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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 26. November 2014 

Fernglas


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Prismenfernglas

Ein Fernglas oder Feldstecher genauer Prismenfernglas ist ein optisches Gerät durch das man entfernte Gegenstände beobachten kann. Das Fernglas basiert in seiner und Wirkungsweise auf dem Linsenfernrohr .

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Ferngläser sind meist binokular d.h. man mit beiden Augen gleichzeitig hindurchblicken und sie Prismen die durch Totalreflexion dafür sorgen dass das betrachtete Bild ist und aufrecht steht. Die Leistung wird zwei Zahlen angegeben z.B. 7x50 d.h. 7-fache und 50 mm Objektiv -Durchmesser. Der Objektivdurchmesser bestimmt die Helligkeit des (je größer desto heller). Meist ist auch Sehfeld angegeben entweder in Grad oder als auf 1000 m Entfernung. Das Sehfeld hängt der Vergrößerung auch von der Bauweise der Okulare ab.

Aufbau

Das rechts dargestellte Glas ist ein (nach Ignazio Porro). Man erkennt es an Umkehrenden in denen das Porroprisma den Lichtweg Als zweite Alternative werden Gläser auch als gebaut. Das Dachkantprisma erlaubt eine schlanke lineare Allerdings erfordert ein Dachkantprisman höhere Fertigungspräsision. So bei vergleichbaren Preisen die Porroprismengläser oft besser.

Neuerdings werden auch Gläser mit Hohlspiegeln der Form eines Schiefspieglers hergestellt.

Ein Opernglas ist ein handliches Fernglas mit niedriger (2-3 fach) das zum Beispiel von Theaterbesuchern wird. Die Optik ist vom Typ des Galileifernrohrs .

Leistungs- und Qualitätsbeurteilung

Theoretische Kenngrößen

Aus der Vergrößerung V und der Objektivdurchmesser D /mm ergibt sich zunächst die Austrittspupille AP und die geometrische Lichtstärke LS des Fernglases gemäß

<math>\mathit{AP}=\frac{D}{V}\textrm{ \qquad} LS=\frac{D/\mathrm{mm}}{V^2}\ .</math>

Anschaulich ist LS die Fläche der Austrittspupille in Einheiten mm². Die Austrittspupille ist das reelle Bild Öffnung durch das Okular und als heller vor dem Okular schwebend erkennbar wenn man Fernglas in einigem Abstand vom Auge hält. gilt also: Je größer die Austrittspupille umso das Bild. Ist AP jedoch größer als die Pupille des menschlichen Auges (ca. 6-8 mm dunkeladaptierten jugendlichen Auge) so wird nicht alles genutzt. Auf der anderen Seite wird das bei AP unter 2 mm selbst bei hellem merklich dunkler und kontrastärmer. Somit liegt die Vergrößerung eines Fernglases mit 50 mm Objektivdurchmesser 7- und 25-fach.

Die geeignete Objektivgröße und Vergrößerung hängt vorgesehenen Verwendungszweck ab. Als Allround-Fernglas (z.B. für sind leichte Ferngläser zwischen 7x20 und 10x40 während für hobby-astronomische Zwecke Gläser ab 7x50 10x50 und darüber besser geeignet sind. Für (z.B. professionelle Astronomie oder Ornithologie ) gibt es Ferngläser mit Objektivdurchmesser von mm und mehr sowie Vergrößerungen bis zu wofür natürlich ein geeignetes Stativ erforderlich ist.

Ferner ist das Sehfeld bzw. der von Bedeutung da es den sichtbaren Ausschnitt dem Objekt darstellt. Allgemein gilt: Je höher Vergrößerung desto kleiner das Sehfeld. Doch auch Bauweise hat Einfluss auf die Sehfeldgröße. Ein 10-fach-Großfeldfernglas hat ein Sehfeld von ca. 120 und mehr auf 1000 m Entfernung.

Qualität der Optik

Zur Beurteilung der Qualität eines Fernglases man zuerst von vorn in das Glas Dabei werden Staubablagerungen und Beschlag durch Trübung Anschließend schaut man mit einen gewissen Abstand hinten durch die Okulare gegen einen hellen und beobachtet die Ausformung der Austrittspupille. Sie rund und gleichmäßig auf beiden Seiten sein. die Parallelität zu prüfen schaut man sich dem Glas einen weit entfernte senkrechte und Grenzlinie an. Dabei schließt man immer kurz Augen dabei sieht man ob die Abbildung ist ehe das Gehirn die Teilbilder übereinander

Die abschließende Beurteilung der Abbildungsleistung macht an einer punktförmigen Lichtquelle am besten an Stern. Jede Abweichung von der Punktform bedeutet Fehler. Wobei man nur bei sehr teuren eine sauberes Bild am Stern erwarten darf.

Weblinks



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