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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 20. Dezember 2014 

Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland


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Turbolöscher

Die Feuerwehren in Deutschland besitzen eine Vielzahl von Fahrzeugen welche an die vielfältigen Einsatzbereiche angepasst sein müssen und außerdem auch Hinblick auf die jeweiligen Landschaften geprägt durch Küstenlandschaften und Flüsse ( Hochwasser ) Wälder (Wald-/Flächenbrände) und Moore Großstädte (Hochhausbrände) und Industriegebiete etc. ausgerüstet werden müssen. Es gibt Möglichkeiten die Feuerwehrfahrzeuge einzuteilen:

Inhaltsverzeichnis

Einteilung nach Besatzung

  • Truppfahrzeug :3 Personen (1/2) Beispiel: TLF 24/50
  • Staffelfahrzeug :6 Personen (1/5) Beispiel: TLF 16/25 alter DIN)
  • Gruppenfahrzeug :9 Personen (1/8) Beispiel: LF 16/12

Siehe auch: Feuerwehreinheiten

Einteilung nach taktischem Einsatzwert und Charakteristik

Im folgenden wird sich nur auf genormte (nach DIN oder EN ) Feuerwehrfahrzeuge bezogen.

Löschzug

Löschzug

Ein Löschzug ist die taktische Einheit welche bei Brandeinsätzen standardmäßig ausrückt. In der Regel besteht Löschzug aus einem Einsatzleitfahrzeug zwei Löschfahrzeugen und einem Hubrettungsfahrzeug d.h. ein Löschzug besteht normal aus 20 Feuerwehrleuten (nach Definition aus zwei Löschgruppen d.h. 18 Mann). fällt das Einsatzleitfahrzeug weg da es keinen Einsatzwert hat in diesem Fall rückt der mit dem ersten Löschfahrzeug aus. Falls es Lage erfordert kann ein Löschzug durch Nachalarmierungen von bestimmten Kräften unterstützt werden. Neben dem zur Brandbekämpfung existieren in den meisten Wehren noch Rettungszug zur Technischen Unfallhilfe und einen Gefahrstoffzug der dem Schutz gefährlichen Gütern dient.

Einsatzleitfahrzeuge

ELW

Das Einsatzleitfahrzeug (ELW) und der Kommandowagen sind mit Kommunikationsmitteln Karten Absperrmaterial und anderer Ausrüstung zum Leiten Einsatzes ausgerüstet. Mit diesem Fahrzeug rückt der Einsatzleiter aus es ist i.d.R. das schnellste des Löschzuges dies ermöglicht es dem Einsatzleiter Einsatzstelle zu erkunden bevor die übrigen Kräfte so dass er diesen sofort Befehle erteilen

Tanklöschfahrzeuge

TLF 24/50

Tanklöschfahrzeuge (TLF) verfügen über einen großen Wassertank und eine fest eingebaute Pumpe um sofort mit dem Löschangriff beginnen können ohne erst eine Wasserversorgung herstellen zu müssen (auch Schnellangriffsvorrichtung genannt). Je nach Fahrzeugtyp besetzt eine Staffel oder ein Trupp das Fahrzeug modernere Tanklöschfahrzeuge werden auch kompletten Löschgruppen besetzt. Es gibt drei genormte Typen TLF 8/18 TLF 16/25 und TLF 24/50 (verfügt meist über einen Schaum-/Wasserwerfer auf Fahrzeugdach: den Monitor). Die erste Zahl steht für die Förderleistung der Pumpe in 100 bei 8 bar Ausgangsdruck die zweite für den mitgeführten Wasservorrat 100 Liter.

Löschgruppenfahrzeuge

LF 16

Das Löschgruppenfahrzeug (LF) ist ein Standardfahrzeug dem die Einsatztaktik der meisten Feuerwehren aufbaut; Beladung erlaubt einen großen Einsatzspielraum von Brandbekämpfung Technische Unfallhilfe bis hin zu Gefahrstoffeinsätzen. Wie Name schon sagt werden LFs von einer besetzt. Bei den LFs gibt es zwei Typen das LF 8 und das LF 16 . Da heute fast jedes LF über Schnellangriffsvorrichtung verfügt trifft man sie heute oft LF 8/6 und LF 16/12 an; die Bedeutung der Zahlen ist Analog zu den TLFs. Viele LFs verfügen über eine eingeschobende Tragkraftspritze (TS) eine tragbare Pumpe die auch Wasserförderung aus schwer zugänglichen Gebieten erlaubt ebenso eine Kübelspritze als Kleinlöschgerät mitgeführt. Eine spezielle Version LF-16-TS ist als Mittel des Deutschen Katastrophenschutzes in der Feuerwehr und beim THW vertreten. Eine gesonderte Stellung nimmt das LF 24 ein es handelt sich um eine seltene Variante des LFs das in der von einer Gruppe besetzt wird jedoch auch Fahrzeug mit Truppbesatzung ( LF 24 - Tr ) anzutreffen ist und überall dort zum kommt wo große Menge Wasser gefördert werden Die meisten LFs sind mit einem eingebauten und einer Seilwinde ausgestattet. Sie führen außerdem Menge an Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung mit.

