Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Es sollen hier nur die Spezifika Österreich angeführt werden da die Grundaufgaben der Feuerwehren aller Länder die selben sind. Das in Österreich ist Angelegenheit der einzelnen Bundesländer . Dementsprechend sind auch die Organisationsformen in einzelnen Bundesländern verschieden. Während zum Beispiel in Salzburg die Ortsfeuerwehr nur ein Hilfsorgan der ist ist in Niederösterreich jede einzelne Feuerwehr als Körperschaft mit Öffentlichkeitsrecht eine juristische Person . Dazwischen sind verschiedene Modelle möglich.
Aber überall ist jede Gemeinde nach dem jeweiligen Feuer- und/oder Gefahrenpolizeigesetz den örtlichen Brandschutz und Gefahrenschutz begegnen zu können. Die Feuerwehren sind eigenständig und müssen sich nur die Landesgesetze sowie Dienstnehmerschutzverordnung etc. halten. Die Landesfeuerwehrverbände unterstützen die einzelnen Feuerwehren hinsichtlich Ausbildung Ausrüstung. Von den Verbänden werden nur Standards Nach dem Motto Wer zahlt schafft an haben die einzelnen Feuerwehren die Möglichkeit und unter der Aufsicht der Gemeinde zu Dazu gibt es verschiedene Organisationsformen:
Zirka 300.000 freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen in ganz Österreich bei einer freiwilligen Feuerwehr . Nicht nur pro Gemeinde sondern auch vielen Katastralgemeinden gibt es eigene Feuerwehren.
Sie werden zwar als Berufsfeuerwehren bezeichnet. Richtigerweise sind aber die Beschäftigten der jeweiligen Stadt angestellt und der Feuerwehr dienstzugeteilt. Davon es in Österreich nur sechs und zwar den Landeshauptstädten :
In besonders gefährdeten Betrieben kann die Behörde eine Betriebsfeuerwehr vorschreiben. Diese kann aus Mitarbeitern des jeweiligen Betriebes welche die Feuerwehraufgaben zur normalen Tätigkeit ausüben oder aus hauptberuflichen die dauernd Bereitschaft haben bestehen. Je nach wird auch die Betriebsfeuerwehr in den örtlichen Alarmplänen berücksichtigt und rücken bei Bedarf auch des Betriebsgeländes zur Unterstützung der Ortsfeuerwehr aus.
Auch wenn die Betriebsfeuerwehr nicht direkt wird wirkt sich ein Betriebseigener Brandschutz finanziell den Prämien der Feuerversicherungen mindernd aus.
Es gibt auch Fälle wo eine Betriebsfeuerwehr für mehrere Betriebe zuständig ist und Kameraden aus allen Betrieben rekrutiert. Meist ist bei Industriezentren der Fall.
Hat ein Betrieb keine Betriebsfeuerwehr so der Betrieb mindestens einen Brandschutzbeauftragten zu nominieren sich mit Brandschutzwarten um die Belange des Brandschutz kümmert.
In Gemeinden in denen es nicht eine Freiwillige Feuerwehr zu installieren kann die eine Pflichtfeuerwehr einrichten. Es gelten dieselben Bestimmungen für die Freiwilligen. Der einzige Unterschied ist dass die Gemeinde geeignete Personen mittels Bescheid zum Feuerwehrdienst verpflichten kann.
Alle Feuerwehren sind organisatorisch im jeweiligen zusammengefasst. Diese Landesfeuerwehrverbände haben auch durch das eine eigene Kommandostruktur. Nur der Bundesfeuerwehrverband hat keine Kommandostruktur.
Als überörtliche Katastrophenhilfe ist ein Katastrophenhilfsdienst installiert. Dieser wird aus den Ortsfeuerwehren ohne den örtlichen Brandschutz zu gefährden.
Zur Unterstützung der einzelnen Feuerwehren werden Feuerwehren speziell ausgerüstet und auch ausgebildet. Sie so genannte Stützpunktfeuerwehren . Außerdem gibt es aber auch Sonderdienste direkt dem Landesfeuerwehrkommando unterstehen. Solche Sonderdienste sind der Strahlenschutzdienst Sprengdienst oder der Tauchdienst.
Einzelne Feuerwehren vor allem im ländlichen werden auch in das relativ junge üblicherweise Roten Kreuz organisierten First Respondersystem auch gemeinsam mit der Gendarmerie mit eingebunden.
Für überregionale Einsätze sind in allen KHD ( Katastrophenhilfsdienste ) aufgebaut die sich aus den jeweiligen rekrutieren. Diese Form hat sich als sehr Form der Hilfeleistung im Jahr 2002 bei Hochwassereinsätzen in Nieder- und Oberösterreich und bei den Auslandseinsätzen in Friaul im Kanaltal 2003 bewährt.
Für die Ausrüstung ist in erster die Gemeinde zuständig. Im Rahmen von Landesgesetzen es so genannte Mindestausrüstungsverordnungen die besagen wie abhängig von Gemeindegröße Gefahrenpotentialen die minimale Ausrüstung vor allem im ausschauen muss. Darüber hinaus bleibt es jeder belassen ihre Feuerwehr abhängig von den finanziellen den Ausrüstungsstand zu erhöhen.
