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Fische


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Dieser Artikel befasst sich mit den Fischen der Biologie andere Bedeutungen unter Fische (Begriffsklärung) .
Fische

Atlantischer Hering ( Clupea harengus )

Systematik
Unterabteilung: Bilateria
Stammgruppe : Neumünder (Deuterostomia)
Stamm : Chordatiere (Chordata)
Unterstamm : Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse : Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe : Fische (Pisces)
Klassen

Fische (Pisces) sind wechselwarme fast ausschließlich im Wasser lebende Wirbeltiere mit Kiemen . Etwa die Hälfte aller Wirbeltierarten sind die ältesten bekannten Fossilien sind rund 450 Jahre alt. Man unterscheidet speziell Knorpelfische (Chondrichthyes) zu denen u. a. die Haie und Rochen zählen und Knochenfische (Osteichthyes) die alle anderen Fische umfassen. mit Fischen befasste Forschungsgebiet heißt Ichthyologie .

Inhaltsverzeichnis

Körperbau und -funktionen

Form

Die Körperform der Fische ist je Lebensweise mehr oder weniger langgestreckt - schnelle sind torpedoförmig bodenlebende Arten abgeplattet Arten die Riffen oder Tangwäldern leben seitlich zusammengedrückt. Die ausgewachsener Fische schwankt je nach Art zwischen mehr als einem Zentimeter und 18 Meter.

Knochenbau

Das Skelett besteht aus Knorpel (Knorpelfische) Knochen (Knochenfische). Am Schädel befindet sich das aus vier bis sieben Kiemenbögen von denen vordere zum Unterkiefer umgebildet ist. Die Wirbelsäule mit dem Schädel verbunden. In der Rumpfregion die Wirbel Rippen über die ganze Länge auf der Rückenseite im Schwanzbereich auch auf Bauchseite. In den Muskelscheiden von Knochenfischen befinden häufig Gräten aus verknöchertem Bindegewebe. Zur Steuerung Fortbewegung dienen die Flossen die bis auf Fettflossen (bei Lachsen Salmlern Welsen) mit knochigen (Radien) verstärkt sind. Brust- und Bauchflossen sind und mit dem Schulter- bzw- Beckengürtel verbunden. unpaarigen Rücken Schwanz- und Afterflossen sind über (Radiale) mit der Wirbelsäule verwachsen. Die bei Arten zwischen Rücken- und Schwanzflossen gelegenen Fettflossen über kein Skelett können aber hornartig verstärkt Zur Fortbewegung dient - zusammen mit einer schlängelnden Körperbewegung - vor allem die Schwanzflosse.

Haut

Die Haut der Fische besteht aus Schichten: der bindegewebshaltigen Lederhaut in der sich und Farbzellen befinden und der mit Schleimdrüsen Oberhaut. Der Schleim verringert den Strömungswiderstand da die Grenzgeschwindigkeit für die Entstehung von Turbulenzen Bei Knorpelfischen übernehmen winzige zahnartige Placoidschuppen eine Funktion.

Kreislauf und Atmung

Fische haben einen geschlossenen Blutkreislauf mit nahe an den Kiemen gelegenen einfachen Herz aus einem Vorhof und einer Herzkammer besteht. pumpt venöses Blut direkt in die Kiemen aus zahlreichen mit Kapilaren durchzogenen Blättchen feinen bestehen. Die Kiemen nehmen über ihre große gelösten Sauerstoff aus dem Wasser auf und ihn an das Blut weiter. Bei Knochefischen die Kiemenspalten durch hornartige Kiemendeckel verdeckt. Durch Art Schluckbewegung können sie Wasser aktiv durch Kiemen pumpen. Knorpelfische deren Kiemenspalten von außen sind müssen sich dagegen ständig mit geöffnetem bewegen damit das Wasser an den Kiemen strömen kann.

