Fartein Valen wurde als Sohn eines das in Madagaskar wirkte bei einem Besuch in Norwegen Die Familie kehrte 1889 nach Madagaskar zurück zog erst 1893 wieder nach Stavanger. Er dort Klavierstunden und komponierte einige kleine Stücke. begann er ein Philologie - und Musikstudium in Kopenhagen beschäftigte sich bald nur noch mit der Musik. Er Musiktheorie bei Catharinus Elling in Kristiania legte 1909 sein Organistenexamen ab und 1909-11 die Berliner Musikhochschule wo Max Bruch (Komposition) und Karl Leopold Wolf (Theorie) Lehrer waren.
Erst 1916 kehrte Valen nach Norwegen Er wohnte bis 1924 in Valevåg bei Haugesund zog dann nach Oslo und wurde ab 1927 Leiter der Musiksammlung der Universitätsbibliothek. Außerdem unterrichtete er Musiktheorie. einem Winteraufenthalt 1932-33 auf Mallorca der ihm große schöpferische Impulse gab sein kompositorisches Schaffen auch langsam in der anerkannt. So erhielt Valen 1935 eine staatliche obwohl seine international ausgerichtete Musik den Vertretern in den 30er Jahren anwachsenden Nationalismus missfiel. 1938 zog er deshalb wieder Valevåg wo er den Rest seines Lebens
In seinen frühen Werken ist Valen von der deutschen Spätromantik beeinflusst doch schon bald entdeckte er Polyphonie Bachs und Palestrinas für sein Schaffen. Seine Untersuchungen über Konsonanzen und Dissonanzen brachten ihn zu einer atonalen Technik Kontrapunkts die sich nicht an der Zwölftontechnik Schönbergs und seines Kreises orientierte obwohl auch Zwölftonmelodien benutzte. Seine sehr eigenständige dissonante Polyphonie mit kleinen motivischen Veränderungen im Rahmen des Formenkanons.