Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 25. Mai 2016 

Faschismus


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Militärparade in Berlin

Der Begriff Faschismus entstand als Name für die Bewegung Benito Mussolinis in Italien . Beginnend mit Stalin wurde er von der kommunistischen Propaganda weitgehend dem Antikommunismus gleichgesetzt. Eine neuere Interpretation des Begriffes Ernst Nolte (seit etwa 1970) beschränkt die Verwendung Begriffes auf antiliberale antidemokratische und antikommunistische Ideologien schließt damit auch den (deutschen) Nationalsozialismus ein.

Abgeleitet ist der Begriff Faschismus vom italienischen fascio bzw. lateinischem fascis für Bund Bündel. Er geht zurück die Fasces Rutenbündel welche die antiken Liktoren als Symbol der Macht des Römischen und des römischen Machthabers (Konsuls Imperators Statthalters) sie voranschritten trugen. Außerhalb Roms wurde die verstärkt indem die Liktoren nicht nur die (Rutenbündel) sondern zusätzlich ein darin eingewickeltes Beil sich führten.

Mussolini selbst definierte Faschismus als "Verschmelzung Großkapital und Staat" der folglich auch "Corporatismus" werden könne.

Inhaltsverzeichnis
2.1 Elemente des Faschismus im weiteren Sinn
2.2 Geschichte des Faschismus im weiteren Sinn
2.3 Nach 1945
2.4 Rechtsradikalismus in Europa nach 1945

Faschismus im engeren Sinn

Zunächst war Faschismus nur ein positiv Begriff für Mussolinis "Fascio Italiano" (s.u.) da Mussolinis Propaganda wesentlich auf die Symbolik der fasces stützte.

Wesentliche Elemente des Faschismus

  • Ein korporatives Wirtschaftsmodell mit ständischer Organisation einem Ständeparlament ( Großfaschistischer Rat ) an der Spitze
  • Der Vorrang der Ästhetik vor der Ökonomie wie sie u.a. in den spätfuturistischen deutlich wurde
  • Die ideologische Verherrlichung von Gewalt in Tradition von Georges Sorel
  • Antiliberalistische Parteienkritik wie sie insbesondere der Soziologe Robert Michels betrieb
  • Ein an der Antike ausgerichteter Traditionalismus er besonders durch den Literaten und Kulturphilosophen Julius Evola beschrieben wird.

Zwischen dem modernistischen und dem traditionalistischen kam es immer wieder zu Spannungen. Mussolini zwischen den Positionen und hatte Mühe diese Kräfte zusammenzuhalten.

Geschichte des eigentlichen Faschismus

Der Gründer des Faschismus Benito Mussolini kam aus der Sozialistischen Partei Italiens der er den syndikalistischen Flügel vertrat. Mussolini unter anderem Chefredakteur der Parteizeitung Avanti . Gestalt gewann der Faschismus in Italien 1919 als Mussolini die "fasci Italiani di (Italienische Kampfbünde) gründete. Im selben Jahr schuf Schriftsteller Gabriele D'Annunzio mit seiner Eroberung von Fiume ein erstes faschistisches System. Die "fasci" rasch und Mussolini wurde als er 1922 mit einem Putsch drohte Ministerpräsident. 1925 er die sozialistische Partei und antifaschistische Organisationen und schuf mit seinem Führerkult dem "mussolinismo" – das Modell für andere Diktaturen. Der "Duce" präsentierte sich als Mann Volkes: Arbeiter Vater Sportler mit Uniform und Auftreten. Der Großmachtanspruch des antiken römischen Weltreiches leitende Idee des italienischen Faschismus. 1943 wurde Mussolini vom Großfaschistischen Rat dem faschistischen Ständeparlament abgesetzt. Diese Absetzung systemkonform da der Großfaschistische Rat die höchste des faschistischen Staates war. Mussolini wurde inhaftiert. deutsche Flieger Otto Skorzeny befreite Mussolini in abenteuerlichen Aktion aus seinem Gefängnis auf Gran Unter deutscher Vormacht gründete Mussolini in Norditalien Republicca Sociale Italiano in der allerdings deutlich nationalsozialistische Übernahmen so insbesondere ein radikaler Antisemitismus.

Unterschiede zum Nationalsozialismus

Im Gegensatz zum Nationalsozialismus war der Faschismus nicht antisemitisch. Antisemitische Elemente nahm er erst als Mussolini die Achse mit dem Deutschen Reich unter Adolf schloss; der Antisemitismus wurde verstärkt als Mussolini seinem Sturz seine unter deutscher Vorherrschaft stehende Sociale Italiano" (RSI) gründete.

Auch das für den Nationalsozialismus typische Führerprinzip gab es im Faschismus nicht. Die duce war funktional aber nicht ideologisch überhöht.

Ein weiterer wichtiger Unterschied war der Etatismus der sich deutlich vom völkischen Nationalsozialismus Wesentlich wurde dieser Unterschied in Südtirol wo Mussolini eine harte Italianisierungspolitik betrieb. einer Vereinbarung zwischen Hitler und Mussolini wurde geregelt dass die deutschen Südtiroler ihre Heimat verlassen und in das Deutsche Reich auszureisen während Südtirol bei Italien blieb. Die "Optanten" die deutschen Südtiroler die entgegen der Absicht beiden Diktatoren für den Verbleib in ihrer "optierten".

Dementsprechend gab es auch keine Rassenideologie des Faschismus. Die Abstammung der Menschen Mussolini egal. Wo das Wort Rasse überhaupt benutzt wurde hatte es ausdrücklich biologische Bedeutung sondern wurde in dem auch Deutschland früher gebräuchlichen Sinn von rassig als edel benutzt ohne auf Abstammung

Der modernistische Flügel des Faschismus unterstützte Kunstrichtugng die in Deutschland als entartete Kunst galt. Der Verfasser des futuristischen Manifests Tommaso Marinetti der später praktisch der faschistische Staatskünstler wurde kann als prominentestes hierfür genannt werden.

