Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Fellfarben der Pferde wie wir sie heute kennen sind erster Linie Resultat des züchterischen Eingriffs durch Menschen.
In der Natur waren Pferde als Fluchttiere darauf angewiesen sowohl aus Umgebung als auch aus der Herde nicht sehr herauszustechen. Das Pferd hatte daher eine unauffällige Braun- Grau- oder Falbfärbung die oftmals nicht gleichmäßig über den gesamten Körper war. jeder Umgebung gerecht werden zu können bildete Pferd trotzdem bereits das Potential zu den vorhandenen klaren Farben heraus die durch die dann zutage traten.
Heute gibt es eine ganze Reihe Farben die teilweise in fast allen Rassen nur in sehr wenigen Rassen anzutreffen sind. allgemeinen unterscheidet man die Farben des Pferdes von Langhaar und Kurzhaar.
Der Rappe hat sowohl schwarzes Langhaar als auch Fell. Hufe und Augen sind dunkel. Im kann das Kurzhaar stellenweise dunkelbraun sein. Aus Kreuzung zweier Rappen entsteht immer ein Rappe Fuchs ein Isabell oder ein Schimmel.
Der Braune hat schwarzes Langhaar und braunes Fell. und Augen sind dunkel. Die Variationsbreite reicht vom Schwarzbraunen der fast schwarzes Fell hat bis Hellbraunen der ein schon fast gelbliches Fell kann. Meist sind beim Braunen die Beine gefärbt. Aus der Kreuzung zweier Brauner entsteht ein Rappe ein Fuchs oder ein Brauner.
Der Falbe ist die primitve Pferdefarbe. Das Fell gelblich-grau bis hellbraun und an den Beinen das Langhaar ist schwarz oder dunkelbraun. Alle Pferde ( Przewalski-Pferd Tarpan Konik und auch die meisten Esel ) sind falbfarben. Abzeichen am Kopf sind selten dafür weisen Falben andere Kennzeichnungen auf die bei allen Equiden vorkommt; die Beine weisen oft Streifen auf und über den Rücken erstreckt sich dunkler Strich an der Wirbelsäule entlang den Aalstrich nennt. Der Mausgraue zählt auch zu den Falben. Sein ist mausgrau und oft ist auch der dunkel gefärbt.
Das Kurzhaar ist gelb bis goldgelb das Langhaar silbern bis weiß ist. Synonym oft auch die Bezeichnung Palomino verwendet. Man unterscheidet drei Varietäten:
Isabell : stumpferes eher gelblich gefärbtes Kurzhaar
Goldisabell : goldglänzendes Kurzhaar
Weißisabell (spanisch Cremello ): sehr helles fast weißes Kurzhaar
Der Weißisabell wird im Gegensatz zum weiß geboren ändert also sein Leben lang Farbe nicht. Die Isabellfarbe ist Rassestandard für Palomino aber auch andere Pferderassen wie z.B. Kinsky-Pferd oder American Quarter Horses können diese Farbe aufweisen. Der Haflinger der bei heller Tönung eigentlich Isabellfarben wird dagegen definitonsgemäß als Fuchs bezeichnet. Aus Kreuzung zweier Isabellen entsteht immer ein Isabell Fuchs oder ein Albino.
Ein Schimmel ist ein weißhaariges Pferd das im zu einem Albino immer dunkelhaarig geboren wird im Laufe von 2 bis 12 Jahren wird. Die Weißfärbung kann vollständig sein muß aber nicht. Die weiße Haarfarbe ist ein Alterungsprozess des Haares und kein Pigmentmangel. Je der Ursprungsfarbe unterscheidet man Fuchsschimmel Braunschimmel und Die Schimmelfarbe vererbt sich dominant nach den der Mendelschen Gesetze das bedeutet wenn mindestens ein Elternteil reinerbiger Schimmel ist ist das Fohlen ebenfalls Schimmel. Im Gegensatz zum Schimmel ist der Apfelschimmel nicht völlig weiß sondern meist grau oder gepunktet. Sind die Punkte lediglich Fliegengroß man auch von einem Fliegenschimmel .
Albinos sind Pferde mit erblich bedingtem Mangel oder völligem Fehlen - von Pigmenten. Albinos daher vollständig oder nahezu vollständig farblos. Das auch die Hufe sind hell und die rötlich. An den Augen kann man ihn vom Weißisabellen unterscheiden der blaue Augen hat. Albinofärbung ist rezessiv dass heißt ein Albino mit einem andersfarbigen Pferd keinen Albino zeugen.
Schecken haben große über den ganzen Körper albinitische Flecken. Je nach Grundfarbe werden sie Fuchsschecke Braunschecke oder Rappschecke bezeichnet. Bei eher kleinerer und unregelmäßiger spricht man von Tigerschecken ist die Tigerscheckung nur auf Lende Kruppe beschränkt spricht man auch von Schabrackentigern . Die Scheckfarbe ist dominant gegenüber der ein Schecke wird also immer einen Schecken
Als Stichelhaar bezeichnet man eine in etwa ausgewogene und Farbfärbung. Das heißt das Pferd hat den ganzen Körper gleichmässig verteilt weißes Haar seinem normalfarbenen Haar ohne dass die weißen zusammenhängende Flecken bilden würden.