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Fabel


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Der Begriff Fabel (v. lat.: fabula Erzählung Sage) bezeichnet

1. das Stoff- bzw. Handlungsgerüst das einem epischen oder dramatischen Werk zugrunde liegt und in dem wichtigsten Motive enthalten sind.

2. Eine in Vers oder Prosa verfasste Erzählung mit belehrender Absicht in der Tiere Pflanzen oder fabelhafte Mischwesen menschliche Eigenschaften besitzen ( Personifikation ). Die Dramatik der Fabelhandlung zielt auf belehrende Schlusspointe eine Moral hin.

Geschichte

Fabeln zählen zum volkstümlichen Erzählgut. Als der europäischen Fabel gilt Äsop dessen Werk über Phädrus und Avianus Eingang in das mittelalterliche fanden. Fabelliteratur etablierte sich vor allem im des Humanismus . Weiteres Fabelgut gesellte sich aus Indien (Pancatantra) hinzu. Wichtige Fabeldichter sind Hans Sachs Jean de La Fontaine Christian Fürchtegott Gellert oder Magnus G. Lichtwer. Gotthold Ephraim Lessing bildete gemeinhin den Abschluss der klassischen Fabeltradition. In Russland war Iwan Krylow der bedeutendste Fabeldichter.

Fabelnamen

In der Tierfabel wird der personifizierte Charakter des Fabeltieres durch einen charakteristischen Fabelnamen unterstrichen.

Fabelnamen der germanischen Fabeltradition

Weblinks

Literatur

  • Weil Bernd A.: Fabeln: Verstehen und Gestalten Frankfurt am Main 1982




Bücher zum Thema Fabel

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