Faschistische Theoretiker

  • Benito Mussolini war der Begründer des Faschismus. Mussolini aus dem syndikalistischen Flügel der Sozialistischen Partei Italiens und stark von Georges Sorel beeinflusst.
  • Robert Michels war deutscher Soziologe. Michels kam aus SPD und wurde als Parteiensoziologe bedeutend. Er nach Italien wandte sich dem Syndikalismus und dem Faschismus zu. 1928 errichtete ihm Mussolini einen Lehrstuhl in Perugia um die Theorie des Faschismus weiterzuentwickeln.
  • Julius Evola war Kulturphilosoph und entstammte einer katholisch-traditionellen in Rom. Später entwickelte er den an Antike ausgerichteten (heidnischen) Traditionalismus. Evola repräsentierte den Teil des Faschismus der immer wieder in zum modernistischen Flügel geriet welchen Evola als Entartung des Faschismus kritisierte.

Faschismus im weiteren Sinn

Später wurde der Begriff so verallgemeinert der italienische Faschismus als Prototyp eines gesamteuropäischen Phänomens gilt. Dieser vom Spektrum verwendete Faschismustheorie steht die bürgerliche Totalitarismustheorie entgegen die davon ausgeht dass rechts- linksextreme Kräfte sich parallel entwickeln und zu links- oder rechtstotalitaristischen Regime hochschaukeln wie dies der Weimarer Republik geschehen ist.

Als erster nutzte Stalin einen verallgemeinerten Begriff des Faschismus. Darunter alle Antikommunisten gleich welcher politischer Richtung. Die der SPD als sozialfaschistisch verstärkte die Kluft Kommunisten und Sozialdemokraten am Ende der Weimarer Der Antifaschismus der als Kampagne in kommunistischen Ländern der Stalin-Ära stammte benutzte diese Interpretation auch dem Tod Stalins weiter.

Eine neue Interpratation erreichte der Faschismus-Begriff der Historiker Ernst Nolte mit seinem Werk Der Faschismus in seiner Epoche den Faschismus als antiliberal antidemokratisch und definierte. Mit dem Nolte-Begriff der sich durchsetzte die demokratischen Parteien wie SPD oder CDU mehr als faschistisch aber es wurde alles Faschismus rubriziert was eine nicht-kommunistische Diktatur im des 20. Jahrhunderts anstrebte oder realisierte. Insbesondere damit der Nationalsozialismus als faschistisch bezeichnet.

Denn im 20. Jahrhundert beschreibt der Faschismus nun eine Reihe Strömungen und Systeme autoritär-korporativer Herrschaft. Die Definitionen sind wechselnd:

Elemente des Faschismus im weiteren Sinn

Das Führerprinzip
Nach diesem Prinzip wird eine einzige Ideologie als verbindlich erklärt die das gesellschaftliche in allen Bereichen durchdringen soll. Sowohl Staat wie Verwaltung wurden weltanschaulich und dem Führerprinzip gemäß Ebenso gestaltete man in den Betrieben die Beziehung Arbeitgeber - Arbeiter um in das Verhältnis Betriebsführer -
Nationalismus
Bereits das 19. Jahrhundert war von globalen Renaissance des Nationalen durchdrungen die im 20. in vielfältigen und extremen Nationalismen gipfelte.
Antikommunismus
Besonders die Revolution in Russland und die Furcht vor ihrer weiteren nach Europa machten sich faschistische Führer zu Nutze mit Liberalen und Konservativen Bündnisse zu schließen.
Demokratiefeindlichkeit
Im Gedanken der Demokratie Freiheit und Pluralismus und der Trennung zwischen Staat Ökonomie und Privatem sah der Faschismus seine Hauptbedrohung.
gewaltsames Machtstreben
Häufige oftmals misslungene Putsche faschistischer Militärs kennzeichnen den jeweiligen Weg zur Macht.

Militarismus
Das Erscheinungsbild des Faschismus wurde durch Massenaufmärsche und Großkundgebungen bestimmt.
eine ideologisch geprägte Weltanschauung
Faschismus tritt mit seinen Blut- und seiner mystisch-irrationalen Weltanschauung als antiaufklärerisches Programm auf.
das Verständnis des Volkes als Masse
Seit Mussolinis Konzept des "stato totalitario" durchdringt der Anspruch alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens bis Privatleben. So wurde die Familie als Kameradschaftsverband aufgefasst die mit Kindern Wachstum der Volksgemeinschaft beizutragen hatte.
Antisemitismus und Rassismus
Dabei trat der Terror des deutschen Nationalsozialismus gegen ganze Teile der Bevölkerung deutlicher in anderen Ländern hervor.
Sozialdarwinismus
schließlich in einigen Ländern auf der einen eine reaktionäre Tendenz zur Monarchie und zum Klerikalismus .
auf der anderen Seite durch eine religiösen Elementen durchsetzte Fortschritts - und Technikgläubigkeit. (Tausendjähriges Reich etc.)

Diese Charakteristika werden verkürzt im Drei-Säulen-Modell zusammengefasst in dem Faschismus als Nationalismus Militarismus - Chauvinismus definiert wird.

Faschistoide Tendenzen: Als faschistoid wird eine Haltung bezeichnet dem Faschismus mehr oder weniger ähnlich verwandt Sie ist damit nicht gleichzusetzen mit "faschistisch" "nationalsozialistisch"

Geschichte des Faschismus im weiteren Sinn

Deutschland

In Deutschland tritt der Nationalsozialismus zunächst als eine Spielart des italienischen in Erscheinung: Angefangen von den ähnlich uniformierten der Sturmabteilung (SA) über die Straßenschlachten bis in nationalistische Sprachgut der Führer. Hitlers Putsch 1923 misslingt. Antisemitismus Antikommunismus Rassismus und Blut- und Boden Mythologie werden im Nationalsozialismus Grundlage der Ausrottung des Feldzuges gegen ideologisch als minderwertig eingestufte und Menschengruppen.

