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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Feldwebel


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Historisch

Feldwebel (Fw) ist ein alter Unteroffizierdienstgrad in Armeen. Er taucht zum ersten Mal in Zeit des Dreißigjährigen Krieges auf als Feldweybel .

Dem Feldwebel gleichwertig war bei der Artillerie der Wachtmeister beim Bundesheer (AT).

In der Schweizer Armee wird der als Feldweibel bezeichnet.


Dienstgrad

Der Feldwebel bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im niedrigsten Feldwebeldienstgrad bei der Bundeswehr.

Bei der Deutschen Marine heißt dieser Dienstgrad Bootsmann . Angehörige der Laufbahngruppe der Offiziere durchlaufen Dienstgrad als Fähnrich .

Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften und Unteroffizieren ohne Portepee Befehle erteilen.


Dienstgradgruppe auch Unteroffizier mit Portepee

Besondere Befugnisse des Dienstgrades Feldwebel in Deutschland

Der Feldwebel (natürlich auch höhere Dienstgrade) berechtigt jederzeit einen "Militärischen Sicherheitsbereich" auszurufen und dienstgradgleiche und -niedere Soldaten seinem Befehl zu auch wenn diese nicht seinem Truppenteil angehören. reicht lediglich der Befehl: "Alles hört auf Kommando!". Bis zum Eintreffen eines ranghöheren Soldaten er disziplinarische Gewalt über diese Truppe.

Beispiel: Ein Truppentransport verünglückt auf der wobei die eingeteilten Truppführer nicht mehr in Lage sind den Befehl auszuüben da diese verletzt oder sogar getötet wurden. Ein Soldat (nicht zuletzt auch als Zivilist in Uniform) Pflicht sich dieser Situation anzunehmen und Nothilfe leisten. Ist der Soldat Feldwebel (oder höher) er das Kommando über die führerlose (Rest-)Truppe und damit auch die Verantwortung über die bis die Feldjäger oder die Polizei vor sind.

Siehe auch: Feldwebeldienstgrade bei der Bundeswehr




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