Jeder Feuerwehrkamerad muss am Anfang seiner eine Grundausbildung erhalten. Diese wird üblicherweise in eigenen Feuerwehr durchgeführt. Seit einigen Jahren gibt ein bundeseinheitliches Schema die Ausbildung 2000 . In diesen Richtlinien ist vorgegeben was Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau wissen muss bevor eine weiterführende Ausbildung entweder auf Bezirksebene oder einer der Feuerwehrschulen machen können. Neben der Grundausbildung ist Erste Hilfekurs der meist bei einer Rettungsdienste durchgeführt wird zu absolvieren.
Um eine Funktion innerhalb der Feuerwehr zu erreichen sind jede Funktion verschiedene Kurse zu absolvieren.
Die Hauptlast der laufenden Finanzierung der Feuerwehren obliegt den Gemeinden. Ein Teil des kommt auch aus Subventionen des jeweiligen Bundeslandes bei Anschaffungen von oder Fahrzeugen. Bei Betriebsfeuerwehren ist der jeweilige zuständig.
Von den Landesfeuerwehrverbänden werden auch Beschaffungsaktionen wobei eine größere Anzahl von z.B einem Fahrzeugtyp wie RLF durchgeführt werden die dann Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden. Dies können kleine Feuerwehren die bestimmte Einsatzschwerpunkte haben sein. eine Betriebsfeuerwehr kann in Genuss dieser Unterstützung wenn sie sich ihrerseits verpflichtet auch außerhalb Betriebes wenn notwendig in Einsatz zu gehen.
Ein Teil der laufenden Kosten kann durch Einsatzverrechnung an den Geschädigten bzw. dessen gedeckt werden. Dies trifft aber nur bei Einsätzen zu da bei Einsätzen bei Gefahr Verzug nichts verrechnet wird.
Ein nicht unbeträchtlicher Betrag wird von Feuerwehren aber auch durch Sammlungen Feuerwehrfesten oder Veranstaltungen selbst aufgebracht.
Die ersten Hinweise auf Feuerwehren auf Gebiet finden sich in Carnuntum wo bereits im 3. Jahrhundert im Militärlager eine Feuerwehr aus Militärveteranen Ebenso gab es welche in Vindobona ( Wien ) und in Flavia Solva ( Leibnitz ).
Nach der 2. Türkenbelagerung wurden 1685 vier Feuerknechte zum Brandschutz abgestellt. Dies eigentlich die Geburtsstunde der Wiener Berufsfeuerwehr. 1759 wurde durch Maria Theresia die Wiener Feuerordnung erlassen in der festgelegt wurde aus Männern und welchen Berufen die Wiener Feuerwehr bestehen hat. Sie wurde von Josef II. als Feuerlöschordnung verbessert.
1850 wurden in Wien die ersten Hydranten aufgestellt. Sie wurden damals Feuerwechsel genannt. 1881 war der legendäre Ringtheaterbrand.
1889 wurde auch der Bundesfeuerwehrverband als Dachverband aller Feuerwehren gegründet. Damals natürlich auch die tschechischen und schlesischen Feuerwehren eingebunden. So zählte man 1897 im damaligen Österreich-Ungarn rund 20 Berufsfeuerwehren Freiwillige Feuerwehren und 6.619 Pflichtfeuerwehren letztere in und Ungarn.
Vor Beginn des Ersten Weltkrieges mussten die Feuerwehren auch den Rettungsdienst des Roten Kreuzes übernehmen. Es wurden so genannte Lokal-Transport-Kolonnen durch die Feuerwehrmänner gebildet. Andererseits erfuhr Mannschaft eine gewaltige Schwächung durch die vielen Soldaten sodass auch wieder Männer aus dem in den aktiven Dienst geholt wurden.
Nach dem Ersten Weltkrieg blieb zunächst der Rettungsdienst eine der Aufgaben der Feuerwehr. wurde sie durch das Rote Kreuz nur und mit Material unterstützt.
Die relativ demokratischen Strukturen der Feuerwehren vor allem während der Zeit des Ständestaates 1934 ein Dorn im Auge. So wurden den Bundesländern neue Feuerlöschordnungen erstellt die die stärker in den Einflussbereich der Landesregierungen brachten.
War die Feuerwehr bis vor nicht zu langer Zeit eine reine Männerdomäne so sich das Bild vor allem bei den langsam zu ändern. Durch das Problem der werdenen Tagesbereitschaft ergab sich die Notwendigkeit auch in die Feuerwehr offiziell aufzunehmen. Vor allem Gegenden wo die Männer als Wochenpendler arbeiten müssen die Frauen rund um Uhr in Einsatz gehen. Wurden sie am hauptsächlich bei nicht so schwerer körperlicher Arbeit wie Funk Verwaltung usw. sind die Frauen den Feuerwehren wo sie zwar auch noch Minderheit darstellen in den ganz normalen Dienstbetrieb Es gibt auch bereits die ersten Frauen Feuerwehrkommandanten.
Auch durch die Feuerwehrjugend rücken immer Mädchen zusätzlich zu den Buben in den Dienst nach was den Anteil der Frauen erhöht.
Es gibt allerdings noch in vielen vor allem unter den älteren Kameraden Vorurteile gegen Frauen als Kameradinnen. Sie befürchten auch zusätzliche Streitpunkte innerhalb der Feuerwehr oder in der eigenen Familie und verhindern so Aufnahme in die Feuerwehr. Es werden oft fehlende sanitäre Anlagen und Umkleideräume als Begründung warum keine Frauen dabei sein können.
Durch die laufende Verjüngung der Mannschaften auch der Kommandanten wird aber auch das sachlicher gesehen und das Nebeneinander von Feuerwehrfrau Feuerwehrmann als selbverständlich angesehen.