Spanien

In Spanien übernahm 1936 General Franco nach dem Bürgerkrieg die Macht mit einem Programm nach Vorbild. Die katholische Kirche behielt starken Einfluss und baute ihn die fundamentalistische Laienbruderschaft Opus Dei weiter aus. Franco war im 2. Weltkrieg mit Deutschland verbündet (schickte zur Unterstützung an der Ostfront 45.000 Soldaten nach Stalingrad und Nikolskoje). Die faschistische Diktatur blieb bis zu Francos Tod 1975 bestehen.

Portugal

In Portugal kam 1926 eine Militärjunta unter General Carmona durch Putsch an die Macht. Mehr als Spanien sich auch Portugal besonders ab 1932 unter Nachfolger António de Oliveira Salazar um eine Distanzierung vom italienischen Faschismus vom deutschen Nationalsozialismus. 1933 baute Salazar seine Macht durch eine Verfassung und die Abschaffung des Parlamentarismus aus. verbündete sich im 2. Weltkrieg mit Spanien zum Bloco Ibérico. Die wurde am 25. April 1974 durch die Nelkenrevolution gestürzt (drei Tote). Im November 1975 wurde der kommunistisch orientierte Revolutionsrat der zugunsten eines demokratischen Systems abgesetzt. Die portugiesische der Kommunisten wurde weiter vorangetrieben.

Österreich

In Österreich gab es nach dem 1. Weltkrieg eine Reihe faschistischer Gruppierungen z. B. "Heimwehr" eine bewaffnete paramilitärische Einheit der "Vaterländischen deren Führer Dollfuß war. Dieser errichtete einen Ständestaat. Die österreichischen Nationalsozialisten die den Anschluss das Deutsche Reich wollten ermordeten Dollfuß. (siehe auch Austrofaschismus )

Ungarn

In Ungarn existierten Gruppierungen wie in Österreich die am Vorbild der SA und SS orientierten z.B. die Pfeilkreuzler. Ihr Führer Szalasi war Katholik und glaubte an ein Vaterland. Auch hier war der Antisemitismus verbreitet.

Rumänien

In Rumänien kommt nach dem 1. Weltkrieg mit der "Legion Erzengel Michael" ("Eiserne unter Corneliu Zelea Codreanu in den 30er eine faschistische Bewegung auf die sich als Bewegung religiöse Kampfgemeinschaft mit starken Elementen des Militarismus und Antisemitismus herausbildet.

Frankreich

In Frankreich treten faschistisch orientierte Gruppen auf; die war die "Action francaise" Charles Maurras. Dennoch sich der Faschismus nicht zu einer Massenbewegung. der Besetzung Frankreichs durch das nationalsozialistische Deutschland die faschistische Bewegung an eigenen Widersprüchen. Auch deutsche Vernichtungspolitik gegenüber den Juden wurde von Franzosen gemissbilligt oder sogar boykottiert.

Großbritannien

In Großbritannien gründete Oswald Mosley 1932 die "British of Fascists" (BUF) die das Übermenschentum und Weltbedeutung Großbritanniens hervorhob welche aber mit dem endete.

Griechenland

In Griechenland herrschte 1936 - 1941 die vom italienischen Faschismus und vom Nationalsozialismus beeinflusste Metaxas - Diktatur.

Skandinavien

In den skandinavischen Ländern Dänemark Schweden und Norwegen kamen mit der Schwedischen Nationalsozialistischen Partei Dänischen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei und der norwegischen Nationalen faschistische Bewegungen auf welche die nordische Herrenmenschenideologie Programm machten. Eine Massenbasis besaßen die faschistischen jedoch nicht. Mit der deutschen Besetzung gewannen Faschisten in Dänemark und Norwegen Einfluss. Das rekrutierte aus diesen Bewegungen bereitwillige Partner. Zum der willfährigen Nazi- Marionette wurde dabei die Gestalt des norwegischen Vidkun Quisling.

Allgemein kann man sagen dass es Organisationen in solchen Staaten schwer hatten die demokratisch gefestigt waren bzw. in denen das genügend Einfluss besaß (z. B. Skandinavien Frankreich In anderen Ländern jedoch in denen sich Menschen nach "vordemokratischen" monarchistischen oder diktatorischen Staatsformen nach einem "starken Mann" sehnten (z. B. Deutschland Osteuropa) hatten die Faschisten leichteres Spiel.

Nach 1945

Griechenland

Nach 1945 kam ein faschistisches Regime durch einen Putsch der Obristen 1967 wiederum in Griechenland mit einer bis 1974 währenden Junta an die Macht.

Chile

In Chile stürzte 1973 General Augusto Pinochet ebenfalls durch einen faschistischen Putsch die Salvador Allendes .

Rechtsradikalismus in Europa nach 1945

Österreich

Das offene Überleben des rechtsradikalen Nationalismus in Österreich wurde dadurch begünstigt daß die Alliierten im Rahmen der These Österreich sei das erste Opfer Hitlers gewesen auf eine Entnazifizierung (nach einigen Massnahmen 1945) weitgehend verzichteten. setzten sich in der Folgezeit ehemalige Nationalsozialisten allen drei österreichischen Volksparteien fest wobei die traditionell einen Kurs rechts von den beiden Parteien fuhr sich hinter die ehemaligen SS-Angehörigen und gegen Einwanderung polemisierte. Auch Ressentiments gegen konnten in Österreich lange Zeit offener zur Schau getragen als in anderen westeuropäischen Ländern. Aber erst dem heutigen Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider an der Spitze konnte die Partei von über 20% erreichen. Heute ist jeder der FPÖ der eine leitende Stellung innehat dieser Stellung von Haiders Gnaden. Der Parteivorsitzende auf Grund zahlreicher Skandale selbst nicht der angehören darf – was die ÖVP immerhin dem Koalitionspartner einforderte – konnte seine Kandidatin Rieß-Passer als Vizekanzlerin durchdrücken wenn auch zwei FPÖ-Politiker wegen vergangener Äußerungen auf einen Ministerposten mußten. Auch in der Regierung bleibt die von Skandalen nicht verschont: so äußerte sich sinngemäß über den Vorsitzenden der wiener Jüdischen er verstehe nicht wie einer der so Dreck am Stecken habe Ariel heißen könne. erging von ebenjener wiener Jüdischen Gemeinde an FPÖ-Verkehrsministerin Forstinger die Aufforderung einen ihrer hohen zu entlassen der die Zahlungen an NS-Opfer „dubiose Entschädigungsansprüche" bezeichnet hatte. Seit der Regierungsbeteiligung sich die FPÖ bei fast allen Wahlen dem absteigenden Ast.

