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Favela


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Mit Favela werden die besonders in Randlagen der Städte Brasiliens liegenden Armenviertel bezeichnet.

Diese bestehen aus Kistenbrettern Blechkanistern und (Baummaterialien). Die ersten Favelas entstanden im Zuge Sklavenbefreiung 1888 aufgrund des danach einsetzenden großen Zustroms die Städte und haben sich seitdem ständig Daran haben auch die Versuche der Militärdiktaturen 1964-79 mit teilweise drastischen Methoden eine dieser urbanen Siedlungsräume zu erreichen nichts geändert. schätzt dass heute (2003) ca. 20 % Einwohner Rio de Janeiros in Favelas leben. Seit der Entstehung ersten Favelas am Ende des 19. Jh. schwankt Politik der brasilianischen Administration ständig zwischen Aussiedlungsbemühungen der einen und Hilfsangebote zur Verbesserung der für die Bewohner auf der anderen Seite.

Man übertreibt nicht wenn man die als "Stadt in der Stadt" bezeichnet; sie weitgehend unabhängig von der offiziellen Stadtverwaltung organisiert unter der Leitung des Anführers des dortigen Drogenkartells . Deshalb gestaltet sich die Lebensqualität der in den einzelnen Favelas auch durchaus unterschiedlich.

Die größte Favela der Welt ist im Stadtteil São Conrado von Rio de Janeiro mit ca 250.000 Einwohnern.

siehe auch: Slum

Literatur

  • Jesús C. Maria de: Tagebuch der Armut. Aufl. Hamburg: Wegner 1963.




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