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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Fatalismus


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Der Fatalismus ( lat. fatalis: vom Schicksal bestimmt verhängnisvoll) bezeichnet Anschauung und darauf begründete Verhaltensweise nach der Verlauf aller Erscheinungen der Wirklichkeit vor allem des individuellen menschlichen Lebens unausbleiblich und unveränderbar des Wirkens äußerer nicht beeinflussbarer Kräfte vorherbestimmt

Als solche Kräfte werden angenommen:

  • überirdische Kräfte (besonders in allen religiösen des Fatalismus)

  • ewige Gesetze der sozialen Ordnung denen sich der unterordnen müsse

  • mechanisch-deterministisch interpretierte Naturgesetze (im Verein mit Verabsolutierung der These dass der Mensch ein der Natur sei)

Die Vertreter des extremen Fatalismus leugnen

  • die objektive Existenz des Zufalls

  • das Bestehen mehrerer Möglichkeiten

  • das reale Entstehen von Neuem

Somit kann kann auch die objektive von Entscheidungsspielraum und damit die Verantwortlichkeit des für sein Handeln nicht begründet werden. Eine Variante dieser Anschauung verabsolutiert mechanistisch die These dass der Mensch Produkt seiner Umwelt woraus gefolgert wird dass er deshalb für nicht verantwortlich gemacht werden könnte. Hierdurch schlägt extreme Fatalismus in seinen Gegensatz den Voluntarismus

Fatalistische Anschauungen können jedoch auch mit Subjektivismus und aktivistischem Fanatismus verbunden sein indem "Auserwählten" eine vorherbestimmte Mission (z.B. die "Vorsehung") "heiliger Auftrag" und dergleichen suggeriert wird so auch in jeder "Offenbarung" Subjektivismus und Fatalismus verknüpft sind.

Eine neue Form des Fatalismus wollen Gehirnforscher damit begründen indem sie postulieren das nehme den Menschen die Willensfreiheit (das heißt Auswahlfreiheit) indem es vor dem eigentlichen auszuführendem eine Vorgabe leiste an die der Mensch werde. Tatsache ist wie sich aus anderen ergab dass das Gehirn immer wiederkehrende Prozesses Handelns dadurch optimieren will indem es für Prozesse Handlungsmuster abspeichert und bereitstellt. Diese werden bestimmten Situationen vor der eigentlichen ausführbaren Handlung Denkprozess in einer bestimmten Form angeboten aber unabdingbar. Das heißt der Mensch erhält und vor der tatsächlichen Ausführung eines Gedankens seine und Auswahlfähigkeit.

Fatalistische Anschauungen hemmen das menschliche Schöpfertum die Herausbildung und Entwicklung der konstruktiven Funktion Wissenschaft den aktiven Einsatz für die Umsetzung Erkenntnis in die gesellschaftliche Nutzung und die des damit verbundenen gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstseins .

  

siehe auch: Philosophie




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