Neben der politischen Rechten existiert auch Österreich eine aktionistische Rechte die lange Zeit die von einem rechtsradikalen Einzeltäter begangenen verheerenden zunächst mit Briefbomben gegen politische Sympathisanten der dann mit Rohrbomben und Sprengfallen gegen diese verantwortlich gemacht wurden. Im Laufe der Untersuchungen mehrere Waffen- und Sprengstofflager neonazistischer Gruppen ausgehoben. Einzeltätertheorie die wohl schon früh bestand fand der Politik keinen Anklang da damals ÖVP SPÖ zum harten Vorgehen gegen die österreichischen übergehen wollten. Neben den organisierten bewaffneten Neonazigruppierungen es in Österreich wie in fast allen der nachfolgend Länder auch die Übergriffe von Einzeltätern und die ihre Opfer etwa Zusammenschlagen oder aus Zügen werfen.

Schweiz

Neben den politischen Organisationen gibt es allem in der französischen Westschweiz eine traditionell rechte Szene die immer wieder Konzerte veranstaltet. geplantes Konzert der „Blood and Honor“-Bewegung Ende zu dem mehr als 1500 Teilnehmer an Genfer See kommen sollten wurde von der des Kantons verboten da man Verstöße gegen schweizer Antirassismusgesetz festgestellt habe. Zuvor konnte noch März ein von Hammerskins organisiertes Konzert mit 800 Teilnehmern unter Berufung der Kantonsregierung auf traditionell hocheingeschätzte Versammlungsfreiheit unbehelligt stattfinden. Zu den Konzerten reisen Neonazis aus allen Nachbarländern ein aber aus Deutschland. Die Aktivitäten der Neonazis auch hier auf Ausländer politisch Andersdenkende Homosexuelle sogenannte „Asoziale“ also Obdachlose und Drogenkonsumenten neuerdings auf die Skaterszene die mit ihrer zwar aber doch internationalistischen Ausrichtung immer mehr in Blickfeld der Neonazis aller Länder gerät.

Luxemburg

Luxemburg in dem drei Amtssprachen gesprochen werden französisch letzebuergësch) und das Angehörige fast aller Nationen besiedeln besitzt keinerlei rechtsradikale Parteien oder und ist damit wiedermal Vorbild für Europa.

Schweden

Schon im Zweiten Weltkrieg war Schweden nicht so neutral wie es den haben könnte. Lebenswichtige Erzlieferungen für die Wehrmacht via Schweden ins Reich schwedische Nationalsozialisten hatten bereits für den Fall einer Machtergreifung bereit. Das nicht geschah war Glück im Unglück für zahlreichen politischen Gegner und Juden die im Vertrauen auf Schwedens Neutralität Zuflucht gesucht haben. Der Umgang mit Neonazis teilweise halbherzig bis fahrlässig gewesen erst seit nimmt man die Szene wirklich ernst. Wie Gesetze der meisten skandinavischen Länder gewährt auch schwedische Strafrecht eine sehr weitreichende Meinungsfreiheit. Leider jedoch gerade diese Toleranz einen Nährboden für Verhalten und macht die skandinavischen Länder zu Brückenkopf des Vertriebes von Propagandamaterial sowie zum der Neonazis zu ihren traditionellen Gedenktagen. So das Delikt der Volksverhetzung in Schweden durchschnittlich mit drei Monaten auf Bewährung Gefängnisstrafen oder Strafen von bis zu einem wie in der deutschen Justiz gängige Eingangsforderung kaum verhängt. Das resultiert auch aus einer Tradition der Verniedlichung rechter Gewalt in Schweden : so wurden z.B. 30 besonders aggressive als Resozialisierungsmaßnahme für einige Wochen in eine des schwedischen Militärs geschickt. Um sich auszutoben der Hintergedanke. In Wahrheit erhielten die Kriminellen kostenlose Waffenübung. Einer der Führer der Neonaziszene Endvierziger Erik Blücher bekam wegen des Verkaufs Tonträger eine Gefängnisstrafe von drei Monaten die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Begründung: es wäre einem einmaligen Vergehen seitens des Angeklagten auszugehen. Partner der Deutsche Marcel Schilf leitet den der *Blood and Honor-* alias *NS-Records*. Von Helsingborg aus organisieren diese beiden Schwedens Neonaziszene. besteht laut Schätzungen im Kern aus höchstens Personen eine kleine aber aktive Szene die ausschließlich der in Deutschland verbotenen *Blood and zuzuordnen sind der auch mit Aussteigerprogrammen schwer ist.

Die schwedische Rechte genießt mit ihrer weil weitgehend ungestörten Propagandaproduktion (diverse CD*s Bücher die * Auschwitzlüge * des erst kürzlich in Dänemark verstorbenen Mitbegründers der deutschen Neonaziszene Thies Christophersen und diverse andere weitverbreitete Devotionalien werden Blücher und Schilf europaweit vertrieben) und ihren Morden und Mordanschlägen (allein 1999 drei Tote; einem Briefbombenanschlag wurden zwei Journalisten und ein verletzt) europaweiten Respekt. Angeblich sollen führende deutsche bereits angefangen haben schwedisch zu lernen. So mittlerweile neben Ausländern Homosexuellen und Antifaschisten auch zunehmend staatstragende Persönlichkeiten in das Visier der 1998 erhielt Schwedens Justizministerin eine Briefbombe die nicht explodierte.

