Der Fellpony ist eine dem alten Friesentyp sehr ähnliche kräftige Ponyrasse mit starkem viel Köthenbehang dichtem und langen Langhaar. Auf hohen Hals sitzt ein kleiner Kopf mit Strirn.
Fell-Ponys dienen hauptsächlich als Freizeitponys. Sie als robust ruhig ausgeglichen und trittsicher und ein freundliches intelligentes Wesen und sind für Reitweisen aber auch als Fahrpferd gut geeignet. sind leichtfuttrig und begnügen sich auch im mit einem Offenstall.
Die Abstammung der Fell-Ponys geht bis die Zeit um 100 n. Chr. zurück. Römer fanden in Nordengland keltische Ponys vor. Um diese Rasse als zum Bau von Wällen Mauern und Straßen zu machen kreuzten sie friesisches Blut ein.
Später dienten die robusten und trittsicheren als Arbeitspferde für Bergbauern und Schafhirten die der unzugänglichen Gegend des Fell-Gebirges ihre Herden Durch das lange Haar und den Behang konnte diesen Ponys auch die kalte Witterung anhaben. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die zu Arbeiten in den Bergwerken und Bleiminen verwendet. In kleinen Herden bewältigten die Ponys jeweils mit etwa kg beladen bis zu 400 km lange von den Minen in die Hafenstädte.
Die zunehmende Technisierung ließ den Bestand Fell-Ponys zurückgehen. Zwischen den beiden Weltkriegen soll nur noch fünf Hengste gegeben haben. Noch gehörten sie zu den vom Aussterben bedrohten Inzwischen hat sich die Zucht wieder soweit dass man heute von einem Bestand von 2000 Fell-Ponys ausgeht. Die meisten leben auch noch in ihrem Ursprungsgebiet im Fell-Gebirge in typischerweise in halbwilden Herden auf großen nicht Weideflächen.