Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ferdinand I. der Große ( * 1018 ; † 27. Dezember 1065 in León) war seit 1035 König von Kastilien und León und nannte sich seit 1054 Kaiser.
Ferdinand I. war der zweite Sohn Königs Sancho III. von Navarra . Er erhielt bei dessen Tod 1035 die Grafschaft Kastilien . Durch seinen Schwager König Bermudo von angegriffen schlug er diesen am Carrion 1037 und bemächtigte sich hierauf des Königreichs León nebst Asturien und Galicien und vereinigte es mit Kastilien zu Königreich. In Kastilien und Leon tat er zur Ordnung der Zustände besonders durch Sammlung alten Rechte und Satzungen und durch Hebung Wehrkraft des Landes. 1050 setzte er auf einer Versammlung der eine Reihe von Verordnungen zum Besten der und Gerechtigkeitspflege durch. Seinen Bruder Garcia IV. von Navarra der auf Ferdinands Macht neidisch mit maurischen Hilfsvölkern 1054 in Kastilien einbrach schlug er am 1. September bei Atapuerta unweit Burgos in einer Schlacht die Garcia das kostete und verleibte den rechts vom Ebro liegenden Teil Navarras seinem Reich ein. 1058 machte er eine Reihe glücklicher Feldzüge die Mauren denen er zuletzt noch die Stadt Coimbra entriß. Vor seinem Tode teilte er Staaten unter seine drei Söhne so daß Kastilien Alfons Leon und Asturien Garcia Galicien Portugal erhalten sollten. Nach einem abermaligen Zuge die Mauren starb er am 27. Dezember in Leon.
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