Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Feistelchiffre


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Feistelchiffre (auch als Feistelnetzwerk bezeichnet) ist eine Blockchiffre . Ein Mitarbeiter von IBM Horst Feistel gilt als der Erfinder Chiffre. Er arbeitete mit anderen am sog. " Lucifer " dessen Ziel es war eine effiziente zu entwickeln. Die Feistelchiffre war später dann Grundlage für den DES -Algorithmus.

Viele moderne symmetrische Verschlüsselungsalgorithmen basieren auf Feistelnetzwerken. Dies rührt u.a. daher dass die Struktur von sehr vielen analysiert und für gut befunden wurde.

Arbeitsweise

Wie es der Name "Blockchiffre" schon legt wird der Klartext zuerst in einzelne zerlegt. Die Größe dieser Blöcke kann frei werden üblich sind oftmals Vielfache von 64 Bit . Jeder dieser Blöcke wird danach in gleichgroße Hälften (<math>L_0</math> und <math>R_0</math>) geteilt und mehreren Runden mit verschiedenen Schlüsseln verschlüsselt. Nach Runden werden Hälften wieder zusammen gesetzt. Innerhalb <math>i</math>-ten Runde (<math>i</math> ist die Nummer der Runde und reicht von 1 bis <math>n</math>) folgende Formel angewendet:
<math>L_i = R_{i-1}</math>
<math>R_i = L_{i-1}\oplus f(R_{i-1} K_i)</math>
Dabei bildet <math>f</math> die sog. Runden- Transformationsfunktion und <math>K_i</math> ist der jeweilige Rundenschlüssel. verschlüsselte Text am Ende der Runden ist Zusammenführung von <math>\left(L_n R_n\right)</math>.

Feistelnetzwerke ermöglichen eine Entschlüsselung ohne dass Umkehrfunktion von f benötigt wird. Will man Geheimtext dechiffrieren wendet man die obige leicht Formel an:

<math>R_{i-1} = L_i</math>
<math>L_{i-1} = R_i\oplus f(R_{i-1} K_i)</math>

Anwendungen

Feistelnetzwerke kommen u.a. in folgenden Chiffren Tragen:




Bücher zum Thema Feistelchiffre

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Feistelchiffre.html">Feistelchiffre </a>