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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 22. August 2014 

Fallschirmspringen


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Fallschirmspringen (eng. Skydiving ) ist eine Luftsportart bei der man aus einer großen springt und den Fall gegen Ende durch Öffnen eines Fallschirms abbremst. Dies erfolgt entweder mit einem bis ovalen Flächenfallschirm oder seltener mit einem

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Tandemsprung an einem Flächenfallschirm

Gesprungen wird meistens aus einem Flugzeug oder einem Hubschrauber grundsätzlich sind Absprünge aber aus jeder von Luftfahrzeug möglich (z. B. auch aus Heißluftballons Motorseglern Segelflugzeugen etc.). Je nach zugelassenem Sprungplatz (eng. drop zone ) und verwendetem Luftfahrzeug erfolgt ein Fallschirmsprung Allgemeinen aus ca. 1.000 bis 4.500 Metern Grund.

Im freien Fall kann die Geschwindigkeit 150 km/h und weit über 300 km/h (bei der "klassischen" Freifallhaltung in Bauchlage liegt Durchschnittsgeschwindigkeit bei etwa 180 km/h). Sie wird wesentlichen durch den Luftwiderstand und die Körperhaltung des Springers bestimmt.

Der Fallschirm wird i. d. R. zwischen 1.200 700 Metern über dem Erdboden geöffnet. Gesteuert der Flächenfallschirm durch eine rechte und eine Steuerleine die die Kappe jeweils einseitig abbremsen. gleichzeitiges Ziehen an beiden Steuerleinen vermindert sich Geschwindigkeit und man wird im Idealfall so abgebremst dass eine stehende Landung möglich ist.

Im Notfall also bei Öffnungsstörungen etc. die Hauptkappe durch ein sog. Trennkissen (bzw. Rundkappen durch Kappentrennschlösser) abgetrennt werden und durch einer zweiten Öffnungsvorrichtung der Reserveschirm geöffnet werden.

Disziplinen

Das Fallschirmspringen untergliedert sich in verschiedene

  • Zielspringen - Der Springer versucht bei der einen vorgegebenen Zielpunkt möglichst präzise zu treffen.
  • Para-Ski - Eine Wintersportkombination aus Zielspringen und Riesentorlauf die ihren Ursprung in der Bergrettung
  • Stilspringen - Der Springer absolviert im freien eine möglichst große Anzahl vorher festgelegter exakter in möglichst sauberer Ausführung. Diese Disziplin ist durch das breiter gefächerte Freestyle-Springen weitgehend verdrängt worden.
  • Freifallformation / RW (Relative Work) - Der Springer fällt bäuchlings und mit anderen Springern im freien Fall Figuren zwei bis mehrere Hundert Springer groß sein [1] . Die gängigsten Varianten bei Wettbewerben sind und 8er-Formationen die in einer vorgegebenen Zeit viele vorher festgelegte Figuren absolvieren müssen.
  • Kappenformation / CF (Canopy Formation) / CRW Relative Work) - Nach dem Absprung wird sofort Fallschirm geöffnet und die Springer bilden Formationen geöffneten Schirm [2] .
  • Freeflying - Der Springer fällt im Sitzen auf dem Kopf (Headdown).
  • Skysurfing - Fallschirmsprünge mit einem an den befestigten "Surfbrett" mit dem in begrenztem Umfang Gleitflüge möglich sind. Einer der maßgeblichen Entwickler Disziplin war der französische Extremspringer Patrick de ( 1960 - 1998 ) [3] .
  • BASE-Jumping - BASE steht für " B uildings A ntennas S pans and E arth" und ist eine Bezeichnung für Sprünge festem Untergrund z. B. von Brücken Hochhäusern Felsen usw. [4] . Aufgrund des extremen Risikos sind BASE-Sprünge an wenigen Orten auf der Welt dauerhaft zusätzlich gibt es Einzelgenehmigungen für besondere Veranstaltungen.

Abgesehen von den Disziplinen "Zielspringen" und liegt der Schwerpunkt beim Skydiving auf dem freien Fall nicht auf Fahrt am geöffneten Schirm.

Geschichte

Bereits Anfang des 14. Jahrhunderts benutzten chinesische Zirkusartisten Sonnenschirme um von hohen Türmen zu

Als erster Mensch der Neuzeit sprang Franzose André-Jaques Garnerin ( 1769 - 1823 ) am 22. Oktober 1797 aus einem ca. 400 m hoch mit Wasserstoff gefüllten Ballon über Paris ab. [5]

Als eine der ersten Fallschirmspringerinnen gilt deutsche Luftakrobatin Käthe Paulus ( 1868 - 1935 ). Sie war zugleich auch die erste Berufsluftschifferin und die Erfinderin des zusammenlegbaren Fallschirms .

Weblinks

Verbände und Behörden


Allgemeine Informationen



Bücher zum Thema Fallschirmspringen

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