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Fachhochschule


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Eine allgemeine Fachhochschule (kurz "FH") ist eine akademische Bildungseinrichtung Hochschule ) für natur- sozial- wirtschaftswissenschaftliche und künstlerische Daneben gibt es die besonderen Fachhochschulen für öffentliche Verwaltungen (FHSöV).

Fachhochschulen bilden ihre Studenten anwendungsorientierter (auf Grundlage) aus als wissenschaftliche Hochschulen (zum Beispiel Universitäten ). Der Studienbetrieb an Fachhochschulen orientiert sich erster Linie an der Wissensvermittlung; Forschung spielt weniger gewichtige wenn auch wichtiger werdende Rolle. sind allerdings besonders bemüht um einen Wissenstransfer vor allem im Technologiebereich - zwischen FH mittelständiger Wirtschaft (zum Beispiel in Technologietransferzentren/-instituten die angegliedert sind.) Da die Fachhochschulen wie die Hochschulen über ein breitgefächertes Studienangebot verfügen verwenden seit einigen Jahren die englische Zusatzbezeichnung "University Applied Sciences" übersetzt: "Universität für angewandte Wissenschaften".

Das Studium an einer deutschen Fachhochschule zusätzlich zum Abitur (allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife) beziehungsweise der Fachhochschulreife in der Regel ein fachbezogenes Vorpraktikum

Das Studium kann in der Regelstudienzeit acht (neun) Semestern absolviert werden. Im Studium sind Praktika von insgesamt (in der Regel) Monaten.

Fachhochschulen verleihen an ihre Absolventen seit 1980 (Hochschulrahmengesetz von 1973 ) akademische Grade in Form eines Diploms mit Angabe der Fachrichtung (zum Beispiel Ingenieur -Kaufmann/ Betriebswirt Sozialarbeiter und so weiter.); seit 1987 mit dem Zusatz "FH" (zum Beispiel Diplom-Betriebswirt (FH)).

Durch die Einrichtung neuerer vergleichbarer Studiengänge Fachhochschulen und Universitäten bieten Fachhochschulen und wissenschaftliche (wie Universitäten) erstmals vergleichbare Studienabschlüsse an; in in der anglikanisierten Form eines Bachelor und Master ; in Österreich und Schweiz in der altdeutschen beziehungsweise lateinischen Form "Bakkalaureat (der Absolvent darf sich dann als beziehungsweise Bakkalaurea bezeichnen).

Im Gegensatz zu Universitäten besitzen Fachhochschulen kein eigenständiges Promotions- und Habilitationsrecht. Eine Promotion für FH-Absolventen nur in enger Zusammenarbeit mit Universität / wissenschaftlichen Hochschule beziehungsweise durch den an eine wissenschaftliche Hochschule (Universität oder sonstige mit Promotionsrecht) möglich.

Bezüglich des Bachelor beziehungsweise Bakkalaureat-Abschlusses sind FH-Absolventen und die Universitäts-Absolventen (rechtlich) gleichgestellt. Bei Beschäftigung im öffentlichen Dienst (Staat oder Kommune) die Regeleinstufung in den gehobenen Dienst . Beim Master ist es üblich Uni-Absolventen FH-Absolventen nur bei Akkreditierung des eigenen Studiengangs beim Staat in höheren Dienst einzustellen.

Bis etwa 2000 je nach Bundesland Hochschule war das Diplom (FH) der traditionelle der Fachhochschulen; einige FH-Studiengänge bieten seit einiger nur noch Bachelor- und/oder Master- Studiengänge an.

Historie der Fachhochschulen

Die ersten Fachhochschulen gingen in den 1970er Jahren (neu geschaffenes Hochschulrahmengesetz 1973) aus Ingenieurschulen und aus Höheren Fachschulen (zum Beispiel BWL oder Sozialpädagogik ) hervor. Die Absolventen der Ingenieursschulen nannten bis Mitte der 1960er Jahre nur Ingenieur i. V. mit der jeweiligen Fachrichtung; (ab etwa 1967 ) wurde ihnen als Abschluß die staatliche Ing. (grad.) (graduierter Ingenieur) verliehen.

Dem FH-Absolventen wurde dagegen (bis 1977 / 1978 je nach Bundesland) der Abschlußtitel als akademischer Grad verliehen und ab 1977/1978 (je nach und Landeshochschulgesetz) als Diplom. Seit Mitte der 1990er Jahre mit dem Zusatz "FH". Manche ermöglichen ein Studium neben der Berufstätigkeit. (zum CAMPUS02 )

Liste aller bundesdeutschen FHen


Siehe auch: Deutsche Universitäten Hochschulen und Fachhochschulen Österreichische Universitäten Hochschulen und Fachhochschulen Schweizer Universitäten Hochschulen und Fachhochschulen



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