Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 28. Januar 2020 

Festungsring Lüttich


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die ersten modernen Festungen um die belgische Stadt Lüttich wurden im Zeitraum 1880 bis 1890 erbaut. Ihre Errichtung geht auf den General Alexis Brialmont zurück. Die Festungen wurden als Forts mit einem Abstand von etwa 7 von der Lütticher Innenstadt ausgeführt. Sämtliche dieser wurden mit dem derzeitig völlig neuen Baustoff Beton gebaut und mit den damals modernsten ausgestattet.

Eine der zerstörten Haubitzen des Fort Loncin. Geschütz wurde mitsamt der Panzerkuppel aus der gerissen und liegt seit 1914 auf dem in seiner ehemaligen Bettung.

Inhaltsverzeichnis

Liste der 12 Forts vor dem ersten

Beginnend im Norden auf dem rechten der Maas :
  • Barchon als großes Fort
  • Evegnée als kleines Fort
  • Fléron als großes Fort
  • Chaudfontaine als kleines Fort
  • Embourg als kleines Fort
  • Boncelles als großes Fort
  • Flémalle als großes Fort
  • Hollogne als kleines Fort
  • Loncin als großes Fort
  • Lantin als kleines Fort
  • Liers als kleines Fort
  • Pontisse als großes Fort

Aussehen Bewaffnung und Besatzung siehe Fort Loncin .

Die Kämpfe im ersten Weltkrieg

Die Forts galten auch noch zu des ersten Weltkrieges als unüberwindbar dennoch wurden sie von deutschen Angreifern innerhalb kürzester Zeit mit der genannten Dicken Bertha zusammengeschossen. Höhepunkt und Abschluss dieses ungleichen war die Explosion des Forts Loncin .

Zwischenkriegszeit

In diesem Zeitrahmen fiel der Wiederaufbau acht nach Süden Osten und Norden ausgerichteten Die nach Westen ausgerichteten Werke nahm man dem aktiven Dienst. An einen Wiederaufbau von Loncin war überhaupt nicht zu denken. Stattdessen man im Osten vier weitere Werke diesmal einem Abstand von 20km von der Lütticher

Liste der Forts vor dem zweiten Weltkrieg

Beginnend im Norden

Aussehen Bewaffnung und Besatzung siehe Fort Eben-Emael .

Weiterhin wurden zusätzlich eine Vielzahl von Bunkeranlagen gestaffelt in mehreren Linien entlang der gebaut oder projektiert.

Eine der zerstörten Kanonen von Fort Eben-Emael. Rohr wurde durch die Wucht der Explosion

Die Kämpfe im zweiten Weltkrieg

Die belgische Generalität hatte dem Fort Eben-Emael die wichtigste Aufgabe der strategischen Sicherung Nordgrenze des Landes überlassen somit zog das zu allererst die deutschen Angreifer auf sich. enorme Größe dieses Forts ermöglichte ein Kommandounternehmen Luftlandetruppen die das Fort innerhalb von Stunden konnten.

Die Angreifer konnten es sich daher den Festungsring Lüttich zu umgehen. Dennoch fielen in den Kriegstagen weitere Werke in die Hände der so nach fünf Tagen Belagerung am 22. 1940 die Forts Battice und Aubin-Neufchâteau .

Während des weiteren Verlaufes des zweiten Weltkrieges diente Eben-Emael der Propaganda der Nationalsozialisten während teilweise den übrigen Forts neuartige Waffen erprobt wurden.

Die Forts heute

Fort Loncin ist heute Soldatenfriedhof und Gedenkstätte mit Museum.

Die anderen Forts sind teilweise überbaut Fléron Pontisse ) und daher nicht mehr sichtbar andere noch als Lagerplatz für das belgische Militär in Eben-Emael ). Auch die anderen Forts sind noch deshalb stehen dort noch entsprechende Zutritt verboten-Schilder Zäune wurden aber teilweise entfernt und das anderweitig genutzt (z. B. Battice ) deshalb können die Schilder wohl auf Gefahr ignoriert werden. Bei manchen Forts wurden Stahlteile verschrottet und die Forts sind einfach (z.B. Aubin-Neufchâteau ).

In Eben-Emael befindet sich ebenfalls ein Museum ist ansonsten landwirtschaftlich genutzt. Die Stahlkuppeln und Geschütze teilweise noch vorhanden. Battice beherbergt heute neben Weideland einen Modellflugplatz einen privaten Schießstand und die Innenanlagen können besichtigt werden.

Dies gilt auch für Tancremont Barchon Liers und andere.

Siehe auch

Fort Loncin Fort Eben-Emael Fort Battice Fort Aubin-Neufchâteau

Links



Bücher zum Thema Festungsring Lüttich

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Festungsring_L%FCttich.html">Festungsring Lüttich </a>