Dänemark

Auch in Dänemark wird durch die liberale Gesetzgebung rechtsradikale befördert. So fanden in den letzten Jahren Kundgebungen der europäischen Rechten wie z.B. die in Dänemark statt. Die DNSB (Dänemarks Nationalsozialistische Bewegung) ihrem Führer Jonni Hansen ist legal es einen rechtsradikalen Radiosender und Personen wie Thies Christophersen fanden und finden immer wieder Unterschlupf verbreiten ihre Propaganda von Dänemark aus. Die dänische NS-Bewegung wird von Gegnern als „Nullität“ verspottet die Aktivisten geben Hauptziel die ausländischen Propagandisten an. Die „Blood Honor“-Bewegung ist auch hier am stärksten vertreten.

Norwegen

In Norwegen ist die Rechte mit der schwedischen was die Gewalttätigkeit angeht. Ein dunkelhäutiger Jugendlicher vor kurzem von Rechtsradikalen erschlagen. Leider sind Informationsquellen nicht sehr gut.

Finnland

Zu Finnland liegen uns keine näheren vor es ist aber davon auszugehen daß Bewegung in der Tradition des mit dem Reich verbündeten Regimes gibt. Auch die üblichen werden hier vertreten sein wenn auch nicht stark wie in den anderen skandinavischen Ländern.

Niederlande

Die Niederlande sind ähnlich wie Frankreich ein stark multikulturell geprägtes Land. Allerdings die Integration hier mit weniger Problemen vonstatten in Frankreich was an der liberalen calvinistischen der Niederlande und dem begrenzten Raum der fast unmöglich macht zusammenhängen mag. Allerdings gibt auch hier vereinzelt Übergriffe und Schmierereien in letzten Jahren häufiger da der Abschluß einiger (namentlich vor allem der Molukken) gegen die der westlichen Gesellschaft sie in den Augen Bevölkerungsgruppen in die asoziale Ecke bringt. Gerade Kindern gutsituierter Eltern ist diese Einstellung verbreitet. gibt es Nationalisten im Süden die mit belgischen „Vlaams Block“ den (Wieder-)Anschluß des niederländischsprachigen Belgiens an die Niederlande fordert während im Norden nationalfriesische Separatismusträume werden.

Belgien

Im französisch-niederländischsprachigen Belgien sind uns nur Aktivitäten des für den Anschluß an die wirkenden „Vlaams Block“ bekannt der in den Wahlen immer Zugewinne für sich verzeichnen konnte. Partei wirkt wie erwähnt für einen Anschluß die Niederlande zuvorderstes Ziel aber ist zunächst die der niederländischen Flamen über die französischstämmigen Wallonen. gibt es vor allem im französischsprachigen Teil in der Tradition Leon Degrelles die gegen Überfremdung ankämpfen.

Frankreich

Mit der ultrarechten französischen „Front National“ es wie auch mit ihrem Führer Le Pen der wegen zahlreicher Skandale in der Partei zwischenzeitlich nicht unumstritten war auf Grund Zerfalls der neogaullistischen Parteien weiter aufwärts. Landesweit die FN auf 15% hoffen und erreicht dieselbe Größenordnung wie die RPR des Staatschefs Jacques Chirac dem sowohl der zurückgetretene RPR-Chef Séguin auch der zur FN übergetretene Generals-Enkel Charles Gaulle „Unterwerfung“ Frankreichs unter die USA und die EU vorwerfen. In mehreren des Südens wie z.B. Toulon stellt die bereits den Bürgermeister die vorwiegend nordafrikanischen Emigranten sich bedroht. Wie die Politik der FN zeigt sich z.B. daran das FN-Plakatkleber vor letzten Parlamentswahl wiederholt mit Plakatklebern der Sozialisten der FKP aneinandergerieten. Auch Parteichef Le Pen für brutales Vorgehen so wurde er verurteilt er eine Journalistin geschlagen hatte. Freundschaften werden Dr. Gerhard Frey und Wladimir Schirinowski gepflegt dessen erster Gratulant Le Pen nach Schirinowskis Achtungserfolg war. Die Drahtzieher der Hammer Skin“-Gruppierung stammten ebenfalls aus dem französischen

Spanien

Spanien als einer der beiden von den unbehelligt belassenen faschistischen Staaten übte schon zu Zeiten eine besondere Anziehungskraft auf flüchtige Nazis später Neonazis aus. Rassistische und antisemitische Hetze hier auch nach Francos Tod unter die vor allem über den Verleger Pedro Varela mehrere Neonazis darunter der Autor der ?Auschwitzlüge? und die Österreicher Gerd Honsik und Walter Ochsenberger ihre Zeitschriften in anbieten; zu Varelas Freundeskreis zählen unter anderem deutsche Rechtsterrorist Manfred Roeder und Meinolf Schönborn. Varela der gute zur lanteinamerikanischen Szene pflegt wurde als erster Nazi in Spanien Anfang 1999 wegen Aufstachelung Rassenhaß zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Honsik Ochsenberger die in Österreich gesucht werden brauchen Falle einer Festnahme aber nicht mit einer zu rechnen. Der in Deutschland zu 22 Haft verurteilte ehemalige Waffen-SS Offizier Otto Remen seine Auslieferung wiederholt vor Gericht verhindern was den immer noch starken Einfluss der Franquisten Neofalangisten zurückzuführen ist. So organisierten diese eine gegen die Enteignung des Besitzes der untergetauchten der Neonazi-Gruppe ?International Third Position? die in Dorf Los Pedriches nahe Valencia drei Gebäude und eines zur Miete nutzte. Die Regierung Konservativen Ministerpräsidenten Aznar zählte zu den ersten Berlusconis noch bevor dessen Mehrheit vollkommen gesichert

Portugal

Über Portugal konnten wir leider keine Informationen finden darf vermutet werden daß eine traditionalistische Rechte der faschistischen Diktatur hervorgegangen ist die wie Falle Spaniens von den Alliierten nicht angetastet wurde.