Bei einigen Knochenfischen (z. B. Aalen) die Kiemenhöhle nur durch eine kleinen Spalt außen geöffnet wodurch die Kiemen auch auf Trockenen eine gewisse Zeit feucht und damit bleiben. Einige mehr oder weniger amphibisch lebende verfügen über weitere Atmungsorgane: Schlammspringer können Luftsauerstoff Hautatmung aufnehmen. Verbreiteter ist die Darmatmung z. beim Schlammpeitzger dabei wird Luft geschluckt der findet an den Wänden des stark durchbluteten statt. Fischen deren Schwimmblase noch mit dem verbunden ist wie den Knochenhechten dient auch Schwimmblase zur Luftatmung. Bei Flösselhechten und Lungenfischen sich diese Darmausstülpungen bereits zu Lungen entwickelt.

Schwimmblase

Bei den meisten Fischarten hat die aber die Funktion das spezifische Gewicht zu so dass sie ohne Kraftanstrengung im Wasser können oder nur sehr langsam zu Boden Hervorgegangen ist sie aus einer Ausstülpung an Oberseite des Darmeingangs; sie kann wie bei Karpfen noch mit ihm verbunden sein oder bei den Barschen vom Darm getrennte Kammern Zur Regulierung des spezifischen Gewichts werden Gase Kohlendioxid Stickstoff) aus dem Blut über die in die Schwimmblase abgegeben oder aufgenommen. Knorpelfischen auch bodenlebenden oder besonders gut schwimmenden Knochenfischen die Schwimmblase - sie sinken zu Boden sie sich nicht bewegen.

Nervensystem und Sinnesorgane

Das Nervensystem ist einfach das Gehirn eine Großhirnrinde fehlt. Der Geruchssinn der Fische sehr ausgeprägt Nasen- und Mundhöhle sind voneinander Die Ohren bestehen aus geschlossenen flüssigkeitsgefüllten Blasen einigen Arten sind sie durch bewegliche Knochen der Schwimmblase verbunden. Die Augen haben eine Linse die auf Nahsicht fokussiert ist. Sie auch ultraviolettes Licht wahr. Besonders bei bodenlebenden ist der Tastsinn gut entwickelt. Vor allem Lippen und Barteln befinden sich in der Sinneszellen die Berührungsreize übertragen. Als "sechsten Sinn" Fische über Organe zur Wahrnehmung von Wasserströmungen Seitenlinienorgane die sich seitlich etwa in der über einen Großteil der Körperlänge erstrecken. Sie aus einer Reihe von Hauteinstülpungen in denen Sinneszellen mit Sinneshaaren befinden die durch Strömungsveränderungen werden.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzungsorgane der Fische befinden sich und oberhalb des Darms. Die Befruchtung findet den meisten Arten ohne Kopulation statt stattdessen der weibliche Rogen (die Eier) und die Milch (der Samen) etwa gleichzeitig ins Wasser Dabei schwankt die Anzahl der Eier extrem: legen mehrere Millionen die brutpflegenden Stichlinge nicht als hundert. Bei brutpflegenden Arten sind es die Männchen die die Pflege übernehmen. Einige haben kein genetisch bestimmtes Geschlecht es prägt erst durch den Kontakt mit Partnern oder Umweltbedingungen aus und kann mehrmals gewechselt werden. gibt auch Fische die über Kopulationsorgane verfügen z. B. Haie. Solche Fische sind häufig

Systematik

Die Fische sind ein paraphyletisches Taxon das bedeutet dass die Gruppe nicht Nachkommen des gemeinsamen Vorfahren aller Fische umfasst. fehlen nämlich die Landwirbeltiere (Tetrapoda) die eigentlich Untergruppe der Knochenfische darstellen. So sind z. die Quastenflosser und Lungenfische enger mit den Landwirbeltieren verwandt als anderen Fischen. Aus kladistischer Sicht sind die daher kein gültiges Taxon mehr da nach Methode nur monophyletische Gruppen anerkannt und benannt werden. Die folgt hier aber der traditionellen Systematik. Die lassen sich dann am besten als Ausschlusstaxon Fische sind alle Kiefermäuler die keine Landwirbeltiere

Grundsätzlich nicht zu den Fischen gehören Kieferlosen (Agnatha) wie z. B. die Neunaugen die dennoch manchmal im populären Sprachgebrauch "Fische" bezeichnet werden.

Siehe auch: Fischerei Fisch des Jahres Systematik der Knorpelfische Systematik der Knochenfische Portal Lebewesen

Weblinks




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