Dahns Popularität gründete sich auf einen Roman der zu den so genannten Professorenromanen zählt: Ein Kampf um Rom (1876). Er schildert mit deutlichen Bezügen zeitgenössischen Patriotismus der deutschen Reichsgründung das tragische nämlich den Untergang des Ostgotenreichs in Italien im Zeitraum vom Tod Theoderichs des Großen (526) bis zur Niederlage König Teja (552/53). Die historischen Ereignisse sind zugespitzt Konflikte zwischen idealisierten Führergestalten und tyrannischen Gewaltmenschen.
Felix Dahn gilt vielen als typischer des "Professorenromans" wie er in der zweiten des 19. Jahrhunderts in Mode war. Er jedoch in seinen Darstellungen auf die verbreiteten Tendenzen was wohl auf seine gründliche historische juristische Ausbildung zurückzuführen ist.
Teilweise mit seiner Frau Therese - Nichte der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff - er auch eine Reihe von historischen Romanen deutschen Frühgeschichte und Sammlungen von Sagen und Erzählungen. Sein historisches Hauptwerk ist die "Urgeschichte germanischen und romanischen Völker" erschienen zwischen 1880 1889 in vier Bänden. Darin schildert Dahn Entwicklung der einzelnen Volksgruppen von ihren Anfängen zum Tode Karls des Großen.
Zwischen 1882 und 1901 ließ Dahn 13 Bänden Kleine Romane aus der Völkerwanderung folgen.