarkt der Kieler Woche diversen Konzerten
Der Verkauf des Jugendleistungszentrums an der an die Stadt Hamburg für 720.000 EUR
ein Benefizspiel unter dem Motto "Weltpokalsiegerbesieger Weltpokalsieger" gegen den FC Bayern München im Millerntorstadion (270.000 EUR)
Bargeldspenden von über 200.000 EUR
Bieraktionen "Astra trinken - St. Pauli (1 Euro pro Astrakasten über 120.000 EUR) die Aktion "Saufen für St.Pauli" (die Kiez - Kneipen kassierten je ausgeschenktem Bier Cent Soliaufschlag) brachte weitere 20.000 EUR ein
Im Millerntorstadion durchgeführte Kulturveranstaltungen: Jazzfestival DJ Soundclash drei Freiluftkinoabende "Finales Retterkonzert"
Dauerkartenverkauf: Während der Retterkampagne als die noch ungeklärt war wurden 11.700 Dauerkarten verkauft St.Pauli hat zur Zeit als regionalligist einen Zuschauerschnitt als jeder Zweitligaverein und überfügelt gar den ein oder anderen Erstligisten.
Eine vom Sponsor Mobilcom in Auftrag gegebene unabhängige Studie St. Pauli kam zu dem Ergebnis dass Verein in Bezug auf Sympathie- und Bekanntheitsgrad Erstliga-Niveau spiele. Der Bekanntheitsgrad der Marke St. liege in der Zielgruppe der 14- bis über den Werten des Hamburger SV und des SV Werder Bremen und nur unwesentlich unter dem des FC Bayern München . Darüberhinaus hat eine Studie der UFA elf Millionen St. Pauli-Sympathisanten ermittelt.
Dieses Interesse äussert sich auch im bei den Heim- und Auswärtsspielen: St.Pauli hat Zeit als Regionalligist einen höheren Zuschauerschnitt als Zweitligaverein und überflügelt bei der Zahl der Dauerkarten gar den ein oder anderen Erstligisten. Zuschauerschnitt nach dem 22. Spieltag der Saison liegt bei genau 17.669 5 Fans - momentan zuschauerträchtigste Zweitligist FSV Mainz 05 bringt gerade einmal auf einen Zuschauerschnitt von 14.905 je Spiel. Die ebenfalls in der Regionalliga spielenden Amateure des Stadtrivalen vom Hamburger SV erreichen mit 477 1 Heimfans im gar nur den letzten Tabellenplatz in der
Die St.Paulianische Fanstruktur zeigt sich im zu den Fanstrukturen anderer Fußballvereine mitunter recht So wurde sich schon früh für eigene die Interessen der direkten Stadionanwohner eingesetzt als recht kühnes Stadionneubauprojekt mit angeschlossener Randbebauung (Sport-Dome) Präsidenten Heinz Weisener - bzw. von dessen - in Angriff genommen werden sollte. Durch Demonstrationen sowie einem mehrminütigen Schweigeprotest bei einem wurde dieses Projekt schließlich gekippt. Fortan wurden immer wieder Stadion - Neubaupläne aus der geholt (so viele neue Stadien wie St.Pauli sicherlich kein anderer Fußballverein) aber nie mehr konkret geplant wie damals. Wobei es nicht werden soll dass dieses einfrieren von weiteren auch finanzielle Gründe hatte (siehe weiter oben Retterkampagne) - und jetzt in der Regionalliga illiusorisch ist.
Aber nicht nur in Sachen Stadion sich St.Paulis Fans relativ aktiv - auch der Antirepressionsarbeit gegen Stadionverbote zeigt sich die 'Pro Fans' recht aktiv im St.Pauli- Umfeld.
Ein weiterer politischer Schwerpunkt bildet das Einschreiten gegen sexistische oder rassistische Äusserungen im - St.Pauli war der erste Verein welcher Verbote in seine Stadionordnung einfügte - heute es eher die Regel dass sich entsprechende in den Stadionordnungen der Bundesligavereine finden. So bspw. der Sponsor / Herausgeber der Männerzeitschrift nach heftigen Protesten seine Stadionreklame überarbeiten da von Fanseite als zu sexistisch bzw. frauenfeindlich wurde.