Italien

In der Heimat des ersten faschistischen in Europa stellt die äußerste Rechte seit wieder den Ministerpräsidenten; zum zweiten Mal ist Medienzar Berlusconi gelungen seine logistische Überlegenheit in Macht umzumünzen. Trotz des unrühmlichen vorzeitigen Endes ersten Amtszeit (nach einer Korruptionsaffäre) gelang es Bündnis „Pol der Freiheiten“ zu dem auch rechtsradikale „Alleanza Nationale“ von Gianfranco Fini gehört Partei im italienischen Parlament zu werden. Zusammen der separatistischen „ Lega Nord “ die sich für eine Abspaltung des Nordens einsetzt verfügt er somit über die Die „Lega Nord“ Umberto Bossis war lange Zeit der Gegenpol der im Norden zu den Kommunisten die ihre vorwiegend von den Armen im Mezzogiorno bekommen. gelang es bereits 1993 Mussolini-Enkelin Alessandra 44% neapolitanischen Wähler mit einem an ihren Großvater Politikkonzept für sich zu gewinnen Berlusconi schaffte offenbar mit seiner „Forza Italia“ sowohl der Nord“ als auch den Parteien der Olivenbaumkoalition abspenstig zu machen und die früheren Wähler Christdemokraten zu gewinnen. Damit steht er auch des Bündnisses als starker Mann da. Im wurde eine geschönte Berlusconi-Biographie herausgegeben in der nach Kim Il Sung-Manier abgefeiert wird. Berlusconi für eine gebremste Europapolitik und die Abschottung italienischen Grenzen gegen Asylsuchende aus Osteuropa und Andererseits steht er für die absolute Kontrolle Funk und Fernsehen und die Möglichkeit die der Andersdenkenden mit halbwegs legalen Mitteln zu eine Möglichkeit die an osteuropäische Verhältnisse (z.B. erinnern. Daneben existieren natürlich auch hier zahlreiche mit traditionell guten Verbindungen zu Deutschland vor in Südtirol ist eine starke Szene ansässig. Die organisieren Anschläge auf Asylsuchende und politische Gegner.

Griechenland

Auch über Griechenland ließen sich kaum Informationen finden außer es in Griechenland Anhänger der „Charlemagne Hammer Skin“-Bewegung gibt vor einigen Jahren in Frankreich ausgehoben wurde (unter tätiger Mithilfe von Yard) und deren Mitglieder unter anderem die Ex-Ministerin Simone Veil mit dem Tode bedroht sollen. Ansonsten gibt es eine nationalistische Richtung antitürkisch ausgerichtet ist und die Zypern- und forciert welche die Nationalisten für sich beanspruchen.

Großbritannien

Großbritannien besitzt zwar keine starken Altnazis aber ohne Übertreibung als Mutterland der heute rechtsradikalen Strukturen bezeichnet werden. Hier entstand gespeist der starken Hooligan- und Skinheadszene Ende der / Anfang der 90er Jahre die „Blood Honor“-Bewegung die sich um die rassistische Band versammelte. Dem 1993 verstorbenen „Skrewdriver“-Sänger Ian Stuart auf den Konzerten der Bewegung regelmäßig gehuldigt. sponsort die Bewegung die Anti-Euro-Kampagne der rechtsradikalen National Party. Diese zahlenmäßig stärkste Rechtsradikalenorganisation hat Hochburgen traditionell in den Innenstädten konnte aber die Unterstützung von „Blood and Honor“ ihr auf die Farmer und Vorstädter ausweiten deren vor Preisverfall und Immigration sie zu bedienen Den Kampf um die Innenstädte vor allem Städte mit einem hohen Migrantenanteil wird hingegen der zahlenmäßig schwächeren National Front geführt.

Offen terroristisch geht „Combat 18“ (die stehen für die Buchstaben im Alphabet; übersetzt Adolf Hitler“) gegen Migranten in England Schottland Wales vor. Die Türen der Betroffenen werden Farbe markiert die Häuser mit Brandsätzen angegriffen. Sprengstoff-anschläge werden „Combat 18“ angerechnet. Die „Combat ist stärkste Neonazibewegung in Schottland mit der Nationalpartei sympathisiert sie dennoch nicht denn Anhänger rechten Szene in Schottland und Nordirland sind die eine starke Verwurzelung mit England vorgeben. werden als „Unionisten“ bezeichnet und begehen zwar religiös motivierte Straftaten sympathisieren aber oft mit Nationalsozialistischen Ideologie und „Blood and Honor“. Auf britischen Insel sind Fußballspiele immer wieder der für rassistische oder religiös motivierte Übergriffe mit jährlich zweistelligen Zahl von Opfern. In Schottland zuweilen schon Jugendspieler der Vereine Opfer der Eine Reihe von Sprengstoff-anschlägen auf Londoner Schwulenbars der Gruppe „International Third Position“ zugerechnet deren in Spanien im November 1999 nur noch aufgefunden werden konnte. Mutmaßliche rassistische Übergriffe von Polizeibeamten lösten in den Städten Oldham und in den letzten Wochen schwere Krawalle vorwiegend Minderheiten angehöriger Jugendlicher aus. Einige Sprecher widersprachen daß es sich um Rassenunruhen handele vielmehr es um einen Konflikt zwischen Jugendlichen und Polizei. Ähnliche Übergriffe von Polizeibeamten soll es wiederholt gegeben haben. Dies ermöglichte es Vertretern rechten Parteien in einer dieser Städte gleich Sitze zu erlangen.

Irland

Ebenso wie in Schottland und Wales es vor allem in Irland und Nordirland sehr ambivalenten Nationalismus der sich von Links Rechts durch das Parteienspektrum und die politischen zieht. So lassen sich rechtsradikale Positionen sowohl der IRA vor allem ihren Abspaltungen der und der Real IRA feststellen als auch den unionistischen Parteien und Kampfgruppen vor allem UVF und der LVF. Dieser Rechtsradikalismus richtet vor allem gegen die andere Konfessionsgruppe ist religiös motiviert. Der Ausländeranteil auf der grünen scheint traditionell nicht besonders hoch womit diese zumeist als Feind-bild ausfällt; in Dublin scheint Ableger der „Combat 18“ zu bestehen.

