Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die rheinische Stadt Köln ist die einzige Stadt Deutschlands die mit ihrer mittelalterlichen Stadtmauer vom einem dreifachen Ring aus Befestigungsanlagen umgeben ist.
Nachdem die Stadt auf dem Wiener Kongress an Preußen gefallen war begann der Bau von Forts auf der linken Seite des Rheins . Im Jahre 1816 begann der Bau von 14 Forts 9 Lünetten Der rechtsrheinische Stadtteil Deutz wurde in diesen Ring mit eingebunden. Vorhaben wurde 1863 abgeschlossen. Die Forts bestanden im Wesentlichen Ziegelsteinen und wurden mit lateinischen Ziffern durchnumeriert.
Die Entwicklung von Belagerungsgeschützen mit immer größer werdender Reichweite erzwang dem Krieg von 1870/1871 des Bau eines Festungsringes mit 16km Durchmesser und dem Kölner Dom als Zentrum. Diesmal wurden auch weite der Stadt auf der rechten Seite des in die Befestigungen eingeschlossen. Der Festungsring bestand 12 Hauptwerken und insgesamt 23 Zwischenwerken die die Hauptwerke eingeschoben wurden. 1880 wurde dieser Festungsring fertig gestellt er aber von Anfang an als völlig veraltet. Grund dafür lag in der Einführung von Brisanzgranaten die sich bei einem Treffer tief das Erdreich bohrten und dann erst explodierten. Kombination aus Ziegeln und Erde bot gegen solche Bedrohung keinerlei Schutz. Die Hauptwerke erhielten arabische Ziffern zur die Zwischenwerke erhielten die gleiche Ziffer wie zugehöriges Hauptwerk und die Kleinbuchstaben a b c zur Unterscheidung.
Die Reaktion auf die Bedrohung durch Brisanzgranate lag in der Verwendung von Beton Stahlbeton und stählernen Panzerungen im Festungsbau. Deshalb in den Jahren 1905 bis 1914 vor dem eigentlichen äußeren Festungsring eine betonierter Unterstände errichtet. Dadurch stieg die Anzahl der des äußeren Festungsringes auf 177 Anlagen.
Geplant war eine kriegsmäßige Besatzung der Köln mit 50.000 Soldaten und 6.000 Pferden. Die Werke waren insgesamt 450 Geschützen vom Kaliber 3 7 cm bis 0 cm bestückt. Hinzu kamen 120 stationäre 280 mobile Scheinwerfer .
Auf Grund der Bestimmungen des Vertrages von Versailles musste Deutschland sämtliche Befestigungsanlagen auf beiden des Rheines beseitigen. Dem damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer ist es zu verdanken dass zum diverse Festungsanlagen erhalten geblieben sind und die Festungsringe in Grüngürtel umgewandelt wurden. Köln wurde damals zu einer Stadt im Grünen . Die Gräben der Forts wurden meistenteils dagegen blieben die Bauwerke der Kehle frei zugänglich.
Der auffälligste Überrest der beiden Kölner Festungsringe ist die Militärringstraße die auf der linken Rheinseite die des äußeren Ringes mit einander verbindet. Sie heute eine wichtige Verkehrsachse der Stadt. Auf gesamten Verlauf führt sie durch eine parkähnliche die aus dem Glacis der Festung entstanden ist. Die Forts selber sind in einem unterschiedlichen Zustand. Manche von ihnen werden von genutzt andere sind schutzlos dem Verfall preisgegeben sie nicht bereits völlig verschwunden sind.