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Fehlerrechnung


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Den Fehler bzw. die Messunsicherheit einer [fehlerbehafteten] (z.B. physikalischen ) Größe ermittelt man indem man abschätzt Einfluss verschiedene Unsicherheitsfaktoren auf das Endergebnis haben.

Der absolute Fehler eines Werts wird durch ein vor den Bezeichner Fehlers gestelltes Δ markiert. Wenn für die <math> y </math> der Mittelwert <math>\tilde y</math> wurde kann <math> y </math> also angegeben als:

<math>y = \tilde y \; \pm \; y \qquad \mbox{z.B.:} \ y = (17 \; \pm \; 0 4) m</math>

Der relative Fehler berechnet sich nun

<math>{ \Delta y } \over y </math>

und wird oft in Prozent oder Promille angegeben.

Meist sind die Unsicherheitsfaktoren Messwerte die mit einem Messfehler behaftet sind.

Der Einfluss einer fehlerbehafeten Größe <math>x</math> das Endergebnis kann abgeschätzt werden indem man Endergebnis als Funktion von der fehlerbehafteten Größe nach dieser ableitet und mit dem absoluten Fehler der Größe multipliziert:

<math>y = y(x) \Rightarrow \Delta y = | {d y \over d x} \cdot x \right |</math>

Fließt <math>x</math> oder sein Kehrwert <math>1 x</math> linear in das Endergebnis ein so der dadurch verursachte relative Fehler von <math>y</math> gleich dem relativen Fehler von <math>x</math>:

<math>y = c \cdot x \or y {c \over x} \Rightarrow {\Delta y \over = {\Delta x \over x}</math>

Fließt <math>x</math> oder sein Kehrwert <math>1 x</math> in <math>n</math>-ter Potenz (also z.B. quadratisch <math>n = 2</math>) in das Endergebnis ein ist der dadurch verursachte relative Fehler von gleich dem relativen Fehler von <math>x</math> multipliziert <math>n</math>:

<math>y = c \cdot x^{\pm n} \Rightarrow y \over y} = n \cdot {\Delta \over x}</math>

Fließen mehrere fehlerbehaftete Größen <math>x_i</math> bei Ermittlung von <math>y</math> ein so werden deren auf <math>y</math> addiert solange die Fehler der unabhängig voneinander sind sich also nicht gegenseitig

<math>y = y(x_1 x_2 ... x_n) \Rightarrow y = \sum_{i=1}^n \left | {\partial y \partial x_i} \cdot \Delta x_i \right |</math>

Grenzen des linearen Gauß-Fortpflanzungsverfahrens

Das Gauß-Verfahren ist nur anwendbar wenn die Modellfunktion y = f (<math>x_i</math>) bei Änderungen der Einflussgrößen <math>x_i</math> im ihrer Standardunsicherheiten u(<math>x_i</math>) hinreichend linear verhält. Ist nicht der Fall ist das Rechenverfahren erheblich

DIN 1319 (Grundlagen der Meßtechnik) und "Leitfaden zur Angabe der Unsicherheit beim Messen" Hinweise wie eine unzulässige Nichtlinearität zu erkennen zu umgehen ist.

Siehe auch:

Fehler Messunsicherheit




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