Tschechien und Slowakei

Tschechien ist neben Ungarn das Land der stärksten Neonaziszene Osteuropas mit den typisch Verbindungen zur westeuropäischen Szene vor allem über europaweit agierende „Blood and Honor“-Bewegung die hier ihrer Agitationsschwerpunkte besitzt. Typisch für die osteuropäischen zur EU ist Tschechien Umschlagplatz für illegales und militärische Ausrüstung sowie beliebter Austragungsort von und Treffen. Die tschechische Szene ist anders in vielen osteuropäischen Ländern politisch nicht besonders verwurzelt was vielleicht an der für Tschechien Teilung der Tschechoslowakei und dem von Europa unterstützten demokratischen Präsidenten Havel gelegen hat. Die Vaclav Klaus hingegen hat die rechte Szene gestärkt. Die tschechische Szene fällt immer wieder Übergriffe auf Sinti und Roma und die farbigen Asylanten auf. In der Slowakei hingegen die rechtsradikale Bewegung traditionalistisch ausgerichtet man verehrt Prälaten Josef Tiso der Präsident des von nach dem Überfall auf die Tschechoslowakei errichteten Satellitenstaates war und 1947 hingerichtet wurde. Wie damals versucht man die ungarische Minderheit in kulturellen Rechten einzuschränken und zu Unterdrücken.

Ungarn

Ungarn daß nach dem ersten Weltkrieg seines Territoriums und 64% seiner Bevölkerung verlor vielleicht die Hochburg rechtsradikalen Wirkens in Osteuropa. befindet sich eine Hauptdrehscheibe für Waffen und Propagandamaterial werden Neonazikonzerte Hundekämpfe und Wehrsportcamps abgehalten. Drittel der heute ca. 15 Millionen Ungarn Europa lebt außerhalb der Landesgrenzen vorwiegend in und der Slowakei andere in Jugoslawien und In Ungarn setzte sofort nach dem Ende Sozialismus ein Rechtsruck ein unter dem bürgerlichen Antall (verstorben Dezember 1993) wurden Funk und radikal von allen Gesinnungsfeinden gereinigt. Sein Nachfolger Boross gibt als Vorbild Ferenc Keresztes-Fischer an Innenminister des mit Hitler verbündeten Horthy-Regimes war wohl der Endlösung freundliche Unterstützung entgegengebracht hat.

Polen

In den Umbruchzeiten der frühen 90er kam auch in Polen der radikale Nationalismus auf gepaart mit katholischem Antisemitismus. So beschwor Lech Walesa (bei der letzten Präsidentschaftswahl konnte ehemals exponierte Vertreter der polnischen Solidarnosc nicht mehr 1% der Stimmen erreichen) den Volkshelden Pilsudski der die Russen bis nach Vilna und Polen zum Militärstaat ausbaute. Die katholische in Polen fördert den Rechtsradikalismus mit ihrem Verhalten zu den Massenmorden an Juden in einerseits entschuldigte sie sich erst kürzlich für Greuel andererseits sind die starken antisemitischen Vorbehalte immer zu spüren. So sagte das Oberhaupt katholischen Kirche in Polen Jozef Glemp kurz der mit einem Gottesdienst feierlich begangenen Entschuldigung: überlege mir ob die Juden nicht anerkennen daß sie gegenüber den Polen schuldig sind was die Zusammenarbeit mit den Bolschewisten und Mittäterschaft bei den Deportationen nach Sibirien.“ In Klima entwickelte sich eine Neonaziszene die sich Deutschen stark anlehnt und teilweise mit dieser Aktionen veranstaltet so geschehen bei einer Jagd deutsche und polnische Punks in Frankfurt/Oder. Auch auf Konzentrationslager und jüdische Friedhöfe sind keine Neben Ausländern und „Asozialen“ hat die polnische wie ihre deutschen Kameraden die Skaterszene als Opfer für sich entdeckt. Polen ist wie meisten osteuropäischen Staaten Umschlagplatz für Devotionalien und Waffen aller Art. Auch hier die starke „Blood and Honor“-Bewegung oft und Skinheadkonzerte.

Russland

Nachdem der 1993er Achtungserfolg des russischen Schirinowski der den Litauern mit dem Verbrennen Atommüll an der Grenze Deutschland mit der drohte und Europa mit Wien als Hauptstadt sich einen wollte mit etwa 12 Millionen Wählerstimmen kurzzeitig in einigen Medien (z.B. Spiegel die Befürchtung eines nahenden Faschismus von Osten ließ konnte dieser sich an Saddam Hussein Slobodan Milosevic anlehnende Freund von DVU-Chef Gerhard und dem Franzosen Le Pen keine größeren mehr erzielen die SA-ähnlich organisierte Gefolgschaft des deutschen Neonazikreisen befreundeten Alexander Barkaschow schoß zuletzt Oktoberputsch gegen Gorbatschow. Parteipolitisch sind nur die in einigen größeren Städten präsent Neonazigruppen veranstalten jagen Schwarzafrikaner die nicht nach Europa einreisen und mittlerweile zahlreicher in Russland stranden und Soldaten für Großserbien und Iraks Saddam Hussein. weiteren dürften sie sich im lukrativen Mafiageschäft allem dem Waffen- und Drogenhandel engagieren. Rassistische sind verstärkt auch innerhalb der russischen Polizei und gäbe die auch mit Minderjährigen Prostituierten Homosexuellen nicht zimperlich umgeht und allgemein ein Image besitzt. Das rechtsradikale Milieu speist sich den Unzufriedenen und Kleinkriminellen die Unterstützer sehen stolze Russland erniedrigt wollen einen starken Mann ihnen die Machtposition zurückgibt.