Tragkraftspritzenfahrzeug

TSF

Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ist ein bei Freiwilligen Feuerwehren verbreitetes Fahrzeug welches mit einer Pumpe ist. Neuere Fahrzeuge haben auch einen kleinen (Beispiel TSF-W : 500 Liter). Einige Sonderausführungen des TSF darüberhinaus einen Rettungssatz (Schere Spreizer Zylinder) welcher einen Einsatz bei Verkehrsunfällen ermöglicht. Tragkraftspritzenfahrzeuge sind auch deshalb besonders für kleinere Feuerwehren da das zulässige Gesamtgewicht 3 5 Tonnen liegen kann. Es ist kein LKW -Führerschein (Klasse C1/C/CE) notwendig wenn ein Führerschein Klasse B vorliegt . Je nach Fahrzeugtyp eine Staffel oder eine Gruppe das Fahrzeug. Variante des TSF ist das Kleinlöschfahrzeug (KLF) Beladung nicht genormt ist.

Hilfeleistungslöschfahrzeuge und Vorauslöschfahrzeuge

(nur in Hessen genormt)

HLF

Viele Großstadtfeuerwehren verwenden Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) als des Löschzuges um mit möglichst geringer Besatzung möglichst wenig Fahrzeugen die größtmögliche Effektivität zu erreichen. Die Beladung dieser Fahrzeuge stark der des LFs allerdings wird das nur von einer Staffel besetzt. Selbiges gilt Vorauslöschfahrzeuge (VLF) diese rücken jedoch in der in einem kompletten Lösch- oder Rettungszug aus verfügen deshalb über etwas weniger Beladung. Heute man VLFs jedoch auch vermehrt bei kleineren an die ihre TSFs durch diese Fahrzeuge um ein breiteres Einsatzspektrum abzudecken.

Hubrettungsfahrzeuge


DLK im Brandeinsatz

Hubrettungsfahrzeuge dienen der Rettung von Personen exponierten Lagen dazu verfügen sie alle über Leiter oder Arbeitsbühne die z.B. die oberen eines brennenden Hauses zugänglich machen welche über von Löschfahrzeugen mitgeführten tragbaren Leitern nicht erreicht werden können. Zur Brandbekämpfung viele Hubrettungsfahrzeuge mit Wenderohren und Wasserwerfern ausgestattet die auch das Löschen aus Höhe ermöglichen. Hubrettungsfahrzeuge haben eine Truppbesatzung bzw. seltenen Fällen auch eine Staffelbesatzung. Der Standardtyp heute die DLK 23-12 d. h. D reh l eiter mit K orb und 23 m Nennrettungshöhe (alle Gebäude die diese Höhe überschreiten als Hochhäuser ) bei 12 m Nennausladung (die maximale Rettungshöhe beträgt 30 m). Sie verfügt über zwei Bedienstände; am Fuß der Leiter für den Maschinisten und einen weiteren im Korb. Außerdem sie über Ausrüstung die im Rahmen eines verwendet wird.
Drehleiter (mit Korb)/Leiterbühne

DLK 23/12

Die Drehleiter (DL) ist das gängigste bekannteste Hubrettungsfahrzeug. Heute verfügt sie meist über Korb (DLK) in welchem gerettete Personen sicher unten befördert werden können. Einige Drehleitern verfügen ein Gelenk im Leiterpark (DL CC) welches Abknicken der Leiter ermöglicht wodurch beispielsweise Dachgauben besser erreicht werden können; um auch engen Straßen eingesetzt werden zu können können moderne Drehleitern (DLK Vario) auch bei unterschiedlich ausgefahrenen Stützen sicher eingesetzt werden. Leiterbühnen (LB) ein im vergleich zur Drehleiter größeren Korb.
Teleskopmast/leiter/Gelenkteleskopmast

TM 23/12

Der Teleskopmast (TM) ähnelt einer herkömmlichen erreicht jedoch größere Höhen; verfügt er zusätzlich eine Leiter über die der Korb vom aus erreicht werden kann spricht man von Teleskopleiter (TLK). Teleskopmasten sind moderne Hubrettungsfahrzeuge welche das Retten aus besonders exponierten Lagen ermöglichen wird auch für die Feuerwehrleute größtmögliche Sicherheit Der Gelenkteleskopmast (GTM) ermöglicht es sogar dank vielen Gelenke Fenster auf der gegenüberliegenden Seite Hauses sicher zu erreichen. Da diese Fahrzeuge der Regel sehr teuer sind kommen sie Zeit vorwiegend in privaten Feuerwehren zum Einsatz.

