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Fastenzeit


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Fastenzeit ist eine Zeit in der von Religion das Fasten vorgeschrieben oder vorgeschlagen wird

Fastenzeiten in der katholischen Kirche

In der katholischen Kirche gibt es genau genommen zwei solcher der Begriff Fastenzeit wird jedoch nur (und auch im Sprachgebrauch) für die österliche Bußzeit verwendet:
  • die Adventszeit sie beginnt am 1. Advent und am Heiligen Abend . Im Mittelalter dauerte die Fastenzeit vor Weihnachten ebenfalls Tage und begann nach dem 11. November dem Martinstag . Der Brauch davor noch eine Martinsgans essen stammt aus jener Zeit.
  • die österliche Bußzeit (auch Passionszeit genannt) sie am Aschermittwoch und endet in der Osternacht dem des Ostersonntag .

Die katholische Kirche schreibt heute im zum Islam kein Fasten mehr vor sondern nur an diese Zeiten bewusster zu leben in persönlicher Freiheit einen Verzicht zu üben. gibt lediglich zwei vorgeschriebene Fasttage: Aschermittwoch und Karfreitag . An diesen Tagen ist das Essen Fleisch untersagt und es ist ein "Abbruchsfasten" d.h. man darf sich nur zu einer satt essen. ( siehe auch: Fastensonntag Funkensonntag Bohnensonntag )

Fastenzeiten in der östlich-orthodoxen Kirche

Grundsätzlich sollte in der Orthodoxen Kirche Gläubige seine Fastenregeln mit Gott sich selbst seinem Priester oder Beichtvater abklären. Fasten "auf Faust" wird nicht empfohlen und Beten nicht Nahrungsverzicht gilt als der wichtigere der Fastenübung. Alles folgende ist also nur Vorschlag zu verstehen.

Die östlich-orthodoxe Kirche hat vier Fastenzeiten:

  • die große Fastenzeit die sieben Wochen Ostern beginnt und bis Ostern dauert (50 strenges Fasten)
  • die Apostel-Fastenzeit vom ersten Sonntag nach bis zum 28. Juni (Länge hängt vom ab leichtes Fasten)
  • die Maria-Entschlafung-Fastenzeit vom 1. - 14. (14 Tage mittleres Fasten)
  • die Weihnachts-Fastenzeit vom 15. November bis Dezember (3 Wochen leichtes 3 Wochen mittleres

Außerdem soll an jedem Mittwoch und gefastet werden.

Während der Fastenzeiten sollte sowohl die der täglichen Mahlzeiten wie auch deren Gehalt werden. Innerhalb dieser Fastenzeiten gibt es Tage strengeren und weniger strengen Regeln: die mildeste ist Verzicht auf das Fleisch von Landtieren der strengsten Form sind keinerlei Wirbeltier-Produkte (also Honig und Meeresfrüchte) kein Öl und keine Getränke erlaubt zudem sollen dann nur zwei am Tag gegessen werden und nichts zwischen Mahlzeiten. Meeresfrüchte galten in den alten Mittelmeer-Kulturen diese Regeln entstanden als minderwertige Nahrung der

An Samstagen und Sonntagen wird das jeweils um eine "Stufe" gelockert.

Für Mönche gelten strengere Regeln; je Kloster kann ein einziges gekochtes Ei pro am Ostersonntag das maximal erlaubte sein.

Fastenzeit im Islam

Die jährliche max.dreißigtägige Fastenzeit des Islam heißt Ramadan . In dieser Zeit dürfen Moslems tagsüber Essen noch Trinken noch Rauchen.



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