Ukraine

Die ukrainischen Rechtsradikalen kämpfen zuvorderst gegen Ansprüche russischer und rumänischer Nationalisten auf ukrainisches unterstützen dazu auch Moldawien und Georgien mit Die politisch sehr aktive „Union ukrainischer Offiziere“ ca. 50.000 Mitglieder strebt einen „Slawischen Staatenbund“ ohne Russland mit Kiew als Hauptstadt an. Zorn der Rechtsradikalen richtet sich vor allem die russischstämmige und die jüdische Bevölkerung ehemalige treten wieder offen auf und tragen stolz und Abzeichen die eine vor allem bei begehrte Handelsware darstellen. Ebenso wie z.B. in werden hier nicht nur Originale verkauft sondern Rechten betreiben ihre eigene Produktion. Militärgüter aller werden auch von hier an die westeuropäischen geliefert auch mit den deutschen Genossen bestehen Verbindungen. Auch Flüchtlinge und Angehörige anderer Minderheiten Opfer von Angriffen jugendlicher Neonazis.

Baltische Staaten

Auch die baltischen Rechtsradikalen sehen zuvorderst den russischen Revisionisten ihren Feind auch hier wird die Kollaborationszeit wieder beschworen sieht man die Männer den SS-Uniformen. Juden und Russen werden auch hier hauptsächlich von Übergriffen Flüchtlinge vor allem in den In Litauen schaut man argwöhnisch auf die ansässigen und die polnischen Nationalisten auf der anderen Seite der Grenze neofaschistische Partei in Lettland unter dem Deutschbalten Joachim Siegerist kam den lettischen Parlamentswahlen auf den zweiten Platz. „Blood and Honor“-Szene veranstaltet gemeinsame Konzerte deutscher und auch polnischer und russischer Naziskinheads vorwiegend in Litauen. Russisch-stämmige Neofaschisten fordern Rückkehr der baltischen Republiken zu Russland. Schirinowski befand den 900.000 Esten müsse ein Stadtstaat Tallinn nach Vorbild Monacos eigentlich genügen.

Rumänien

Anhänger eines Großrumäniens das zusätzlich zum Moldawien und die zur Ukraine gehörende Nordbukowina Süd-Bessarabien umfassen soll bilden die überwiegende Mehrheit rumänischen Rechtsradikalen. Die ihnen günstige Stimmung im drückte sich bereits darin aus das eine bereits den Nazi-Bündnispartner und Judenverfolger Marschall Ion mit einem Denkmal geehrt hat. Über Kontakte der deutschen und rumänischen Rechten ist uns nichts bekannt.

Bulgarien

In Bulgarien gibt es wie in allen Balkanstaaten eine traditionalistische Rechtsradikale Bewegung die die faschistischen Unterstützer Hitlers anknüpft. Über Größe Stärke dieser Bewegung ist uns leider ebensowenig wie über eventuelle Zielsetzungen. Schirinowski der dem den Exilbulgaren Swetoslaw Stoilow als besseren Präsidenten wurde von der Presse als „politischer Kretin“ und von der Regierung des Landes verwiesen.

Albanien

Wie die meisten der Balkanvölker wünschen die Albaner einen großalbanischen Staat der sämtliche umfassen soll. Das bedeutet man möchte das sowie Teile Makedoniens und Griechenlands an Albanien Dieser Wunsch scheint im albanischen Volk recht vertreten mit einer nationalkommunistischen und einer ultranationalistischen und wird vor allem von der Militärorganisation nach vorne getrieben aber auch die gemäßigten wirken zumindest auf die Vereinigung mit dem hin.

Republiken des ehemaligen Jugoslawien

Allgemein ist die Lage der Völker ehemaligen Jugoslawien von Revanchismus und nationalistischen Einigungsgedanken Sowohl die großen Bevölkerungsgruppen der orthodox slawischen Makedonier und Slowenen der katholischen Kroaten und und montenegrinischen Muslime als auch die albanischen ungarischen Minderheiten verfügen über starke nationalistische Gruppierungen z.T. Paramilitärs sowie eine latent nationalistisch gesinnte So wurden die Regierungen Tudjman in Kroatien Milosevic in Serbien von Dissidenten als erste Regime bezeichnet die das postkommunistische Osteuropa hervorgebracht So ehren kroatische Rechtsradikale die Mitglieder der Ustascha-Bewegung die an der Seite Hitlers grausam die Serben vorgingen und pflegen gerade seit Anerkennung Kroatiens durch Deutschland wieder engste Kontakte rechtsradikalen Szene einige ehemalige Bundeswehrangehörige kämpften als für Tudjman in Bosnien. Opfer von Rechtsradikalen oft die kleinen Minderheiten der Türken und Sinti und Roma die zwischen den Fronten die am leichtesten greifbaren sind und als minderwertig angesehen werden. Auch unter den neuen Richtung Europa ausgerichteten Regierungen in Kroatien und sind die nationalistischen Töne keinesfalls passé. In so sagen einige gebe es keine Partei nicht auf nationalistisches Gedankengut bauen würde – Grund warum Präsident Kostunica Milosevic nicht an internationalen Gerichtshof in Den Haag ausliefern konnte wollte.

Amerika

Sowohl Nord- als auch Südamerika haben dem Weltkrieg eine wichtige Rolle für das nazistischer und neonazistischer Strukturen gespielt. Während der vor allem Argentinien und Brasilien den flüchtigen kurz- oder längerfristig Unterschlupf boten von dem diese ihre Gesinnungsgenossen instruierten und z.T. zum neuer Strukturen zurückkehrten. Die USA und Kanada mit ihrer Hochverehrung der Meinungsfreiheit auch NSDAP-Nachfolgeorganisationen der NSDAP/AO des in Deutschland verurteilten Gary eine legale Plattform und schaffen somit unangreifbare für die Propaganda in Europa.

Siehe auch: Historikerstreit

Weblinks


Literatur

  • Reich Wilhelm: Massenpsychologie des Faschismus
  • Weil Bernd A.: Faschismustheorien Frankfurt am Main 1984



Bücher zum Thema Faschismus

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Faschismus.html">Faschismus </a>