Rettungszug: Rüst- und Gerätewagen

RW 2

Rüstwagen (RW) führen umfangreiches Gerät zur technischen Hilfeleistung mit wie z.B. Rettungssätze Beleuchtungsmaterial Stromgeneratoren uvm. Sie sind mit Allradantrieb und einer Seilwinde ausgerüßtet. Die Einteilung in 3 Größen RW2 RW3) ist aus der Norm genommen so das nur noch den erweiterten RW2 als RW in der Norm enthalten ist. RW1 typischerweise auf Unimogfahrgestell aufgebaut. Gerätewagen (GW) dienen dem Transport Gerät für spezielle Aufgaben welches nicht oder in geringem Umfang auf anderen Fahrzeugen mitgeführt Häufig ist der GW-Nachschub (GW-N) verteten bei es sich um ein einfaches Pritsche/Plane Fahrzeug das je nach Bedarf beladen wird. Weitere mehr genormte Beispiele für Gerätewagen sind der zur Schadensbegrenzung bei Ölunfällen der GW-W zur Wasserrettung oder der zur Stromversorgung und Ausleuchtung einer Unfallstelle. Die und Gerätewagen haben eine Truppbesatzung. Zusammen mit ELW und einem TLF bilden die RWs GWs den Rettungszug.

Gefahrstoffzug

Immer häufiger wird sog. Gefahrgut transportiert dabei kann es sich u.a. ätzende giftige erbgutverändernde explosionsfähige oder radioaktive Stoffe aller Aggregatszustände handeln. Um bei solche Gefahrstoffe sicher beseitigen zu können bedarf spezieller Ausrüstung welche den Gefahrstoffzügen zur Verfügung Sie setzen sie i.d.R. aus einem ELW mehreren verschieden GWs zusammen.

Messtruppfahrzeug-Gefahrgut

MefG

Das Messtruppfahrzeug-Gefahrgut (MefG) dient zur Erkundung Absperrung der Einsatzstelle. Seine Beladung ermöglicht die von Proben zur Einschätzung der Gefahr und Gefahrenbereiches sowie zur Identifizierung von potentiellen Gefahrgütern. Einsatzort nimmt es Messungen vor und kennzeichnet Gebiete um den Feuerwehrleuten ein Aussteigen am zu ermöglichen führt es Chemiekalienschutzanzüge und Zubehör Dem Einsatzleiter stehen im MeFG zahlreiche Datenblätter bekannte Gefahrstoffe zur Verfügen die genaue Anweisungen den Umgang mit solchen Stoffen geben.

Gerätewagen-Gefahrgut

GW-G2

Der Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G1) verfügt über umfangreiches zum Auffangen Neutralisieren Niederschlagen und Abpumpen von aller Art sowie zum Sichern Ausleuchten und der Einsatzstelle. Der größere GW-G2 besitzt darüber Material zur Hilfeleistung bei Unfällen mit aggressiven nichtaggressiven Stoffen. Bei Großschadenslagen können die GWs RWs von TUIS (Transportunfall Informations- und Hilfeleistungssystem der Chemischen hinzugezogen werden deren Beladung ermöglicht das sichern beseitigen von großen Gefahrgutmengen im Straßen und

Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz

GW-AS

Die Gerätewagen Atemschutz (GW-A) und Gerätewagen Strahlenschutz (GW-S) werden oft zu einem Gerätewagen (GW-AS) zusammengefasst. In seinem Inneren befinden sich Kontaminations - Chemie- und Hitzeschutzanzüge sowie Pressluftatmer Atemschutzmasken Fluchthauben deshalb ist er in einem Gefahrstoffeinsatz aber auch bei Großbränden nützlich. Zudem befinden Strahlungsmessgeräte und Werkzeug zur Lokalisierung von strahlendem sowie zu dessen Beseitigung an Bord.

Dekontaminations-Mehrzweckfahrzeug

DekonP

Das Dekontaminations-Mehrzweckfahrzeug (DmF) dient zur Dekontamination von verseuchten Personen und Geräten. Oft man die spezialisierteren Versionen dieser Fahrzeuge Dekontaminationsfahrzeug-Person und Dekontaminationsfahrzeug-Gerät (DekonG) an. Das DmF beinhaltet aufblasbares Zelt mit Dekontaminationsduschen welches am Rande Einsatzgebietes aufgebaut wird. Wer das betroffene Gebiet will muss dekontaminiert werden - nicht immer

Sonstige Fahrzeuge

Darunter fallen alle übrigen Fahrzeuge wie Beispiel Wechselladerfahrzeuge (WLF) Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) Universallöschfahrzeuge (ULF) Feuerwehr kran (FwK) etc. .

FLF

Feuerwehrfahrzeuge die nicht genormt sind sind Beispiel:

Bedeutende Hersteller von deutschen Feuerwehrfahrzeugen

Siehe auch:




Bücher zum Thema Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland

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